Die NATO-Milliardendeals, mit denen Europa unabhängiger werden will
Mit riesigen Waffendeals plant Europa, Lücken in der Verteidigung zu schließen, die der NATO-kritische US-Präsident hinterlässt. Zufrieden ist Trump dennoch nicht.
Noch grantiger als beim NATO-Gipfel in Ankara hätte Donald Trump gar nicht auftreten können. Gegen die Führung im Iran fauchte er - „Es ist reine Zeitverschwendung, sich mit ihnen abzugeben. Das sind fiese Typen“ - ebenso wie auch gegen Spanien. Dessen Premier Sanchez weigert sich bekanntlich, 5 Prozent des spanischen BIP künftig für Verteidigung auszugeben. Was Trump zur Weißglut treibt und ihn gleich dazu anspornte, „den ganzen Handel mit Spanien einzustellen.“
Bei seiner Breitseite gegen alles forderte ein sichtlich genervter US-Präsident erneut, dass Grönland den USA gehören sollte, dann folgten die üblichen Beschimpfungen über die „lächerlichen“ NATO-Partner in Europa, die die USA völlig im Stich ließen.
Wirklich schockiert haben Trumps martialische Töne beim Gipfel in Ankara kaum noch jemanden. Die europäischen NATO-Partner haben schon vor langem verstanden, wie sehr der US-Präsident dem Verteidigungsbündnis misstraut - und dass Europa beginnen muss, mehr Lasten für die eigene Verteidigung zu übernehmen. Ausrüstung und Waffen müssen entwickelt und gekauft werden, die von den USA künftig nicht mehr geliefert werden.
kurier.at
Mit riesigen Waffendeals plant Europa, Lücken in der Verteidigung zu schließen, die der NATO-kritische US-Präsident hinterlässt. Zufrieden ist Trump dennoch nicht.
Noch grantiger als beim NATO-Gipfel in Ankara hätte Donald Trump gar nicht auftreten können. Gegen die Führung im Iran fauchte er - „Es ist reine Zeitverschwendung, sich mit ihnen abzugeben. Das sind fiese Typen“ - ebenso wie auch gegen Spanien. Dessen Premier Sanchez weigert sich bekanntlich, 5 Prozent des spanischen BIP künftig für Verteidigung auszugeben. Was Trump zur Weißglut treibt und ihn gleich dazu anspornte, „den ganzen Handel mit Spanien einzustellen.“
Bei seiner Breitseite gegen alles forderte ein sichtlich genervter US-Präsident erneut, dass Grönland den USA gehören sollte, dann folgten die üblichen Beschimpfungen über die „lächerlichen“ NATO-Partner in Europa, die die USA völlig im Stich ließen.
Wirklich schockiert haben Trumps martialische Töne beim Gipfel in Ankara kaum noch jemanden. Die europäischen NATO-Partner haben schon vor langem verstanden, wie sehr der US-Präsident dem Verteidigungsbündnis misstraut - und dass Europa beginnen muss, mehr Lasten für die eigene Verteidigung zu übernehmen. Ausrüstung und Waffen müssen entwickelt und gekauft werden, die von den USA künftig nicht mehr geliefert werden.
Die NATO-Milliardendeals, mit denen Europa unabhängiger werden will
Mit riesigen Waffendeals plant Europa, Lücken in der Verteidigung zu schließen, die der NATO-kritische US-Präsident hinterlässt. Zufrieden ist Trump dennoch nicht.