Mit dem Hochgeschwindigkeitszug in die wichtigsten Städte Europas
Der offizielle Startschuss für den Aufbau eines EU-weiten Schnellzugnetzes bis 2040 ist gefallen
Mit dem Hochgeschwindigkeitszug in alle Großstädte Europas: Das ist, wie berichtet, der ehrgeizige Plan der Europäischen Kommission. Unterstützt wird dieser von Community of European Railway and Infrastructure Companies (CER). Letztere war mit einem Positionspapier vorgeprescht.
Anfang November folgte vonseiten der Kommission nun der offizielle Startschuss für den Aktionsplan, der vorsieht, bis 2040 die wichtigsten Städte des Kontinents über ein durchgehendes Netz von Hochgeschwindigkeitszügen zu verbinden. Ziel ist es, den Zug als klimafreundliche Alternative zum Flugverkehr zu etablieren.
Künftig sollen Reisende zum Beispiel in vier statt sieben Stunden von Berlin nach Kopenhagen fahren können. Die Strecke Berlin – Prag – Wien könnte auf viereinhalb Stunden verkürzt werden. Auch in Süd- und Osteuropa will Brüssel für Tempo sorgen: Zwischen Madrid und Lissabon soll die Reisezeit von neun auf drei Stunden sinken, zwischen Budapest und Bukarest von 15 auf gut sechs Stunden. Das Baltikum soll mit der "Rail-Baltica"-Verbindung erstmals direkt an das westeuropäische Schnellnetz angeschlossen werden.
250 Kilometer pro Stunde
"Die Verbesserung der Reisezeiten zwischen den Hauptstädten Europas ist ein greifbares und pragmatisches Ergebnis unseres Willens, Europa geeinter und effizienter zu machen", sagte Kommissionsvizepräsident Raffaele Fitto bei der Vorstellung des Plans in Brüssel.
Der offizielle Startschuss für den Aufbau eines EU-weiten Schnellzugnetzes bis 2040 ist gefallen
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