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Mathematik des Betrugs
Wiener Komplexitätsforscher entwickelten eine statistische Methode, mit der sich Hinweise auf Wahlbetrug finden lassen. Eine Anwendung auf die russischen Parlamentswahlen 2011 und die russischen Präsidentschaftswahlen dieses Neujahr förderten systematische Abweichungen zu Tage, die für einen Wahlbetrug sprechen sollen. Die Abweichungen seien so deutlich gewesen, dass es "wie ein Schlag ins Gesicht war", äußerte sich Peter Klimek, einer der Erstautoren der Arbeit.
...
In der früheren Arbeit konzentrierten sich die Forscher noch auf eine gemäßigte Form des Wahlbetrugs ("ballot stuffing"), bei der eine begrenzte Zahl an vorausgefüllten Stimmzetteln in die Wahlurnen gesteckt wird. Nun haben sie die Methode auch um eine extreme Betrugsform ausgeweitet, bei der ganze Wahlurnen ausgetauscht oder schon vor der Wahl befüllt werden.
Das Modell der Wissenschafter analysiert für jeden Wahlkreis alle Möglichkeiten für diese beiden Parameter. "Das Ergebnis sind zwei Zahlen. Wenn beide Null sind, wurde nicht betrogen. Sind sie größer als Null, muss man genauer hinschauen", so Thurner. Denn es gibt auch natürliche Erklärungen von Abweichungen.
Gibt es viele Wahlsprengel, bei denen die Wahlbeteiligung (y-Achse) und die Stimmen für den Wahlsieger (x-Achse) 100 Prozent ausmachen (Pünktchen rechts oben), deutet das auf Betrug hin. Jeweils rechts: Die "faire Verteilung"; Mitte: der Vergleich der tatsächlichen mit der "fairen" Verteilung. In Russland und Uganda wurde manipuliert, in der Schweiz sicher nicht
Gibt es Abweichungen, "muss man genauer hinschauen".
Wie man Wahlbetrug erkennt - Welt - derStandard.at
Wissenschaftler können eben (fast) alles...:balkangrins:
Wiener Komplexitätsforscher entwickelten eine statistische Methode, mit der sich Hinweise auf Wahlbetrug finden lassen. Eine Anwendung auf die russischen Parlamentswahlen 2011 und die russischen Präsidentschaftswahlen dieses Neujahr förderten systematische Abweichungen zu Tage, die für einen Wahlbetrug sprechen sollen. Die Abweichungen seien so deutlich gewesen, dass es "wie ein Schlag ins Gesicht war", äußerte sich Peter Klimek, einer der Erstautoren der Arbeit.
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In der früheren Arbeit konzentrierten sich die Forscher noch auf eine gemäßigte Form des Wahlbetrugs ("ballot stuffing"), bei der eine begrenzte Zahl an vorausgefüllten Stimmzetteln in die Wahlurnen gesteckt wird. Nun haben sie die Methode auch um eine extreme Betrugsform ausgeweitet, bei der ganze Wahlurnen ausgetauscht oder schon vor der Wahl befüllt werden.
Das Modell der Wissenschafter analysiert für jeden Wahlkreis alle Möglichkeiten für diese beiden Parameter. "Das Ergebnis sind zwei Zahlen. Wenn beide Null sind, wurde nicht betrogen. Sind sie größer als Null, muss man genauer hinschauen", so Thurner. Denn es gibt auch natürliche Erklärungen von Abweichungen.
Gibt es Abweichungen, "muss man genauer hinschauen".
Wie man Wahlbetrug erkennt - Welt - derStandard.at
Wissenschaftler können eben (fast) alles...:balkangrins: