Die Babler-Demontage ist verrückt
Die zweite Reihe der SPÖ übt sich in Selbstzerstörung, ohne eine Alternative zu haben
Wie steht es um die frühere Großpartei SPÖ, wenn ein früherer Landeshauptmann erklärt,er werde als Kandidat zur Wahl des Bundespräsidenten antreten, wenn notwendig, dann halt ohne die "links-linke Babler-SPÖ"?
Das hat aber der frühere SPÖ-Landeshauptmann des Burgenlandes, Hans Niessl, getan und im selben Atemzug erklärt, er würde selbstverständlich im Fall des Falles einen Wahlsieger Herbert Kickl ohne weiteres mit der Regierungsbildung beauftragen. Also nicht einmal mit formalen Auflagen, was die Haltung zur Demokratie, zur EU und zu Putin betrifft. Niessl hätte wohl auch nichts gegen eine Koalition der Bundes-SPÖ mit der FPÖ.
Was manche SPÖ-Granden da in der zweiten Reihe aufführen, ist verrückt. "Links-linke Babler-SPÖ". Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Das sagt nicht irgendein FPÖler oder ÖVPler oder irgendein rechter Troll in den Social Media, sondern ein früherer SPÖ-Landeshauptmann. Man muss sich auch vor Augen halten, was kürzlich erst die neuen SPÖ-Landesobleute von Kärnten und der Steiermark über Babler gesagt haben – sie hätten eh nichts dagegen, wenn er beim Parteitag einen Gegenkandidaten kriegt: Das heißt implizit, es wäre uns nur recht, wenn er abgewählt wird.
www.derstandard.at
Die zweite Reihe der SPÖ übt sich in Selbstzerstörung, ohne eine Alternative zu haben
Wie steht es um die frühere Großpartei SPÖ, wenn ein früherer Landeshauptmann erklärt,er werde als Kandidat zur Wahl des Bundespräsidenten antreten, wenn notwendig, dann halt ohne die "links-linke Babler-SPÖ"?
Das hat aber der frühere SPÖ-Landeshauptmann des Burgenlandes, Hans Niessl, getan und im selben Atemzug erklärt, er würde selbstverständlich im Fall des Falles einen Wahlsieger Herbert Kickl ohne weiteres mit der Regierungsbildung beauftragen. Also nicht einmal mit formalen Auflagen, was die Haltung zur Demokratie, zur EU und zu Putin betrifft. Niessl hätte wohl auch nichts gegen eine Koalition der Bundes-SPÖ mit der FPÖ.
Was manche SPÖ-Granden da in der zweiten Reihe aufführen, ist verrückt. "Links-linke Babler-SPÖ". Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Das sagt nicht irgendein FPÖler oder ÖVPler oder irgendein rechter Troll in den Social Media, sondern ein früherer SPÖ-Landeshauptmann. Man muss sich auch vor Augen halten, was kürzlich erst die neuen SPÖ-Landesobleute von Kärnten und der Steiermark über Babler gesagt haben – sie hätten eh nichts dagegen, wenn er beim Parteitag einen Gegenkandidaten kriegt: Das heißt implizit, es wäre uns nur recht, wenn er abgewählt wird.
Die Babler-Demontage ist verrückt
Die zweite Reihe der SPÖ übt sich in Selbstzerstörung, ohne eine Alternative zu haben