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Ladendorf

Ivo2

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Croatia
Gab in letzter Zeit einige Artikel über Ladendorf bzw. das Schloß
Es gibt Orte, an denen die Zeit nicht vergeht, sondern sich ablagert – Schicht um Schicht, wie Staub auf vergessenen Fensterbrettern. Schloss Ladendorf, leicht erhöht über der gleichnamigen Marktgemeinde im niederösterreichischen Weinviertel thronend, ist ein solcher Ort. Ein Bau, der heute schweigt, aber einst gesprochen hat – in Stimmen, Schritten, Musik.
Seine Geschichte beginnt weit früher als das heutige barocke Erscheinungsbild vermuten lässt. Bereits im 12. Jahrhundert taucht der Name Ladendorf in den Quellen auf, verbunden mit einem Rittergeschlecht, das hier seinen Sitz hatte. Die mittelalterliche Burg, die an dieser Stelle stand, wurde später mehrfach verwüstet – unter anderem durch schwedische Truppen im Dreißigjährigen Krieg.
Erst 1658 begann ein neues Kapitel: Die Grafen von Daun übernahmen die Herrschaft und ließen die Anlage nach 1722 in ein barockes Schloss verwandeln. Ein prunkvoller Festsaal entstand, Stuckaturen erzählten von den Taten des Herkules, und die Mauern, die einst Schutz boten, wurden zu Kulissen höfischen Lebens.

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Vor Jahren konnte man Schloss Ladendorf noch mit Erlaubnis des Besitzers besichtigen, jetzt ist das leider nicht mehr möglich, der Zustand ist schon ziemlich marode...doch von der Kirche bietet sich ein schöner Blick auf die schmiedeeisernen Zäune mit den pittoresken Figuren...

Mit Hugo von Ladendorf wird der Ort 1170 erstmals erwähnt. Die damalige, nicht erhaltene Burg befand sich 1228 im Besitz von Otto von Ladendorf aus der ritterlichen Familie der mit Johann Nep. Franz Ladensdorfer im 18. Jh. erloschenen Ladendorfer mit Stammsitz in Ladendorf. 1454 wird ein Wolfgang von Ladendorf erwähnt. Die Burg wurde 1450 vom böhmischen Söldnerführer Pongracz von Liptau zerstört und 1645 von den Schweden schwer beschädigt. Die Steger von Ladendorf waren Besitzer der Herrschaft Ladendorf von 1550 bis 1658.[1]
Im Jahr 1658 erwarb Wilhelm Johann Anton Graf von Daun die Herrschaft mit der mittlerweile zu einer Vierkantanlage erweiterten Burg. Nach 1722 ließ Wirich Philipp Lorenz Graf Daun die Burg barock ausbauen und sein Sohn Leopold Joseph, der Feldmarschall im Siebenjährigen Krieg, ließ Schloss Ladendorf durch Donato Felice d’Allio mit einem zweigeschoßigen Festsaal umgestalten.[2]

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