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LGBTQIA+-Hass

"Gesellschaftlicher Backlash": LGBTQI+-Community leidet unter psychischer Belastung
Die psychosozialen Dienste warnen vor der besonderen psychischen Belastung für queere Personen. Einer Wiener Studie zufolge sind Diskriminierungen im öffentlichen Raum angestiegen

Wien – Die psychosozialen Dienste der Stadt Wien (PSD) und die Homosexuelle Initiative (HOSI) warnen anlässlich des Welttages der psychischen Gesundheit am 10. Oktober und des internationalen Coming-Out-Days tags darauf vor der besonderen psychischen Belastung, der Personen der LGBTIQ+-Community ausgesetzt sind. Ewald Lochner, Koordinator für Psychiatrie, Sucht- und Drogenfragen der Stadt Wien, macht im Gespräch mit APA und ORF vor allem den "gesellschaftlichen Backlash" dafür verantwortlich.

Gaben 2015 noch 28 Prozent der Community an, regelmäßig Diskriminierungen im öffentlichen Raum ausgesetzt zu sein, waren es zehn Jahre später bereits 38 Prozent, zitierte er eine Studie der Stadt Wien. "Man wird häufiger angefeindet, wenn man als schwuler Mann Hand in Hand mit seinem Partner durch die Stadt geht", berichtete er. Auch HOSI-Obfrau Ann-Sophie Otte sieht das politische Klima und den "massiven Rechtsruck in ganz Europa" der letzten Jahre als Ursache. Auch die Angst vorm Coming-Out sei daher bei vielen groß: Ein Viertel der queeren Schülerinnen, Studenten und Lehrlinge sei nicht geoutet, ein Fünftel berichtet von dezidiert negativen Erfahrungen. Am häufigsten betroffen sind Transpersonen.

Queere Menschen 2,5-Mal so oft depressiv

 
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