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Griechenland: Zaun soll Strom illegaler Einwanderer stoppen
Vier Meter hoch und zehn Kilometer lang: Mit einem Zaun will Griechenland den Strom illegaler Einwanderer stoppen. Das Land macht zur Türkei hin dicht.
Als die Sonne sinkt, steigen die Nebel vom Fluss auf. In der Dämmerung legen sie sich über die Wiesen, hüllen erst das Buschwerk, dann auch die Bäume ein. Irgendwo im Grau verläuft die Grenze zur Türkei. In solchen Nächten kamen sie früher rüber, manchmal zu Hunderten. Jetzt bleibt alles ruhig. "Keine besonderen Vorkommnisse" kann Christoph Düssel am Ende der Nachtschicht melden.
Das liegt an einem Bauwerk, das in diesen Tagen vollendet wird. Die Griechen sprechen vom "Zaun" – eine eher verharmlosende Bezeichnung für das monströse Sperrwerk, das sich über mehr als zehn Kilometer entlang der Grenze durch die Ebene zieht. Stahlpfosten, Maschendraht, dahinter Stacheldrahtrollen, in die messerscharfe Klingen eingestanzt sind, dann wieder ein Stahlgerüst und Maschendraht. Vier Meter hoch und 1,20 Meter breit ist das Bollwerk. Es soll unüberwindlich sein.
"Wir stellen wesentlich weniger illegale Grenzübertritte fest, seit der Zaun im Bau ist", sagt Bundespolizist Düssel, Zugführer bei der Internationalen Einsatzeinheit der Bundespolizei in Sankt Augustin bei Bonn. Seit sieben Wochen aber ist er in Nordgriechenland im Einsatz, an der türkischen Grenze.
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ich hätte dass ganze mit einer ( mehrere ) Selbstschussanlage verfeinert