Ich finde Montenegro sollte den Preis bezahlen den es bereit war zu zahlen für seine Unabhängigkeit....unter anderem das sie Albaner die ausm Kosovo nach Montenegro geflüchtet sind mit jugoslawischen Pässen,bzw. Persos mit montenegrinischem Wohnort, ausgestattet hat und beim Referendum im Mai 2006 zu nutze gemacht haben!
Zwar sind die Albaner jetzt keine ausschlaggebende Mehrheit in Montenegro aber sie werden wachsen und sie werden Schwierigkeiten machen!
Das Regime Djukanovic soll erfahren wie teuer der Preis war....denn ich bin überzeugt davon das die serbischen Montenegriner sich die Scherze nicht lange anschauen werden!
Es gab ne Menge Versprechen Djukanovics an die Albaner und wie die Erfahrung zeigt, wird das mit der Einlösung so eine Sache werden!
naja ein solcher beitrag ist an faschistischer ansicht kaum zu überbieten......:birdman:
:birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman:
wie ansonsten lässt sich eine solche unterstellung gegen eine volksgruppe erklären....
und dann sind diese faschisten noch der meinung diese meinung sei realistisch....???:idea1:
hier paar info-seiten
dazu noch büchertipps zu geschichte kosovas.....
buch: LAND OHNE WIEDERKEHR VON SVEIN MONNESLAND
http://www.morgenpost.de/content/200...iz/833306.html
http://sungaya.de/schwarz/griechen/g...ie/illyrer.htm
http://www.abendblatt.de/daten/2006/04/18/553893.html
http://www.archaeologie-online.de/cg...78bfdd28ff55cd
http://www.gg-office.com/kosova/Koso...eschichte.html
http://www.brockhaus.de/infothek/inf...l.php?nr=11159
http://www.serfaus.de/stichworte/illyrer.asp
hier sieht man auch die karte mit dardanien.......
http://www.museumsbund.at/journal_2006_0201.html __________________
Inhalt:
Geschichtliches
Das Kosovo im 2. Weltkrieg
Die Zeit unter Tito
Ab Tito`s Tod
Rugova
Eskalation
NATO Luftangriffe
Strategien der Krisenbewältigung
Quellenangaben
Das Kosovo heute Wirft man einen Blick auf die Vergangenheit des Kosovo so wird einem schnell bewußt, wie komplex die Geschichte dieses kleinen Landstriches (nur ungefähr halb so groß wie das Bundesland Hessen) ist. Noel Malcolm beispielsweise braucht 492 Seiten um eine "short history" (eine der Hauptquellen dieses Essays) zu schreiben.
Daher haben wir uns entschlossen nicht alle Ereignisse bis ins Detail auszuführen. Vielmehr kommt es uns auf die groben Zusammenhänge und die Erklärung der Denkweise der Beteiligten Parteien an. Genauer nachzeichnen wollen wir einzig den Zeitraum der letzten zwanzig Jahre, da dieser sich durch eine hohe Anzahl an für die heutige Situation wichtigen Ereignissen auszeichnet. In diesem ersten Teil geht es hauptsächlich um die Darstellung von Fakten. Dabei gehen wir chronologisch vor. Einige Quellen unterscheiden sich jedoch in gewissem Maße.
Der zweite Teil dieses Essays
geht aktuellen Tendenzen der Krisenbewältigung nach. Da es zu dem Thema keine einhellige Sicht der Dinge gibt, nennen wir nur einige verschiedene Argumentations- und Handlungslinien, sowie die verschiedenen Ansätze zum Umgang mit der jetzigen Situation. Naturgemäß ist es so, dass sich sowohl Hilfsorganisationen wie auch "offizielle" Institutionen wie NATO, KFOR, UN oftmals nicht einig sind. In diesem Kapitel kommt es uns auf die Bandbreite der verschiedenen Strategien und Herangehensweisen an, dabei werfen wir oftmals eher Fragen auf als dass wir Antworten liefern.
Geschichtliches
Bei der Behandlung der Geschichte haben wir uns entschlossen erst mit der
Schlacht auf dem Amselfeld vom 28. Juni 1389 zu beginnen, da die Quellenlage vorher dürftig ist und die existierenden Quellen vielfach in Frage gestellt werden.
