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Nachrichten aus Griechenland

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 9433
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Athen: Streit mit Ankara über Genozid an Pontos-Griechen
Griechenlands Präsident Konstantinos Tasoulas hat gestern die aufgeheizte Stimmung zwischen Athen und Ankara weiter befeuert. Bei Feiern zu Mariä Himmelfahrt im griechisch-orthodoxen Wallfahrtsort Panagia Soumela forderte Tasoulas, die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung von großen Teilen der griechisch-orthodoxen Bevölkerung an der Schwarzmeerküste (Region Pontos) im Osmanischen Reich von 1914 bis 1923 müsse von der Türkei als Genozid anerkannt werden.

„Wir sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Existenz und die Realität des Genozids, den die Pontos-Griechen erlitten haben, in der ganzen Welt bekannt und anerkannt werden“, erklärte der Präsident. Das gelte auch für die Türkei.

Verfolgung besonders im Ersten Weltkrieg und danach
Mit dem Begriff Pontos-Griechen werden die griechischen Bevölkerungsgruppen bezeichnet, die über Jahrhunderte an der Südküste des Schwarzen Meeres, insbesondere in der historischen Region Pontos im heutigen Nordosten der Türkei, lebten.

Die Verfolgung der christlichen Bevölkerungsgruppen im Osmanischen Reich verschärfte sich insbesondere während des Ersten Weltkriegs und in den Jahren danach. Pontos-griechische Gemeinden waren von Deportationen, Zwangsmärschen, Massakern, Vertreibungen und Zwangsumsiedlungen betroffen.

Hunderttausende Opfer
Die Zahl der griechischen Opfer ist Gegenstand historischer Debatten. Historischen Quellen zufolge starben mehr als 350.000 Menschen durch Massaker, Todesmärsche und Zwangsumsiedlungen. In Griechenland wird der 19. Mai als Gedenktag für den Genozid an den Pontos-Griechen begangen.

 
Athen: Streit mit Ankara über Genozid an Pontos-Griechen
Griechenlands Präsident Konstantinos Tasoulas hat gestern die aufgeheizte Stimmung zwischen Athen und Ankara weiter befeuert. Bei Feiern zu Mariä Himmelfahrt im griechisch-orthodoxen Wallfahrtsort Panagia Soumela forderte Tasoulas, die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung von großen Teilen der griechisch-orthodoxen Bevölkerung an der Schwarzmeerküste (Region Pontos) im Osmanischen Reich von 1914 bis 1923 müsse von der Türkei als Genozid anerkannt werden.

„Wir sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Existenz und die Realität des Genozids, den die Pontos-Griechen erlitten haben, in der ganzen Welt bekannt und anerkannt werden“, erklärte der Präsident. Das gelte auch für die Türkei.

Verfolgung besonders im Ersten Weltkrieg und danach
Mit dem Begriff Pontos-Griechen werden die griechischen Bevölkerungsgruppen bezeichnet, die über Jahrhunderte an der Südküste des Schwarzen Meeres, insbesondere in der historischen Region Pontos im heutigen Nordosten der Türkei, lebten.

Die Verfolgung der christlichen Bevölkerungsgruppen im Osmanischen Reich verschärfte sich insbesondere während des Ersten Weltkriegs und in den Jahren danach. Pontos-griechische Gemeinden waren von Deportationen, Zwangsmärschen, Massakern, Vertreibungen und Zwangsumsiedlungen betroffen.

