Der Kanzler bei Rheinmetall: Mehr Jobs, Aufträge und eine rätselhafte Demo
Der Rheinmetall-Standort in Wien soll ausgebaut werden. Bundeskanzler Stocker betont die Wichtigkeit der Rüstungsindustrie. Kritik kommt von der NGO Attac
Vier Menschen stehen vor dem Wiener Firmengelände des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall in Wien-Liesing. Sie loben die Innovationskraft des Konzerns. Wer sie sind, wollen sie nicht sagen. Auf Anfrage des STANDARD teilt die Wiener Polizei mit, dass die Versammlung von einem Unternehmen angemeldet wurde. Den Namen des Unternehmens nennt die Polizei allerdings nicht. Ob die Versammlung angemeldet wurde, um Proteste gegen Rheinmetall zu verhindern, ist unklar. In der Vergangenheit gab es jedenfalls mehrmals Protestaktionen gegen den Rüstungshersteller. Der Konzern wollte den Sachverhalt nicht kommentieren. Eine kritische Gegenversammlung der NGO Attac musste jedenfalls abgelegen vom Medienrummel stattfinden.
Die Sicherheitsstandards waren erhöht, schließlich kündigte sich neben Bundeskanzler Christian Stocker auch Rheinmetall-CEO Armin Papperger an. Noch vor dem Bundeskanzler traf der Wirtschaftsminister in Wien-Liesing ein und schüttelte fleißig die ersten Hände. Die Auftragslage des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall scheint angesichts der zahlreichen Kriege für die nächsten Jahre sicher. Die Entwicklung des Werks Wien-Liesing stimmt CEO Armin Papperger zufrieden. Der Standort soll dank internationaler Großaufträge weiter wachsen. Schon heute produzieren 1.500 Beschäftigte jährlich bis zu 4.000 militärische LKWs und damit einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. Abhängig von der Nachfrage soll das Werk bald bis zu 1.700 Leute beschäftigen.
www.derstandard.at
Der Rheinmetall-Standort in Wien soll ausgebaut werden. Bundeskanzler Stocker betont die Wichtigkeit der Rüstungsindustrie. Kritik kommt von der NGO Attac
Vier Menschen stehen vor dem Wiener Firmengelände des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall in Wien-Liesing. Sie loben die Innovationskraft des Konzerns. Wer sie sind, wollen sie nicht sagen. Auf Anfrage des STANDARD teilt die Wiener Polizei mit, dass die Versammlung von einem Unternehmen angemeldet wurde. Den Namen des Unternehmens nennt die Polizei allerdings nicht. Ob die Versammlung angemeldet wurde, um Proteste gegen Rheinmetall zu verhindern, ist unklar. In der Vergangenheit gab es jedenfalls mehrmals Protestaktionen gegen den Rüstungshersteller. Der Konzern wollte den Sachverhalt nicht kommentieren. Eine kritische Gegenversammlung der NGO Attac musste jedenfalls abgelegen vom Medienrummel stattfinden.
Die Sicherheitsstandards waren erhöht, schließlich kündigte sich neben Bundeskanzler Christian Stocker auch Rheinmetall-CEO Armin Papperger an. Noch vor dem Bundeskanzler traf der Wirtschaftsminister in Wien-Liesing ein und schüttelte fleißig die ersten Hände. Die Auftragslage des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall scheint angesichts der zahlreichen Kriege für die nächsten Jahre sicher. Die Entwicklung des Werks Wien-Liesing stimmt CEO Armin Papperger zufrieden. Der Standort soll dank internationaler Großaufträge weiter wachsen. Schon heute produzieren 1.500 Beschäftigte jährlich bis zu 4.000 militärische LKWs und damit einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. Abhängig von der Nachfrage soll das Werk bald bis zu 1.700 Leute beschäftigen.
Der Kanzler bei Rheinmetall: Mehr Jobs, Aufträge und eine rätselhafte Demo
Der Rheinmetall-Standort in Wien soll ausgebaut werden. Bundeskanzler Stocker betont die Wichtigkeit der Rüstungsindustrie. Kritik kommt von der NGO Attac