Terror und Repression
Das Belgrader Regime glaubte naiv, dass man durch Zwangsjugoslawienisierung nationale Konflikte lösen könnte. Stattdessen verschärfte die Diktatur das nationale Problem noch weiter. Gleichzeitig begann 1929 auch die Weltwirtschaftskrise, die die politische Instabilität verstärkte.
Trotz vorübergehender Unterdrückung blieben Unzufriedenheit und Widerstand stark. Kommunistische Gruppen agierten im Untergrund und forderten die Zerschlagung Jugoslawiens. Zwischen 1929 und 1932 wurden rund 400 Mitglieder kommunistischer Jugend‑ und Parteiorganisationen getötet.
Auch Ante Pavelić ging ins Exil, wo er die Ustascha gründete – eine nationalistische kroatische Bewegung, die später enge Verbindungen zu faschistischen Italienern aufbaute.
Langfristige Folgen
Die Sechs‑Januar‑Diktatur hatte tiefgreifende Auswirkungen: 1934 wurde König Aleksandar in Frankreich bei einem Attentat getötet, das von Ustascha‑Mitgliedern gemeinsam mit dem makedonischen VMRO organisiert wurde.
Index
Diese Ustascha‑Kämpfer wurden später Verbündete Mussolinis und Hitlers und spielten eine zentrale Rolle bei der Gründung des kroatischen NDH‑Regimes im Zweiten Weltkrieg, das schwere Verbrechen gegen serbische Kroaten verübte.
Index
Das nationale Problem wurde durch die Diktatur weiter vertieft und blieb eines der zentralen politischen Probleme der späteren jugoslawischen Staaten. Auch nach 1945 und dem Sturz der Monarchie blieben viele der Spannungen aus den 1920er und 1930er Jahren bestehen und prägten die Politik über Jahrzehnte.
Das Belgrader Regime glaubte naiv, dass man durch Zwangsjugoslawienisierung nationale Konflikte lösen könnte. Stattdessen verschärfte die Diktatur das nationale Problem noch weiter. Gleichzeitig begann 1929 auch die Weltwirtschaftskrise, die die politische Instabilität verstärkte.
Trotz vorübergehender Unterdrückung blieben Unzufriedenheit und Widerstand stark. Kommunistische Gruppen agierten im Untergrund und forderten die Zerschlagung Jugoslawiens. Zwischen 1929 und 1932 wurden rund 400 Mitglieder kommunistischer Jugend‑ und Parteiorganisationen getötet.
Auch Ante Pavelić ging ins Exil, wo er die Ustascha gründete – eine nationalistische kroatische Bewegung, die später enge Verbindungen zu faschistischen Italienern aufbaute.
Langfristige Folgen
Die Sechs‑Januar‑Diktatur hatte tiefgreifende Auswirkungen: 1934 wurde König Aleksandar in Frankreich bei einem Attentat getötet, das von Ustascha‑Mitgliedern gemeinsam mit dem makedonischen VMRO organisiert wurde.
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Diese Ustascha‑Kämpfer wurden später Verbündete Mussolinis und Hitlers und spielten eine zentrale Rolle bei der Gründung des kroatischen NDH‑Regimes im Zweiten Weltkrieg, das schwere Verbrechen gegen serbische Kroaten verübte.
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Das nationale Problem wurde durch die Diktatur weiter vertieft und blieb eines der zentralen politischen Probleme der späteren jugoslawischen Staaten. Auch nach 1945 und dem Sturz der Monarchie blieben viele der Spannungen aus den 1920er und 1930er Jahren bestehen und prägten die Politik über Jahrzehnte.
Na današnji dan potez srpskog kralja zauvijek je promijenio hrvatsku povijest
KRAJ dvadesetih godina dvadesetog stoljeća u Kraljevini SHS bio je u znaku hrvatskog nacionalnog pitanja.
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