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Nachrichten aus Kroatien

Kroatien will rund zehn Grenzübergänge zu Bosnien modernisieren
Rund 1.000 Kilometer gemeinsame Grenze und täglich viel Personen- und Warenverkehr: Kroatien und Bosnien und Herzegowina wollen mehrere Grenzübergänge modernisieren und die Abfertigung deutlich verbessern.

Kroatien will die Infrastruktur an rund zehn Grenzübergängen zu Bosnien und Herzegowina verbessern. Nach Angaben der kroatischen Zollverwaltung läuft derzeit die Bereitstellung der dafür notwendigen finanziellen Mittel. Ziel ist es, Grenzverfahren zu beschleunigen und den Personen- und Warenverkehr effizienter abzuwickeln.

Gemeinsame Prioritäten
Bei einem Treffen am 13. Oktober berieten Zoran Tegeltija, Direktor der Verwaltung für indirekte Besteuerung Bosnien und Herzegowinas, und Mario Demirović, Direktor der kroatischen Zollverwaltung, über die nächsten Schritte. Besonderes Augenmerk gilt fünf Grenzübergängen, die für vollständige Inspektionskontrollen bei der Warenabfertigung vorgesehen sind.

 
Kroatien macht Ernst: Rasen, Driften und Falschparken wird teuer
Kroatien verschärft seine Verkehrsregeln drastisch – mit Strafen, die es in sich haben. Was sich ab sofort ändert.

Kroatien dreht an der Strafschraube: Wer künftig auf öffentlichen Straßen des Adrialandes zu tief ins Gaspedal tritt oder seinen E-Scooter unbeaufsichtigt an Kinder weitergibt, muss mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Innenminister Davor Bozinovic hat weitreichende Änderungen am Straßenverkehrssicherheitsgesetz vorgestellt, die Geldstrafen von bis zu 5.000 Euro sowie Haftstrafen von bis zu 60 Tagen vorsehen.

Illegale Autorennen
Besonders im Visier der neuen Regelungen stehen illegale Autorennen und sogenannte Car-Meet-Treffen, bei denen Fahrer mit riskanten Manövern Eindruck schinden wollen. Veranstalter und Teilnehmer solcher Veranstaltungen müssen künftig mit Bußgeldern zwischen 2.000 und 5.000 Euro rechnen – hinzu kommen Fahrzeugbeschlagnahmung und Fahrverbot. Bozinovics Botschaft ist unmissverständlich: „Öffentliche Straßen sind keine Rennstrecken, und die Sicherheit der Bürger ist kein Raum für Selbstdarstellung.“

Auch E-Scooter-Nutzer geraten stärker ins Blickfeld der Behörden. Eltern, die Kindern unter 14 Jahren die Fahrt auf einem Elektroroller erlauben, riskieren Strafen zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Das Fahren ohne Helm wird mit 100 Euro geahndet. Neu ist zudem eine verpflichtende Registrierungs- und Kennzeichnungspflicht für Elektroroller. „Ein E-Scooter ist kein Spielzeug und kann schwere, mitunter tödliche Verletzungen verursachen“, betonte der Innenminister.

 
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