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Nachrichten aus Italien notizie dall'italia

Ätna-Aschewolke legt Flughafen auf Sizilien lahm
Wegen einer starken Vulkanasche-Emission des Ätna ist der Flughafen Catania auf Sizilien vorübergehend für den gesamten Flugverkehr geschlossen worden. Alle Starts und Landungen seien bis heute Mittag abgesagt worden, teilte der Aeroporto Fontanarossa mit.

Zunächst war der Flughafen nur bis gestern Nachmittag geschlossen worden. Zusätzlich hatte ein heftiges Gewitter in der Nacht für Behinderungen auch im Luftverkehr gesorgt.

Der Vulkan auf der italienischen Insel ist der aktivste Europas und stößt immer wieder Asche aus. Aus dem Nordostkrater tritt derzeit Asche aus, die vom Wind nach Süden getragen wird. Die Wolke reicht nach Angaben des italienischen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) vier Kilometer in den Himmel.

 
Meloni lässt ihre Stimme gegen KI-Missbrauch schützen
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni will ihre Stimme vor Missbrauch durch künstliche Intelligenz (KI) schützen. Dafür hat sie beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) den charakteristischen Klang ihrer Stimme als Marke eintragen lassen, wie die Tageszeitung „La Repubblica“ heute berichtete.

Meloni ließ demzufolge den Satz „Io sono Giorgia Meloni“ (dt.: „Ich bin Giorgia Meloni“) als sprachliches Kennzeichen registrieren. Damit soll verhindert werden, dass ihre Stimme ohne Genehmigung für KI-generierte Inhalte, etwa Voice Clones und Deepfakes, verwendet wird.

Mit der Registrierung geht die italienische Regierungschefin gegen eine zunehmende Gefahr durch täuschend echte, künstlich erzeugte Audio- und Videoinhalte vor.

Manipulierte Fotos online
Meloni hatte im Mai vor der Verbreitung gefälschter Bilder gewarnt, die mit Hilfe von KI erstellt wurden. In sozialen Netzwerken kursierten mehrere manipulierte Fotos, die sie in verfälschten Kontexten zeigen. Konkret bezog sich Meloni auf ein KI-generiertes Bild einer Frau in Unterwäsche mit ihrem Gesicht.

 
Giorgia Meloni zockt und stellt zur Wahlrechtsreform die Vertrauensfrage
Um das neue Gesetz unter Dach und Fach zu bekommen, geht die italienische Regierungschefin aufs Ganze. Für den Fall einer Niederlage droht sie mit ihrem sofortigen Rücktritt

"Esattamente": So lautete vor wenigen Tagen Melonis Antwort auf die Frage, ob sie zurücktreten würde, wenn sie mit ihrer Wahlrechtsreform scheitern sollte. Exakt das würde sie tun. Und so blickt ganz Italien am Donnerstag gespannt auf die Abgeordnetenkammer, wo die Vertrauensabstimmung über die Wahlrechtsreform stattfinden wird. Meloni zeigte sich am Wochenende betont zuversichtlich, dass sie das Votum überstehen und noch bis zu den nächsten Parlamentswahlen im Herbst 2027 weiter regieren kann: "Wir werden das Mandat, das wir vor vier Jahren von den Wählerinnen und Wählern erhalten haben, bis zum letzten Tag ausüben", betonte Meloni.

Das neue Wahlgesetz, für das Meloni ihre eigene Regierung aufs Spiel setzt, ist umstritten – nicht nur in der Opposition, die am Donnerstag geschlossen Nein stimmen wird, sondern zum Teil auch in den eigenen Reihen, besonders bei den Koalitionspartnern Lega und Forza Italia. Für einen ersten Teil der umstrittenen Wahlrechtsreform (Artikel 1 des Gesetzentwurfs) hat das Abgeordnetenhaus der Regierung zumindest am Dienstag bereits das Vertrauen ausgesprochen.

 
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