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Nachrichten aus Europa

Trump: EU wird „sehr hohen Preis“ für Google-Strafe zahlen
US-Präsident Donald Trump hat der Europäischen Union wegen einer neuerlichen Wettbewerbsstrafe für den Google-Konzern mit erhöhten Zöllen gedroht. Die EU werde einen „sehr hohen Preis“ für die Rekordbuße von 890 Millionen Euro zahlen, erklärte Trump gestern in seinem Onlinedienst Truth Social.

Washington werde eine Untersuchung nach Absatz 301 des Handelsgesetzes von 1974 wegen des „Beraubens“ von US-Unternehmen einleiten, so Trump. Den Europäern werde „so bald wie möglich ein erheblicher Zoll auferlegt“.

Erst gestern war ein neuer Aufschlag von zehn Prozent für Einfuhren europäischer Produkte in die USA in Kraft getreten. Die Trump-Regierung begründete das mit einem unzureichenden Vorgehen der EU gegen Zwangsarbeit. EU-Politiker nannten diesen Vorwurf „absurd“.


Gar nichts werden wir, Du Möchte-Gern-Adolf. Vorgestern wolltest Du Loser mit Saudi-Arabien ein Atomabkommen abschließen, abends hat Dich dann Bibi angerufen und Dich gefragt, ob Du einen Vogel hast, und am nächsten Tag war wieder alles anders. Dein Wort ist so viel wert wie ein nasser Pfurz im Wind. Bald wirst Du Geschichte sein.

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Europa brennt – Hunderttausende fliehen vor den Flammen in Frankreich und Spanien
Die Feuerfronten in Frankreich und Spanien werden immer größer. Fast 300.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen oder wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Während westlich von Madrid dichter Rauch über der Hauptstadt hängt, rücken die Flammen in Frankreich bis auf rund 30 Kilometer an Bordeaux heran. Für beide Länder entwickelt sich der Sommer zu einer der schwersten Feuerkatastrophen seit Beginn der Aufzeichnungen. Allein im Südwesten Frankreichs wurden rund 197.000 Menschen aus den Regionen Gironde und Landes evakuiert. Das Feuer hat dort bereits eine Fläche zerstört, die etwa dreimal so groß ist wie Paris. Präsident Emmanuel Macron schickte zusätzliche Soldaten, Löschflugzeuge, Hubschrauber und erstmals auch ein umgebautes Militärtransportflugzeug, das große Mengen Löschmittel aus der Luft abwerfen kann. Hilfe kommt außerdem aus Rumänien, Kroatien, Deutschland, Portugal, Schweden, der Schweiz, Tschechien und der Slowakei.

Auch Spanien kämpft gleichzeitig gegen mehrere Großbrände. Mehr als 80.000 Menschen westlich von Madrid mussten ihre Wohnungen verlassen oder dürfen sie wegen Rauch und Asche nicht mehr verlassen. Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach von einer weiter sehr schwierigen Lage. Die etwas niedrigeren Temperaturen am Wochenende gäben den Einsatzkräften zwar eine Chance, doch trockene Gewitter und starker Wind könnten die Feuer jederzeit wieder außer Kontrolle geraten lassen. Die Folgen reichen inzwischen weit über die eigentlichen Brandgebiete hinaus. Die komplette Halbinsel Cap Ferret an der französischen Atlantikküste wurde geräumt. Zehntausende Urlauber flohen mit Autos oder Booten. Selbst die letzte Etappe der Tour de France wurde um rund 40 Kilometer verkürzt, damit Sicherheitskräfte in die Brandgebiete verlegt werden konnten.

Die Zahlen zeigen das Ausmaß. In Frankreich verbrannten in diesem Jahr bereits mehr als 97.000 Hektar Land, so viel wie nie zuvor. Spanien meldet inzwischen mehr als 130.000 Hektar zerstörte Fläche und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Erst vor wenigen Wochen kamen bei einem Großbrand in der Provinz Almería 13 Menschen ums Leben. Für viele Bewohner kam das Feuer dennoch überraschend. Juan Antonio García saß mit seiner Familie beim Mittagessen, als plötzlich Asche vom Himmel fiel. Einen Tag später musste er sein Haus verlassen. Waldbrände habe es dort immer gegeben, sagte er, aber so etwas habe er noch nie erlebt.

