Maradona
Der Goldjunge
Die Kosovo-Serben sehen sich nach ihrer Auffassung einem immer stärkeren politischen und institutionellen Druck durch die Regierung von Albin Kurti ausgesetzt.
Rund um den Gazivodesee im Nordkosovo werden serbische Häuser und Gebäude abgerissen, darunter auch ein Motel, von dessen Betrieb eine Familie seit über 30 Jahren lebt. Als Begründung werden fehlende Genehmigungen oder eine mangelnde Registrierung angeführt. Viele Serben empfinden dies jedoch als selektive Durchsetzung des Rechts und werfen den Behörden vor, vergleichbare unzählige illegale albanische Bauten in anderen Teilen des Kosovo nicht mit derselben Konsequenz zu verfolgen.
In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Kosovo-Serben wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen festgenommen – zuletzt nach Berichten auch zwei Männer in Zubin Potok. Kritiker bemängeln, dass in einigen Fällen die Beweislage unzureichend sei und Anschuldigungen häufig auf Zeugenaussagen beruhten. Sie stellen die Frage, weshalb manche Vorwürfe erst fast drei Jahrzehnte nach dem Krieg erhoben werden, natürlich, dem albanischen Nachbarn ist aufeinmal nach 27 Jahren eingefallen das der böse serbische Nachbar ein Kriegsverbrecher ist.
Auch serbische Taxifahrer im Nordkosovo berichten von regelmäßigen Polizeikontrollen, Durchsuchungen und Schikanen im Alltag. Gleichzeitig kam es wiederholt zu Einsätzen schwer bewaffneter Spezialeinheiten in mehrheitlich serbischen Gemeinden, etwa bei Razzien in öffentlichen Einrichtungen. Viele Kosovo-Serben empfinden diese Einsätze als unverhältnismäßig und einschüchternd.
Aus Sicht vieler Kosovo-Serben verfolgen diese Maßnahmen ein gemeinsames Ziel: den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Druck auf die serbische Bevölkerung so weit zu erhöhen, dass immer mehr Menschen ihre Heimat verlassen. Sie sprechen deshalb von einer schleichenden ethnischen Verdrängung der verbliebenen serbischen Minderheit im Kosovo.
Besonders an serbischen Feiertagen wie dem Vidovdan fühlen sich viele Kosovo-Serben in ihrer nationalen und kulturellen Identität eingeschränkt. Immer wieder wird berichtet, dass Teilnehmer serbischer Gedenkveranstaltungen – teilweise auch Familien mit Kindern – von der Polizei kontrolliert, festgehalten oder verhaftet werden, etwa wegen des Zeigens serbischer Flaggen oder des Singens serbischer Volkslieder.
Viele Serben empfinden dies als Ungleichbehandlung. Sie werfen den Behörden vor, nationale serbische Symbole streng zu ahnden, während albanische Flaggen und nationale Symbole bei albanischen Veranstaltungen allgemein akzeptiert seien und dort selbstverständlich gezeigt würden. Aus ihrer Sicht wird dadurch mit zweierlei Maß gemessen.
slavija-info.com
www.danas.rs
Vater und Sohn sehen weinend zu wie ihr Haus zerstört wird. Gazivode, Nordkosovo
Rund um den Gazivodesee im Nordkosovo werden serbische Häuser und Gebäude abgerissen, darunter auch ein Motel, von dessen Betrieb eine Familie seit über 30 Jahren lebt. Als Begründung werden fehlende Genehmigungen oder eine mangelnde Registrierung angeführt. Viele Serben empfinden dies jedoch als selektive Durchsetzung des Rechts und werfen den Behörden vor, vergleichbare unzählige illegale albanische Bauten in anderen Teilen des Kosovo nicht mit derselben Konsequenz zu verfolgen.
In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Kosovo-Serben wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen festgenommen – zuletzt nach Berichten auch zwei Männer in Zubin Potok. Kritiker bemängeln, dass in einigen Fällen die Beweislage unzureichend sei und Anschuldigungen häufig auf Zeugenaussagen beruhten. Sie stellen die Frage, weshalb manche Vorwürfe erst fast drei Jahrzehnte nach dem Krieg erhoben werden, natürlich, dem albanischen Nachbarn ist aufeinmal nach 27 Jahren eingefallen das der böse serbische Nachbar ein Kriegsverbrecher ist.
Auch serbische Taxifahrer im Nordkosovo berichten von regelmäßigen Polizeikontrollen, Durchsuchungen und Schikanen im Alltag. Gleichzeitig kam es wiederholt zu Einsätzen schwer bewaffneter Spezialeinheiten in mehrheitlich serbischen Gemeinden, etwa bei Razzien in öffentlichen Einrichtungen. Viele Kosovo-Serben empfinden diese Einsätze als unverhältnismäßig und einschüchternd.
Aus Sicht vieler Kosovo-Serben verfolgen diese Maßnahmen ein gemeinsames Ziel: den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Druck auf die serbische Bevölkerung so weit zu erhöhen, dass immer mehr Menschen ihre Heimat verlassen. Sie sprechen deshalb von einer schleichenden ethnischen Verdrängung der verbliebenen serbischen Minderheit im Kosovo.
Besonders an serbischen Feiertagen wie dem Vidovdan fühlen sich viele Kosovo-Serben in ihrer nationalen und kulturellen Identität eingeschränkt. Immer wieder wird berichtet, dass Teilnehmer serbischer Gedenkveranstaltungen – teilweise auch Familien mit Kindern – von der Polizei kontrolliert, festgehalten oder verhaftet werden, etwa wegen des Zeigens serbischer Flaggen oder des Singens serbischer Volkslieder.
Viele Serben empfinden dies als Ungleichbehandlung. Sie werfen den Behörden vor, nationale serbische Symbole streng zu ahnden, während albanische Flaggen und nationale Symbole bei albanischen Veranstaltungen allgemein akzeptiert seien und dort selbstverständlich gezeigt würden. Aus ihrer Sicht wird dadurch mit zweierlei Maß gemessen.
NE DAM GAZIVODE! Ruše se kuće i ugostiteljski objekti: Vlasnici plaču! (VIDEO) - Slavija-info
ZUBIN POTOK – Na obali jezera Gazivode danas je srušen motel „Jezero“, u okviru kojeg je poslovao i poznati plažni bar. Radove na rušenju izvela je teška
slavija-info.com
Nova hapšenja Srba u Zubinom Potoku, osumnjičeni za ratni zločin
Kosovska policija saopštila je danas da su u Zubinom Potoku uhapšena dvojica muškaraca osumnjičenih za ratni zločin protiv civilnog stanovništva, navodeći da se sumnjiče za ubistvo 23 albanska civila tokom sukoba na Kosovu 1999. godine.
Vater und Sohn sehen weinend zu wie ihr Haus zerstört wird. Gazivode, Nordkosovo
Zuletzt bearbeitet: