Die Mile Budak Straße ist nicht das Problem, wohl aber Medaković. Meine Zusammenarbeit mit dem offiziellen Belgrad? Leider auf ein Minimum reduziert.
Der Vorsitzende und Parlamentsabgeordnete der SDSS, Dr. Milorad Pupovac, äußerte sich in einem Briefing zur aktuellen Stimmung in Kroatien rund um das orthodoxe Weihnachtsfest, zur politischen Lage der serbischen Gemeinschaft und zur Beziehung zu Serbien.
Atmosphäre rund um orthodoxes Weihnachten und politische Spannungen
Pupovac sagte, dass das orthodoxe Weihnachtsfest dieses Jahr in Kroatien in einer schlechteren Atmosphäre begangen werde als in den Vorjahren. Er kritisierte, dass eine politische Partei als Hauptforderung stelle, dass die führende Partei der serbischen Gemeinschaft nicht in der Regierung mitwirken dürfe – obwohl diese seit Jahren konstruktiv zum Aufbau der Gesellschaft und zur Affirmation des Landes beigetragen habe. Das habe zu einer starken negativen Resonanz geführt und die serbische Gemeinschaft in Richtung ethnischer und politischer Segregation gedrängt.
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Pupovac bezog sich zudem auf rassistische Rufe nach einem Konzert des Sängers Marko Perković Thompson, bei dem „tötet, tötet den Serben“ gerufen worden sei, was Ängste in der Gemeinschaft verstärke.
Zum Thema „Za dom spremni“ und Sicherheit
Pupovac kritisierte, dass durch das Abspielen des Lieds Bojna Čavoglave in dem Kontext der ustašistische Gruß „Za dom spremni“ praktisch aufgehoben werde. Er nannte diesen Gruß einen Ausdruck von Hass und Gewalt und keinen Gruß der Liebe und Einheit, wie suggeriert werde. Laut Pupovac sei das ein Grund für ein Gefühl von Unsicherheit und Furcht bei manchen Menschen. Er verwies darauf, dass dieser Gruß offiziell mit dem faschistischen NDH-Regime verbunden sei, das Völkermord an Juden, Roma und Serben begangen habe.
Dejan Medaković nije bio potpisnik Memoranduma SANU-a. Bio je, nažalost, sljedbenik tih ideja, ali mi nismo
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