Besonders dramatisch verlief die Flucht eines Paares westlich von Madrid. Als sie zu ihrem Haus zurückkehren wollten, um ihre beiden Katzen und ihren Hund zu retten, stoppte sie die Polizei. Ein brennendes Auto hatte einen neuen Brand ausgelöst, die Straße war nicht mehr passierbar. Die Beamten blieben hart. Es gehe jetzt um Leben, sagte ein Polizist. Entweder das Leben der Tiere oder das ihre. Während in den Evakuierungsgebieten Menschen um ihre Häuser kämpfen, ging das Leben im Zentrum Madrids zunächst weiter. Kinder spielten auf Spielplätzen, Touristen saßen in Straßencafés und vor dem Prado-Museum bildeten sich lange Schlangen. Nur wenige Kilometer entfernt rückten Feuerwehrleute gleichzeitig gegen eine Feuerwand vor, die sich mit jedem Windstoß weiter ausbreitete. Europa erlebt einen Sommer, der für Hunderttausende längst kein Wetter mehr ist, sondern eine Flucht vor den Flammen.

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Diese skurrilen Parkregeln in Europa sollte man kennen
Eine Mietwagenfirma hat skurrile Parkregeln in Europa gesammelt. Vermutlich war sie schon vom Weiterleiten der Strafzettel genervt. Ein Überblick

Das Parken in europäischen Ländern fordert von Autofahrerinnen und Autofahrern besondere Aufmerksamkeit. Unterschiedliche Zusatzschilder und Straßenmarkierungen sorgen schnell für Verwirrung. Damit Reisende keinen Strafzettel für Falschparken als Urlaubssouvenir mit nach Hause bringen, gilt es, einiges zu beachten. Der Mietwagen-Anbieter Sunny Cars hat teils recht ungewöhnliche Informationen zum Parken in Europa zusammengetragen. Immerhin erspart das die lästige Abwicklung und Weiterleitung von Strafzetteln.

 
Ein Löschflugzeug ist das beste Mittel gegen Waldbrände, aber es fehlt in Europa
Der eklatante Mangel an Amphibienflugzeugen wird noch einige Jahre so bleiben, bis die neue DHC-515 aus Kanada ihre Zulassung hat

Die aktuellen Waldbrände in Südeuropa gelten als die extremsten ihrer Art. Verheerende Brände wüten in der Region Madrid sowie in den Provinzen Ávila und Valencia und führen zu zehntausenden Evakuierten. Im Südwesten Frankreichs bei Bordeaux bedrohen Großbrände mehrere Ortschaften, auch hier mussten zehntausende Menschen ihr Zuhause verlassen. Auch in Kalabrien und Sizilien brennt es infolge von Trockenheit und teils vorsätzlichen Brandstiftungen an mehreren Stellen. In Norddeutschland erschwerten explodierende Kriegsrelikte die Löscharbeiten.

Ein spanischer Forscher sprach von "Feuern, die mit der Intensität von mehreren Atombomben brennen". Die Löschkapazitäten sind vielfach überlastet, Evakuierungen sind oft die einzige Option. Nicht, dass es viel zu überlasten gibt. Gerade im Bereich der Luftunterstützung hat Europa enormen Aufholbedarf. Oder anders formuliert: Es fehlen die Löschflugzeuge.

Zwar hat die Europäische Union über ein Zivilschutzprogramm Maschinen nach Spanien und Frankreich entsandt, doch diese reichen bei Weitem nicht aus. Das liegt vor allem an einem Quasi-Monopol des kanadischen Herstellers De Havilland Canada (vormals Viking Air). Deren Löschflugzeuge gelten als die effektivsten ihrer Art – und Europa wartet sehnsüchtig auf das neue Spitzenmodell: die DHC-515 Firefighter.

Löschen unter extremsten Bedingungen
Warum die Maschinen aus Kanada so begehrt sind, ist schnell erklärt: Löschflugzeuge verfügen über ausgeklügelte Technik, da sie unter extremen Bedingungen zuverlässig funktionieren müssen. Sie müssen innerhalb weniger Sekunden Wasser aufnehmen, diese Nutzlast sicher an den Einsatzort transportieren und zielgenau abwerfen. Dabei entstehen einerseits starke hydrodynamische Belastungen, andererseits müssen Mensch und Maschine mit unberechenbaren Winden im nahen Luftraum über Brandgebieten zurechtkommen.

 
Wir leben im Zeitalter des Feuers
Die Megabrände in Südeuropa zeigen: Es muss radikal umgedacht werden, anstatt einfach nur das Feuer löschen zu wollen

Bereits vor knapp fünf Jahren hat der renommierte deutsche Feuerökologe Johann Goldammer im STANDARD-Interview vieles von dem angesprochen, was Europa derzeit angesichts der verheerenden Waldbrände im Süden des Kontinents beschäftigt. Den Klimawandel natürlich, der diese Brände begünstigt. Zunehmende Landflucht, die letztlich zu mehr Biomasse führt – die wiederum ein gefundenes Fressen für das Feuer ist. Und er hat moniert, dass zu sehr auf die Stärkung der Löschkapazitäten fokussiert werde. Damit laufe man dem Problem aber nur hinterher, anstatt es zu lösen.