Hunderttausende Opfer
Die Zahl der griechischen Opfer ist Gegenstand historischer Debatten. Historischen Quellen zufolge starben mehr als 350.000 Menschen durch Massaker, Todesmärsche und Zwangsumsiedlungen. In Griechenland wird der 19. Mai als Gedenktag für den Genozid an den Pontos-Griechen begangen.

die die heute leben haben damit nichts zu tun,das muß man fair eingestehen.Allerdings macht man sich dann die Hände schmutzig, wenn man Derartiges runter-oder wegreden will.Ab da ist man nicht mehr unbeteiligt, sondern aktiver Geschichtsklitterer oder Verbieger.
Und das ohne Not. Keiner der heute lebt, muß für was einstehen, was irgendwelche Vorfahren vor über 100 Jahren getan haben.
Dieses ganze Leid kann ja auch nur dort entstehen wo mangelnde Bildung oder Weitsicht Vater der Aktivitäten war oder ist.
Es ist doch komisch, dass wir hier überwiegend alle gut miteinander auskommen,aber in den Heimatländern die Politik nicht.
Am besten könnte man sich vielleicht alles vorstellen, wenn man sich sagt, was würde eine allesentscheidende KI denn dazu sagen oder verfügen.....da spielen nämlich Erziehung und Gefühl KEINE Rolle................................ok :)
 
Waldbrand auf griechischer Insel Limnos
Auf der griechischen Insel Limnos ist ein Waldbrand ausgebrochen. Dutzende Urlauberinnen und Urlauber wurden nach Berichten des Senders Ertnews gestern vorsorglich in Sicherheit gebracht.

Sechs Löschflugzeuge, drei Hubschrauber und Dutzende Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen. Von den Evakuierungen betroffen waren dem Fernsehsender zufolge rund 50 Menschen, die meisten von ihnen Urlauber, die sich an Stränden in der Nähe von Thanos aufhielten.

Griechenland erlebt jeden Sommer verheerende Brände. Seit Anfang 2026 kam es im Zusammenhang mit Vegetationsfeuern zu 305 Festnahmen, davon 272 wegen Fahrlässigkeit und 33 wegen Brandstiftung.

 
Israel baut neue Luftverteidigung für Griechenland
Griechenland und Israel haben Verträge für den Aufbau eines neuen, mehrschichtigen Luftverteidigungssystems für Griechenland unterzeichnet.

Das Projekt mit dem Namen „Achilles-Schild“ soll rund drei Milliarden Euro kosten, wie das israelische Verteidigungsministerium heute mitteilte. Auch der öffentlich-rechtliche griechische Rundfunk ERTNews berichtete darüber. Es soll innerhalb von 35 Monaten umgesetzt werden.

Der „Achilles-Schild“ soll bereits vorhandene griechische Systeme wie Patriot aus den USA und unbemannte Fluggeräte mit israelischen Luftabwehrsystemen unterschiedlicher Reichweite verbinden. Vorgesehen sind unter anderem Spyder von Rafael, Barak MX und David’s Sling.

Implementierung von KI geplant
Ziel ist ein einheitliches Netzwerk zur Abwehr von Flugzeugen, Drohnen, Raketen und ballistischen Flugkörpern. Eine zentrale Software soll mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Daten der verschiedenen Systeme auswerten, Bedrohungen erkennen und klassifizieren und das jeweils geeignete Abwehrsystem vorschlagen.
...
Angespannte Beziehungen zur Türkei
Griechenland und Israel haben ihre Zusammenarbeit im Militär- und Rüstungsbereich in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Hintergrund sind unter anderem die angespannten Beziehungen beider Länder zur Türkei im östlichen Mittelmeer. Mit dem neuen Maßnahmenpaket setzt die griechische Regierung ihren seit mehreren Jahren laufenden Kurs zur umfassenden Modernisierung der Streitkräfte fort.

 
Zwei Tote bei Flugschauunfall nahe Athen
Bei einer Flugschau auf dem Luftwaffenstützpunkt Tanagra rund 55 Kilometer nördlich der griechischen Hauptstadt Athen ist gestern ein griechischer Kampfjet abgestürzt. Die beiden Piloten des Jets vom Typ F-4 Phantom konnten nur tot geborgen werden, wie die Zeitung „Proto Thema“ berichtete. Die Veranstaltung wurde sofort abgebrochen. Ermittlungen zur Unglücksursache laufen.

