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Nachrichten aus der Republik Kosovo / Kosova

Ich kennen keinen serbischen Minister in der Kosovo-Regierung der mehr Häuser für die serbischen Bürger gebaut hat, die in einer schwierigen sozialen Lage waren. Aber weißt du was das eigentliche Problem war? Dass die sozial schwachen Serben sich nicht getraut haben, das Angebot von Rasic anzunehmen, weil ihnen von anderen Serben (Lista Srpska Serben) gedroht wurde, und diejenigen die das Angebot angenommen haben, wurden von den Serben selbst schikaniert, die Kinder in der Schule mit Wissen und Duldung der Schulleitung gemobbt bis hin zu Schulverweisen für die Kinder der Familie durch den serbischen Schuldirektor. Wie krank kann man sein die Kinder in politische Angelegenheiten mit reinzuziehen und sie zu Opfern zu machen? So nämlich in Gracanica passiert, bis das kosovarische Bildungsministerium bzw die Bildungsministerin persönlich einschritt und den Schuldirektor ermahnt hat und das Kind wieder zur Schule schickte.

Das schafft es nur eine Lista Srpska von Vucic!

Ps. Allein in Gracanica hat die Regierung des Kosovo unter der Führung des Ministeriums für Minderheiten und Rückkehr von Rasic über 70-75 Wohnungen für sozial schwache Familien errichtet, an einem Ort wie in dem folgenden Video alleine schon 56

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Aber klar, Rasic macht nichts für die Serben des Kosovo und die Lista Srpska tut alles (für die eigenen Taschen) :lol:

Vucic und Kurti sind Brüder, Rasic ist die Antithese zur SL, beide setzen die Befehle ihrer Herren um.
 
Letztens hörte ich einen Albaner sagen: "Beide sind Wölfe"
Vucic bedeutet auf Serbisch Wolf, zusätzlich mit einem patronymischen Suffix -ic
Kurti bedeutet auf Türkisch Wolf, zusätzlich mit einem patronymischen Suffix -i
🤔
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Albin Kurti: Der Ex-Rebell, der den Kosovo auf Vordermann bringen will
Auch wenn ihm aus den USA und der EU oft Ablehnung signalisiert wird: Die Kosovarinnen und Kosovaren wollen weiter den 50-Jährigen als Ministerpräsident haben

Er galt als Rebell und Bürgerschreck. Mit Lockenmähne und schnippischem Lachen, unerschrocken und unmissverständlich in seiner Sprache, verkörperte Albin Kurti in den 1990er Jahren den stolzen Revoluzzer, der sich über das jugoslawische Regime hinwegsetzte, das Albaner und Albanerinnen schwerst diskriminierte.

An der Uni in Prishtina, an der er Elektrotechnik studierte, fiel er durch Intelligenz und Pedanterie auf. Als Studentenführer wurde Kurti 1999 vom serbischen Regime eingesperrt und gefoltert. Doch dies stärkte nur seine Widerstandskraft.

Auch nach der Nato-Intervention und dem Abzug des serbischen Regimes, plädierte Kurti für ein Referendum zur Unabhängigkeit Kosovos, aber gegen internationale Verhandlungen, die 2008 zur Eigenstaatlichkeit führten. Ab 2010 trat seine Bewegung Vetëvendosje (Selbstbestimmung) bei den Wahlen an. Kurti blieb Kurti. Im Parlament versprühten seine Leute Tränengas, draußen wurden Fahrzeuge von internationalen Organisationen umgeschmissen. Er wurde immer wieder festgenommen, seine Beliebtheit stieg – vor allem unter jungen Leuten.

Kampf gegen Korruption
Die korrupten Politiker im Kosovo fürchteten sich vor dem Mann, der französische Philosophen zitierte. Internationale Akteure taten sich schwer: Einen Mann, der sich wie Kurti – er ist mit der norwegischen Forscherin Rita Augestad Knudsen verheiratet, die beiden haben eine Tochter – nicht für Geld interessiert, kann man schließlich nicht erpressen. 2020 wurde er kurzfristig Premier, doch weil er sich nicht der damaligen Trump-Regierung in den USA nicht beugte, wurde er aus dem Amt bugsiert, nur um im nächsten Jahr noch mehr Stimmen zu gewinnen.

 
Die kosov. Präsidentin hat heute ein Interview gegeben und über zahlreiche Dinge gesprochen u.a. über neue Anerkennungen die nächstes Jahr folgen werden. soll gleich zu Anfang des Jahres starten.

Wir können gespannt bleiben. In der Zwischenzeit kann Vucic weiterhin seine Schäfchen in Serbien mit seinen verlorenen Schlüssel hinhalten:lol:
 
26 Jahre sind seit dem Massaker von Račak vergangen. Anklagen gegen 21 Serben wurden erhoben.
Die Sonderstaatsanwaltschaft im Kosovo hat Anklage gegen 21 Personen erhoben, die im Verdacht stehen, Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung im Dorf Racak begangen zu haben, wo am 15. Januar 1999 ein Massaker verübt wurde. Die Anklage, zusammen mit einem Antrag auf ein Verfahren in Abwesenheit, wirft den Angeklagten den Mord an 42 albanischen Zivilisten während einer Operation serbischer Streitkräfte vor, berichtet Anadolu.

Was steht in der Anklageschrift?
In der Anklageschrift wird den Verdächtigen vorgeworfen, als Mitglieder der Armee des ehemaligen Jugoslawien, insbesondere der 243. Mechanisierten Brigade der Dritten Armee, bekannt als Pristina-Korps, und als Mitglieder des serbischen Innenministeriums (MUP) in den Jahren 1998 und 1999 unmenschliche Behandlung, Zerstörung von Eigentum, Massendeportationen und ethnische Säuberungen der Zivilbevölkerung begangen zu haben.

Die Ermittlungen ergaben, dass während der Operation schwere Formen körperlicher Gewalt gegen Zivilisten verübt wurden, darunter Schläge mit dem Hintern, Tritte, Stöcke, Ketten und andere harte Gegenstände. Laut Anklage umzingelten serbische Streitkräfte das Dorf zunächst von den Gebieten Pišat, Geštenjat und Česta aus und beschossen es anschließend.

Die Anklage wirft den Angeklagten außerdem vor, rund 20.000 Zivilisten aus den Dörfern Račak, Topila, Petrovo, Kraište, Mulapolc und Dremjak aus ihren Häusern vertrieben zu haben. Da die Angeklagten für die kosovarischen Justizbehörden nicht erreichbar waren, beantragte die Sonderstaatsanwaltschaft beim Grundgericht in Pristina, das Verfahren in Abwesenheit der Angeklagten durchzuführen.

Nachstellung des Massakers
Die Einwohner von Račka erwachten am 15. Januar 1999, umzingelt von serbischen Polizei-, Militär- und paramilitärischen Einheiten mit schweren Waffen. Kurz vor sieben Uhr morgens wurde das Dorf durch schweres Artilleriefeuer aus verschiedenen Stellungen geweckt.

Nach dem Beschuss begannen serbische Soldaten mit Hausdurchsuchungen. Die Bewohner versuchten zu fliehen, doch das Dorf war bereits vollständig umzingelt. Die Soldaten trennten die Männer von den Frauen und Kindern, zwangen die Frauen und Kinder, das Dorf zu verlassen, während die Männer festgenommen und anschließend hingerichtet wurden.



 
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