Goldammer ist nicht der einzige Experte, der schon länger Alarm schlägt: Die Wissenschaft warnt mit vielen Stimmen bereits seit Jahrzehnten vor solch infernalen Katastrophen. Doch die Politik hört, wie beim Klimawandel, maximal mit einem Ohr zu. Auch jetzt beschäftigt sie sich vorwiegend mit der Aufstockung von Feuerwehrkräften sowie Löschflugzeugen und verbesserten Frühwarnsystemen. Das ergibt akut Sinn, doch auf Dauer reicht das nicht.

Die "neue Normalität"
Eines muss allen klar sein: So fatal die aktuellen Brände auch sind – es ist erst der Anfang, wenn nicht radikal umgedacht wird. Das Feuer, seine Prävention und Bekämpfung müssen künftig elementarer Teil der europäischen Politik werden. Denn das Feuer wird nie zur Gänze ausschaltbar sein. Genau genommen existieren die Brände schon seit jeher in der Mittelmeerregion. Jetzt haben sie massiv zugenommen, und wir müssen lernen, mit ihnen zu leben. Megabrände seien "Teil der neuen Normalität", sagt der spanische Forscher Juli G. Pausas.

Brandschutzkonzepte der Zukunft gibt es zur Genüge in den Schubladen. Sie drehen sich vor allem darum, Landschaften feuerfester zu machen, etwa durch Agroforstwirtschaft. Letztlich aber müssen für jede Region je nach Rahmenbedingungen eigene Lösungen gefunden werden. Das bedarf eines umfangreichen Feuermanagements, das alle Ressorts einbezieht, handelt es sich hier doch um ein multikausales Problem.

 
In Bildern
Kampf gegen verheerende Brände in Europa
In Spanien wütet der größte Waldbrand in der jüngeren Geschichte des Landes. In Frankreich erreichen die Feuer mit etwa 100.000 Hektar verbrannter Fläche seit Jahresbeginn einen historischen Höchstwert. Hunderttausende Menschen waren bisher gezwungen zu fliehen. Auf eine nachhaltige Entspannung der Lage muss weiter gewartet werden: In Spanien und Frankreich ist ab Mittwoch erneut mit Temperaturen weit über 30 Grad zu rechnen.

 
Waldbrände in Europa: Zwei Feuerwehrleute starben bei Waldbrand auf Kreta
In Spanien wurden indes Evakuierungen und Ausgangsbeschränkungen für 19 Ortschaften um Madrid aufgehoben. Bei Bordeaux bereiten Hitze, Trockenheit und Wind den Löschkräften weiterhin Probleme
Kreta/Bordeaux/Madrid/Paros – Bei einem Waldbrand auf der griechischen Insel Kreta sind zwei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Der Brand wütet seit den Mittagsstunden in der Region der Ortschaft Nea Krya Vrysi. Die Region liegt im gebirgigen Hinterland im südlichen Teil der Insel. Die beiden Einsatzkräfte seien in ihrem Fahrzeug von den Flammen eingeschlossen worden, berichtete der Sender ERTNews am Mittwoch.

Der Bürgermeister einer nahe gelegenen Ortschaft bestätigte dem Sender, die beiden Feuerwehrleute hätten im dichten Rauch die Orientierung verloren und seien in ihrem Fahrzeug von den Flammen umzingelt worden. Die Feuerfront soll mittlerweile rund 15 Kilometer lang sein. Wegen der raschen Ausbreitung der Flammen und starker Winde wurden bereits fünf Ortschaften evakuiert. Mehr als 100 Feuerwehrkräfte sind im Einsatz. Vier Löschhubschrauber und vier Löschflugzeuge mussten jedoch wieder abdrehen, weil der Wind in der Region zu stark ist. Videos von Anwohnern in sozialen Medien zeigen, wie Sturmböen die Flammen und den Rauch vorantreiben.

 
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Wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtet, versucht die italienische Mafia, Drohnen auf dem Schwarzmarkt zu erwerben – Geräte, die dort infolge des Russland-Ukraine-Krieges aufgetaucht sind. Der Chefstaatsanwalt von Palermo, Maurizio de Lucia, erklärte, dass kriminelle Gruppierungen Interesse an moderner Bewaffnung zeigten, die ihren Weg auf den Schwarzmarkt gefunden habe. Seinen Angaben zufolge haben die Strafverfolgungsbehörden bereits eine Waffenlieferung entdeckt, die über den Balkan nach Italien gelangt war.

„Uns liegen Informationen über den Kauf von Munition vor, die für den Abwurf aus Drohnen bestimmt ist. Wir sind noch nicht darauf vorbereitet, uns gegen solche Waffen zu verteidigen“, merkte de Lucia an.

Er fügte hinzu, dass die Mafia versuche, nicht nur in Palermo, sondern auch in anderen Regionen des Landes ein High-Tech-Waffenarsenal aufzubauen.
 
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