Aktuelles

Nachrichten aus Kroatien

Nicht, dass du glaubst, dass ich viel für die Četniks übrig habe, ganz im Gegenteil. Aber ohne Đujić waren die Kinder-KZs nicht geschlossen worden.

Und du glaubst es? Eher würde ich sagen, dass es dir darum geht Cetniks als Helden zu platzieren und nicht als Massenmörder und Kriegsverbrecher die sie nun mal waren.
KI:

Dieses Argument greift ein verbreitetes historisches Missverständnis auf, da hier zwei völlig unterschiedliche historische Ereignisse miteinander vermengt werden.
Die Befreiung und Schließung von Ustaša-Kinderkonzentrationslagern hatte nichts mit Momčilo Đujić zu tun. Die historischen Fakten dazu stellen sich wie folgt dar:
  • Die Befreiung von Jastrebarsko: Das bekannteste Kinderkonzentrationslager in Jastrebarsko wurde im August 1942 nicht von Đujićs Tschetniks, sondern von den kommunistischen Partisanen Titos (konkret der 4. Kordun-Brigade) angegriffen und befreit.
  • Die humanitäre Rettung: Die Rettung von über 10.000 Kindern aus den grausamen Ustaša-Lagern (wie Stara Gradiška und Sisak) ist primär dem mutigen, humanitären Einsatz der Österreicherin Diana Budisavljević und ihrem Netzwerk zu verdanken – völlig unabhängig von militärischen Gruppen.
  • Đujićs geografischer Fokus: Đujić operierte mit seiner Dinarischen Division im dalmatinisch-bosnischen Grenzland um Knin, während sich die berüchtigten Ustaša-Kinderlager tief im kroatischen Landesinneren (nahe Zagreb und Sisak) befanden.
Das Argument, Đujić sei für die Schließung dieser Lager verantwortlich gewesen, hält einer historischen Überprüfung nicht stand, da er zu dieser Zeit bereits Kollaborationsabkommen mit den Achsenmächten pflegte, welche diese Lager schützten.
 
Šušnjar verteidigt Njonja gegen Vučić. „Ich würde über solche Amerikaner nicht lügen“
Wirtschaftsminister Ante Šušnjar (Vereinigung Vaterland) hat den Präsidenten des kroatischen Parlaments, Gordan Jandroković, nach Kritik des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić verteidigt.

„Ich liebe britischen Humor und Polit-Serien, aber ich schaue mir auch gerne gute Reality-Shows an. Und es gibt kaum eine bessere politische Reality-Show als die von den Nachbarn. Gerade wenn man denkt, das Drehbuch hätte alle Möglichkeiten ausgeschöpft, gibt es am nächsten Tag schon eine neue Folge. Und alles wird live übertragen“, schrieb Šušnjar auf Xu.

Šušnjar verteidigt Njonja gegen Vučić. „Du hast eine echte Reality-Show“
In dieser Diskussion war ich jedoch von seiner scharfen Kritik an der amerikanischen Regierung überrascht. Ich nehme an, dass Präsident Vučić den amerikanischen Botschafter Peter Galbraith meint (guter Rat – ich würde nicht so über die Amerikaner lügen).

Wir wissen bereits, dass es umso schlimmer ist, wenn die von Präsident Vučić präsentierten Fakten nicht mit seiner Darstellung übereinstimmen. Dennoch sei es wiederholt: US-Botschafter Galbraith befand sich nicht auf einem Panzer. Er fuhr mit einer serbischen Flüchtlingsfamilie auf einem Traktor in der Nähe von Glina.

Vučić kannte den unglücklichen Mann und seinen Traktor vermutlich, er erinnerte sich jedenfalls an sie. Nur wenige Monate zuvor hatte er ihnen versprochen, dass sie in Serbien leben würden, und so machten sich die armen Leute auf den Weg, um sein Versprechen einzulösen.

 
In Omiš sind bereits Steine auf Häuser und Autos gestürzt. Nach dem Brand drohen neue Erdrutsche.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


OMIŠ lebt seit Jahrzehnten unter der ständigen Bedrohung durch Erdrutsche. Vor 14 Jahren durchbrach ein 1,5 Tonnen schwerer Felsbrocken das Dach eines Hauses und landete im Wohnzimmer. In den letzten Jahren stürzten immer wieder Steine auf Straßen und Autos. Nach dem Brand stellte sich die Frage, ob die verbrannten Hänge anfälliger für neue Erdrutsche sein würden.

Das Feuer, das über 1.000 Hektar Land verwüstete, legte die steilen Hänge von Omiš und Umgebung frei. Die zerstörte Vegetation und die hohen Temperaturen könnten die Stabilität des Gesteins beeinträchtigen. Die ersten starken Regenfälle werden die verbrannten Hänge jedoch auf die Probe stellen, da sie neue Erdrutsche auslösen und Häuser und Straßen gefährden könnten.

Die Einheimischen schlossen sich vor dem Regen zusammen.
Die Bewohner von Borak, an den Hängen oberhalb von Omiš, fürchten die ersten starken Regenfälle. Julija Hrstić vom Gemeinderat Borak erklärt, dass die Stadt die kritischen Stellen bereits kenne und deren Sanierung aus vorhandenen Mitteln finanziert werden solle.

Da das Verfahren jedoch lange dauern kann und die Bewohner der Ansicht sind, dass sie keine Zeit zum Warten haben, haben sie sich zusammengeschlossen, um die am stärksten gefährdeten Teile des Brandgebiets zu schützen.

 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Zurück
Oben