KI-Kamera in Griechenland entdeckt 1000 Verkehrsdelikte in vier Tagen
Künftig werden selbst kleinste Verstöße geahndet. Das Strafmandat kommt per App, auch der Führerschein wird digital entzogen
Ein kurzer Blick auf die Whatsapp-Nachricht, was ist da schon dabei? Die Ampel ist ohnehin rot. Wer diesen und anderen schlechten Angewohnheiten im Straßenverkehr in Griechenland nachgeht, muss künftig mit empfindlichen Strafen rechnen. Im ganzen Land sollen KI-Kameras jede Verkehrssünde gnadenlos ahnden – und sei sie noch so klein.
Griechischen Verkehrsteilnehmern wird gemeinhin ein lockereres Verständnis der Verkehrsregeln nachgesagt. Telefonieren am Steuer oder die Missachtung der Gurt- oder Helmpflicht gehören eher in die Kategorie Kavaliersdelikte. Doch damit ist nun Schluss, die Regierung plant eine landesweite Digitalisierung der Verkehrsaufsicht. Als Basis dienen die Daten eines Pilotprojekts mit KI-gestützten Verkehrskameras im Großraum Athen.
Diese zeigen nämlich, dass die Straßenverkehrsordnung noch deutlich lockerer ausgelegt wird als bisher angenommen. Allein eine einzige Kamera auf der stark befahrenen Syngrou-Allee registrierte über 1.000 Verstöße, die direkt mit der Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer oder fehlenden Sicherheitsgurten zusammenhingen.
765 Mal Ampel ignoriert
Hinzu kamen rund 800 Geschwindigkeitsüberschreitungen in einer Zone, in der Tempo 90 gilt. Auch an anderen Verkehrsknotenpunkten zeigte sich ein ähnliches Bild: An zwei KI-überwachten Kreuzungen wurden insgesamt 765 Verstöße festgestellt, weil die Lenker rote Ampeln einfach ignorierten.
www.derstandard.at
Künftig werden selbst kleinste Verstöße geahndet. Das Strafmandat kommt per App, auch der Führerschein wird digital entzogen
Ein kurzer Blick auf die Whatsapp-Nachricht, was ist da schon dabei? Die Ampel ist ohnehin rot. Wer diesen und anderen schlechten Angewohnheiten im Straßenverkehr in Griechenland nachgeht, muss künftig mit empfindlichen Strafen rechnen. Im ganzen Land sollen KI-Kameras jede Verkehrssünde gnadenlos ahnden – und sei sie noch so klein.
Griechischen Verkehrsteilnehmern wird gemeinhin ein lockereres Verständnis der Verkehrsregeln nachgesagt. Telefonieren am Steuer oder die Missachtung der Gurt- oder Helmpflicht gehören eher in die Kategorie Kavaliersdelikte. Doch damit ist nun Schluss, die Regierung plant eine landesweite Digitalisierung der Verkehrsaufsicht. Als Basis dienen die Daten eines Pilotprojekts mit KI-gestützten Verkehrskameras im Großraum Athen.
Diese zeigen nämlich, dass die Straßenverkehrsordnung noch deutlich lockerer ausgelegt wird als bisher angenommen. Allein eine einzige Kamera auf der stark befahrenen Syngrou-Allee registrierte über 1.000 Verstöße, die direkt mit der Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer oder fehlenden Sicherheitsgurten zusammenhingen.
765 Mal Ampel ignoriert
Hinzu kamen rund 800 Geschwindigkeitsüberschreitungen in einer Zone, in der Tempo 90 gilt. Auch an anderen Verkehrsknotenpunkten zeigte sich ein ähnliches Bild: An zwei KI-überwachten Kreuzungen wurden insgesamt 765 Verstöße festgestellt, weil die Lenker rote Ampeln einfach ignorierten.
KI-Kamera in Griechenland entdeckt 1000 Verkehrsdelikte in vier Tagen
Künftig werden selbst kleinste Verstöße geahndet. Das Strafmandat kommt per App, auch der Führerschein wird digital entzogen