Wie bei solchen sagenumwobenen Schlachten häufig der Fall gibt es auch hier verschiedene Versionen ihres Ablaufs. Zwei der gängigsten sollen hier der Kürze wegen tabellarisch wiedergegeben werden:
Version 1
- Serbenfürst Lazar wird von den Osmanen zur Unterwerfung aufgefordert, entscheidet sich aber nach einem Traum für das ewige, himmlische Königreich.
- Nach heldenhaftem Kampf verlieren die Serben durch Verrat von Lazars Schwager Brankovic.
- Der junge Held und Märtyrer dringt ins Türkenlager ein und tötet Sultan Murad.
- Lazar verflucht im Tode jeden, der nicht für Freiheit und Unabhängigkeit kämpft.
- Für 500 Jahre hält das Gedenken an Lazar die Nation zusammen.
Version 2
- Osmanen erobern den Balkan ab 1354; 1371 zerbricht das Serbische Großreich
- Lazar führt eine in sich uneinige Koalition von Serben, Bosniern und Albanern.
- Auch auf türkischer Seite kämpfen Serben, es gibt aber keinen Beleg für einen Verrat.
- Sultan Murad wird von einem ungarischen Ritter im Kampf getötet.
- Die Schlacht endet unentschieden, beide Parteinen ziehen sich zurück, allerdings sind die Reserven der Serben erschöpft.
- Lazars Sohn Stefan unterwirft sich sofort, Brankovic kämpft noch bis 1392.
Historiker bevorzugen die zweite, nüchternere Version. Serbische Nationalisten hingegen bevorzugen die erstgenannte und konstruierten einen Mythos herum.
Wichtige Erkenntnis bei der Betrachtung dieser Schlacht ist, dass offensichtlich Albaner und Serben gemeinsam als Alliierte
auf beiden Seiten kämpften .
Damit ist ihr eigentlich jede Kraft für einen Mythos genommen, trotzdem wird von Seiten der Serben der Mythos zitiert, seit der Schlacht hätten die Serben über 500 Jahre unter der osmanischen Herrschaft gelitten und dies müsse irgendwann gerächt werden.
http://www.csdesign.ch/max/ferien/kosovo2003/kosovo-geschichte.htm
http://www.histinst.rwth-aachen.de/default.asp?documentId=76
Historischer Kontext: Der historische Hintergrund des Konfliktes
Der Kosovo-Konflikt und seine Bedeutung für die gegnerischen Seiten wird nur durch die Kenntnis des historischen Kontextes verständlich, da nur er den Streit zweier Völker um ein Stück Land verständlich macht. In diesem Streit stehen sich die
Kosovaren und
Serben gegenüber, die beide ein
historisches Recht am Kosovo für sich in Anspruch nehmen und dieses mit allen Mitteln verteidigen. Hierfür ist es unumgänglich, beide gegensätzliche Positionen zu verstehen, um den emotional verfärbten Streit zumindest nachvollziehen zu können. Sowohl Serben als auch Kosovaren können auf eine lange Verbundenheit ihrer Kultur mit dem Kosovo zurückblicken, die hier im einzelnen nicht dargestellt werden kann. Der entscheidende Aspekt für das Verständnis der historischen Dimension des Konfliktes sind die von beiden Seiten aus der jeweiligen Geschichte abgeleiteten "Nationalrechte" am Kosovo, die mit
der modernen Auffassung der Volkssouveränität der heutigen Nationalstaaten nicht in Einklang zu bringen sind.
In diesem Streit steht auf der einen Seite der in den achtziger Jahren neu erwachte serbische Nationalismus, der durch seine mit Mythen beladene Geschichte einen "historischen" Anspruch auf das Kosovo durchsetzen möchte, ohne dabei die Bevölkerungsmehrheit der Kosovaren berücksichtigen zu wollen. Und auf der anderen Seite stehen die Kosovaren, die aufgrund der demographischen Realität und ihrer ebenso langen Verbundenheit mit dem Kosovo ein Selbstbestimmungsrecht einfordern, das ihnen einst durch die jugoslawische Verfassung garantiert und durch Milosevic genommen worden ist.
Das besondere Interesse des serbischen Nationalismus lag dabei auf der autonomen Provinz Kosovo, die Region, die im serbischen Nationalverständnis als die "Wiege der Nation" sowie der Serbisch-Orthodoxen Kirche gilt. Der politische Aufstieg des
Slobodan Milosevic' gelang durch die geschickte
Instrumentalisierung des serbischen Nationalismus und dessen Anspruch auf das Kosovo, indem er Mitte der achtziger Jahre die Wiederherstellung der "serbischen Staatlichkeit" proklamierte, um das Kosovo wieder unter direkte serbische Kontrolle zu bringen.