„Wir hörten einen gewaltigen Knall und sahen unmittelbar danach dichten schwarzen Rauch“, sagte eine Anrainerin gegenüber der Zeitung „Kathimerini“. Die Athens Flying Week findet seit zwölf Jahren jeden September auf dem Flughafen Tanagra statt.

 
Kurz vor Wahlen: Griechenland kündigt milliardenschweres Entlastungspaket an
Mitsotakis hat weitreichende Steuererleichterungen und Lohnerhöhungen angekündigt.
Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat am Samstag vor den Wahlen im kommenden Jahr weitreichende Steuererleichterungen und Lohnerhöhungen angekündigt. Das Maßnahmenpaket habe für 2027 ein Volumen von 2,2 Milliarden Euro, was etwa einem Prozent der Wirtschaftsleistung entspreche, teilte der Regierungschef mit. Geplant seien unter anderem eine jährliche Sonderzahlung von 400 Euro für Pensionisten und 500 Euro für Beamte.

Einkommensschwache Landwirte und Familien mit drei Kindern sollen von der Einkommensteuer befreit werden. Darüber hinaus sollen die Steuervorauszahlungen für Selbstständige und Kleinunternehmen sinken.

Mindestlohn soll bis 2028 auf 1.000 Euro steigen
Mitsotakis kündigte zudem an, den monatlichen Mindestlohn auf 950 Euro und bis 2028 auf 1.000 Euro anzuheben. Die Pensionsbeiträge sollen um 0,5 Prozentpunkte reduziert werden. Die Mitte-Rechts-Regierung war 2023 mit dem Versprechen auf steigende Einkommen und 40,5 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. In aktuellen Umfragen liegt sie zwar weiterhin vorn, die Zustimmung ist jedoch angesichts anhaltend hoher Lebenshaltungskosten sowie wegen Korruptionsvorwürfen auf unter 30 Prozent abgerutscht.

 
Krass, das kam unerwartet. Mazonakis ist tot.



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Neue Spannungen zwischen Griechenland und der Türkei
Die Phase ruhigerer Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei, die nach dem Erdbeben in der Türkei im Februar 2023 und der griechischen Hilfe begonnen hatte, scheint beendet. Die beiden Länder hatten sich daraufhin angenähert, was im Dezember 2023 zur Unterzeichnung der Athener Erklärung über Freundschaft und gute Nachbarschaft führte. Neue Spannungen entstanden jedoch durch die Entscheidung der Türkei, zwei Meeresschutzgebiete in der Ägäis und im östlichen Mittelmeer auszuweisen, wie die Deutsche Welle berichtet .

Grund für die neuen Spannungen ist die Entscheidung der Türkei vom 15. August, zwei Meeresschutzgebiete auszuweisen. Das Schutzgebiet im Nordosten der Ägäis erstreckt sich zwischen den griechischen Inseln Limnos und Samothrake, während das südliche Schutzgebiet östlich von Rhodos liegt und die griechische Insel Kastelorizo einschließt. Griechenland und die Türkei streiten seit Jahrzehnten über ihre Grenzen in der Ägäis, Nutzungsrechte und damit verbundene Ansprüche, darunter das Recht zur Ausbeutung von Ressourcen wie Erdöl.

Grund für die neuen Spannungen ist die Entscheidung der Türkei vom 15. August, zwei Meeresschutzgebiete auszuweisen. Das Schutzgebiet im Nordosten der Ägäis erstreckt sich zwischen den griechischen Inseln Limnos und Samothrake, während das südliche Schutzgebiet östlich von Rhodos liegt und die griechische Insel Kastelorizo einschließt. Griechenland und die Türkei streiten seit Jahrzehnten über ihre Grenzen in der Ägäis, Nutzungsrechte und damit verbundene Ansprüche, darunter das Recht zur Ausbeutung von Ressourcen wie Erdöl.

 
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