Die Massenproteste in Albanien gegen das Luxusprojekt der Familie Trump gehen in den zehnten Tag.
In Albanien dauern die Proteste gegen ein geplantes Projekt im Naturschutzgebiet Zvernec nun schon den zehnten Tag in Folge an.
Tausende Demonstranten in Tirana fordern den Rücktritt von Premierminister Edi Rama und die Einstellung aller Bauarbeiten. Unter dem Motto „Albanien ist nicht zu verkaufen“ erklären sie, dass sie nicht aufgeben werden, bis ihre Forderungen erfüllt sind, berichtet Anadolu.
Die Protestwelle wurde durch einen Vorfall am 30. Mai im Stadtteil Zvernec ausgelöst. Laut in den sozialen Medien veröffentlichten Aufnahmen zerrten Sicherheitskräfte eines privaten Unternehmens einen Bürger weg, was Empörung auslöste und eine Protestwelle in Tirana zur Folge hatte.
Kushner-bezogenes Projekt und staatsanwaltschaftliche Ermittlungen
In den letzten Tagen sind auch Behauptungen aufgetaucht, dass das umstrittene Projekt mit Jared Kushner, dem Schwiegersohn des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, in Verbindung stehe.
Ministerpräsident Edi Rama erklärte bei dieser Gelegenheit, dass das Projekt in Zvernec unter Einhaltung aller rechtlichen und umweltrechtlichen Vorgaben umgesetzt werde. Er räumte jedoch ein, dass es weder ein endgültiges Projekt noch eine umfassende Umweltverträglichkeitsstudie gebe.
Albanische Medien berichteten, dass die Sonderstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung von Korruption und organisierter Kriminalität (SPAK) eine Untersuchung im Fall Zvernec eingeleitet hat, eine offizielle Mitteilung der Staatsanwaltschaft steht jedoch noch aus.
U ALBANIJI se danima održavaju masovni prosvjedi protiv kontroverznog projekta povezanog s obitelji Trump.
www.index.hr