Die Schlacht am Amselfeld wurde über die Jahrhunderte durch Legenden und Mythen zum nationalen Vermächtnis und zum Symbol des serbischen Freiheitswillens verklärt. Dieser Nationalmythos wurde durch Milosevic geschickt aufgegriffen und politisch instrumentalisiert. Das Kosovo ist demnach das Stammland der serbischen Nation und ihrer Kultur und somit serbisches Hoheitsgebiet.
Der Anspruch der serbischen Nation auf ein durch das "Recht des Eroberers" gewonnenes mittelalterliches Territorium steht im krassen
Widerspruch zu den modernen Prinzipien der Volkssouveränität und des nationalen Selbstbestimmungsrechts. Der serbische Nationalstaat kann nicht mit dem mittelalterlichen Imperium, das vor fünfhundert Jahren untergegangen ist, gleichgesetzt werden. Das Kosovo unterlag seit dem 14. Jahrhundert gravierenden Verschiebungen der ethnischen Siedlungsgrenzen und hat zumindest seit einem Jahrhundert eine albanischstämmige Bevölkerungsmehrheit, die Kosovaren, deren Recht auf Selbstbestimmung nicht aufgrund von längst vergangenen historischen Gegebenheiten unterdrückt werden kann.
Auch die histographische Forschung widerspricht der serbischen nationalhistorischen Interpretation.
Das Gebiet dieser vereinigten serbischen Reiche ist somit die Wiege des serbischen Feudalstaates, und liegt somit außerhalb des Kosovo. Auch befindet sich dort die "Geburtsstätte" der Serbisch-Orthodoxen Kirche, die durch den Bruder Stefans, Rastko, der sich später den Mönchsnamen Sava gab, und in Zica das erste autokephale orthodoxe Bistum gründete, womit die Loslösung von der Oberhoheit der byzantinischen Kirche gemeint ist. Milosevic erreichte durch die Wiederbelebung des Nationalmythos "Kosovo" die Stärkung des serbischen Nationalismus, der ihm letztendlich nur als Vehikel diente, um die Macht zu ergreifen.
http://www.histinst.rwth-aachen.de/default.asp?documentId=76
Mit dem offenen Ausbruch der Krise des jugoslawischen Selbstverwaltungssozialismus nach Titos Tod 1980 machte die serbische Regierung unter Rückgriff auf den Amselfeld-Mythos den Autonomiestatus wieder rückgängig. Alle Kosovo-Albaner, die für öffentliche Institutionen oder staatliche Betriebe arbeiteten, wurden entlassen. Kosovo-albanische Schüler und Studenten wurden vom öffentlichen Bildungssystem ausgeschlossen. Als Antwort auf das "Apartheidsystem" bauten die Kosovo-Albaner parallele Strukturen auf. Das System wurde von der 1989 gegründeten Demokratischen Liga des Kosovo (LDK) koordiniert und durch Abgaben finanziert, die vor allem von Kosovo-Albanern aus der Diaspora flossen. Im von der parallelen Regierung organisierten Referendum von 1991 stimmte eine Mehrheit der Kosovo-Albaner für die volle Unabhängigkeit.
http://www.bpb.de/themen/FP4DAK,1,0,Kosovo.html
Bruder Sava setzt auf kleine Schritte: friedliche Koexistenz, statt multi-ethnische Gesellschaft; demokratische Strukturen für den Kosovo, aber keine Unabhängigkeit. Ohne zu zögern gibt er zu, dass Albaner nicht unter Milosevic leben können, aber Serben könnten ebensowenig ein unabhängiges Kosovo akzeptieren, gibt er zu bedenken: "Hier liegt unser kulturelles Erbe".
http://www.wcc-coe.org/wcc/news/press/00/02feat-g.html
ALSO IHR SERBEN BRINGT DOCH MAL FAKTEN STATT MYTHEN ODER DENKT IHR DAS SEI EIN ALBANISCHES WORT DAS DIE GESCHICHTE SERBIENS UND DER SERBEN AUF MYTHEN AUFGEBAUT IST.....................???
und ich höre schon das sind lange beiträge und viele links aber ist mir sowas von egal ,weil ich im wissen bin das IHR nicht das gegenteil beweisen könnt.:iconbiggrin::iconbiggrin::iconbiggrin::iconbiggrin::iconbiggrin::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman::birdman: