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Nachrichten aus Italien notizie dall'italia

Juwelier erschoss Räuber: Salvini und Musk fordern Gesetz für Straffreiheit
In Italien sollen die Grenzen für Notwehr massiv ausgeweitet werden. Die Opposition warnt vor "Wildwest-Zuständen" – und nun mischt sich auch US-Unternehmer Elon Musk ein

Der Gesetzesentwurf, den die rechte italienische Regierungspartei Lega über das Wochenende in aller Eile vorbereitet und eingereicht hat, sieht die Straflosigkeit für "jegliche Reaktion" auf eine bewaffnete Aggression in den eigenen vier Wänden oder im eigenen Geschäft vor; die Straflosigkeit soll nicht nur während der Aggression gelten, sondern auch danach, wenn keine Gefahr mehr für den Angegriffenen oder Dritte besteht und es sich nicht mehr um eine Abwehrhandlung im engeren Sinn handelt. Die Reaktion des Angegriffenen muss auch nicht mehr, wie nach der bisherigen Gesetzeslage zur Notwehr, "proportional" zur Schwere des Angriffs sein.

Mit anderen Worten: Die Lega fordert für Opfer von Einbrüchen oder Raubüberfällen faktisch einen Freipass zur Selbstjustiz.





Salvini möchte Mord legalisieren, und die dummdreisten Rechten jubeln ihm zu. Weil was gibt es Schöneres als einen Freibrief zum Menschen erschießen. Mir dreht sich der Magen um.
 
Italien will mehr legale Zuwanderung aus Nicht-EU-Staaten
Italiens rechte Regierung will sich für eine Ausweitung der regulären Arbeitsmigration aus Nicht-EU-Staaten einsetzen. Gleichzeitig müsse der Kampf gegen irreguläre Migration fortgesetzt werden, sagte gestern Außenminister Antonio Tajani, Vorsitzender der Regierungspartei Forza Italia.

Die Migrationsströme nach Italien seien um 60 Prozent zurückgegangen. Das zeige, dass die internationale Zusammenarbeit wirksam sei. Auch die Europäische Union unterstütze den Kurs der italienischen Regierung im Kampf gegen irreguläre Migration, sagte Tajani.

Zugleich sprach sich der Außenminister dafür aus, die Zahl der regulär einreisenden Arbeitskräfte aus Drittstaaten zu erhöhen. Italien benötige qualifizierte Arbeitskräfte, die sich in den Arbeitsmarkt integrieren könnten, insbesondere in der Industrie und in der Landwirtschaft, wo ein erhöhter Personalbedarf bestehe.

 
130 Polizisten bei Ausschreitungen in Italien verletzt
Nach den schweren Ausschreitungen bei den Protesten gegen die Hochgeschwindigkeitsbahn Turin–Lyon im Susatal ist die Zahl der verletzten Sicherheitskräfte auf rund 130 gestiegen.

Nach Angaben italienischer Medien von gestern wurden 68 Carabinieri, 18 Beamtinnen und Beamte der Finanzpolizei sowie etwa 50 Polizistinnen und Polizisten verletzt. Die Behörden identifizierten nach den Krawallen rund 450 Personen.

Die Sicherheitskräfte untersuchen derzeit das Ausmaß der Schäden an den Baustellen der künftigen Bahnstrecke im Piemont. Nach ersten Einschätzungen sind die Sachschäden erheblich.

Wann die beschädigten Anlagen wieder einsatzbereit sein werden, ist noch unklar. Nach Angaben der Behörden hatten vermummte Demonstrierenden Baustellen angegriffen sowie Steine, Feuerwerkskörper und Brandsätze auf Einsatzkräfte geworfen.

Staatspräsident Mattarella dankte Einsatzkräften

 
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