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Nachrichten aus Griechenland

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 9433
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KI-Kamera in Griechenland entdeckt 1000 Verkehrsdelikte in vier Tagen
Künftig werden selbst kleinste Verstöße geahndet. Das Strafmandat kommt per App, auch der Führerschein wird digital entzogen

Ein kurzer Blick auf die Whatsapp-Nachricht, was ist da schon dabei? Die Ampel ist ohnehin rot. Wer diesen und anderen schlechten Angewohnheiten im Straßenverkehr in Griechenland nachgeht, muss künftig mit empfindlichen Strafen rechnen. Im ganzen Land sollen KI-Kameras jede Verkehrssünde gnadenlos ahnden – und sei sie noch so klein.

Griechischen Verkehrsteilnehmern wird gemeinhin ein lockereres Verständnis der Verkehrsregeln nachgesagt. Telefonieren am Steuer oder die Missachtung der Gurt- oder Helmpflicht gehören eher in die Kategorie Kavaliersdelikte. Doch damit ist nun Schluss, die Regierung plant eine landesweite Digitalisierung der Verkehrsaufsicht. Als Basis dienen die Daten eines Pilotprojekts mit KI-gestützten Verkehrskameras im Großraum Athen.

Diese zeigen nämlich, dass die Straßenverkehrsordnung noch deutlich lockerer ausgelegt wird als bisher angenommen. Allein eine einzige Kamera auf der stark befahrenen Syngrou-Allee registrierte über 1.000 Verstöße, die direkt mit der Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer oder fehlenden Sicherheitsgurten zusammenhingen.

765 Mal Ampel ignoriert
Hinzu kamen rund 800 Geschwindigkeitsüberschreitungen in einer Zone, in der Tempo 90 gilt. Auch an anderen Verkehrsknotenpunkten zeigte sich ein ähnliches Bild: An zwei KI-überwachten Kreuzungen wurden insgesamt 765 Verstöße festgestellt, weil die Lenker rote Ampeln einfach ignorierten.

 
Zugeständnisse und Drohungen: Griechische Regierung versucht, Bauern-Blockaden zu beenden
Seit einem Monat blockieren griechische Landwirte Autobahnkreuzungen. Sie protestieren gegen das EU-Mercosur-Abkommen und gegen verzögerte Subventionszahlungen

Manche schlugen sogar Zelte mitten auf der Autobahn auf, andere malten Banner, auf denen Bienen zu sehen sind. „Ohne Landwirte gibt es kein Landleben“, lautet einer der Slogans.

Einen Monat dauern nun schon die Bauernproteste in Griechenland an. Mit Traktoren blockieren die aufgebrachten Landwirte wichtige Autobahnknoten aber auch Häfen, um gegen die hohen Preise, die niedrigen Einkommen und verzögerte EU-Subventionen zu protestieren. Auch das EU-Mercosur-Abkommen – ein Freihandelsvertrag der EU mit Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay – wird von den griechischen Bauern abgelehnt. Ihre Blockadepolitik zeigte jetzt Wirkung.

Umverteilung der Fördermittel
Die griechische Regierung präsentierte am Mittwoch ein Maßnahmenpaket. Dazu gehören die Umverteilung von 160 Millionen Euro Fördermitteln, die den Landwirten zugutekommen und die Verlängerung der Fixpreise für Strom um zwei Jahre. Die Stromkosten für Landwirte ohne Zahlungsrückstände werden auf 8,5 Cent pro Kilowattstunde gesenkt.

 
KI-Kamera in Griechenland entdeckt 1000 Verkehrsdelikte in vier Tagen
Künftig werden selbst kleinste Verstöße geahndet. Das Strafmandat kommt per App, auch der Führerschein wird digital entzogen

Ein kurzer Blick auf die Whatsapp-Nachricht, was ist da schon dabei? Die Ampel ist ohnehin rot. Wer diesen und anderen schlechten Angewohnheiten im Straßenverkehr in Griechenland nachgeht, muss künftig mit empfindlichen Strafen rechnen. Im ganzen Land sollen KI-Kameras jede Verkehrssünde gnadenlos ahnden – und sei sie noch so klein.

Griechischen Verkehrsteilnehmern wird gemeinhin ein lockereres Verständnis der Verkehrsregeln nachgesagt. Telefonieren am Steuer oder die Missachtung der Gurt- oder Helmpflicht gehören eher in die Kategorie Kavaliersdelikte. Doch damit ist nun Schluss, die Regierung plant eine landesweite Digitalisierung der Verkehrsaufsicht. Als Basis dienen die Daten eines Pilotprojekts mit KI-gestützten Verkehrskameras im Großraum Athen.

Diese zeigen nämlich, dass die Straßenverkehrsordnung noch deutlich lockerer ausgelegt wird als bisher angenommen. Allein eine einzige Kamera auf der stark befahrenen Syngrou-Allee registrierte über 1.000 Verstöße, die direkt mit der Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer oder fehlenden Sicherheitsgurten zusammenhingen.

765 Mal Ampel ignoriert
Hinzu kamen rund 800 Geschwindigkeitsüberschreitungen in einer Zone, in der Tempo 90 gilt. Auch an anderen Verkehrsknotenpunkten zeigte sich ein ähnliches Bild: An zwei KI-überwachten Kreuzungen wurden insgesamt 765 Verstöße festgestellt, weil die Lenker rote Ampeln einfach ignorierten.


Krank, Menschen sind keine Roboter
So etwas muss sofort unterbunden werden
Wer so etwas unterstützt sofort Arbeitslager in Sibirien
 
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