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Nachrichten aus Montenegro

Man muss wirklich den Hut vor den Investigativ-Genies von 24sedam ziehen, Redakteur vermutlich die Hand Gottes. Da dachte man jahrelang, Montenegro feilt im Rahmen seines EU-Beitrittsprozesses eigenständig an seinen Lehrplänen, und dann das. In Wahrheit sitzt die kroatische Regierung nachts in Zagreb im abgedunkelten Raum und radiert persönlich mit dem Bleistift serbische Dichter aus montenegrinischen Fünftklässler-Büchern.
Es ist ein medizinisches und politisches Wunder. Ein ganzer Staatsapparat leidet offenbar unter einer akuten, kollektiven Halluzination, in der das Jahr 1990 nie aufgehört hat und Tudjman via Seance die montenegrinische Schulbehörde leitet. Da zittert das Herz von Svetozar Miletic im Grab, nicht etwa vor historischer Distanz, sondern wahrscheinlich vor fassungsloser Bewunderung für diese kreative Gymnastik der Logik.
Warum sich mit langweiligen Themen wie Bildungsstandards, Pädagogik oder dem tatsächlichen Anteil von 30 % Serben in der montenegrinischen Bevölkerung beschäftigen, wenn man auch eine epische, jahrhundertealte Verschwörung zwischen Wien, Zagreb und Podgorica konstruieren kann?
Ein Hoch auf diesen Journalismus ala Hand Gottes. Wer braucht schon Quellen, wenn man traumatische historische Vergleiche und absolute Paranoia als Fakten verkaufen kann.
 
Wait - ich dachte wenn Djukanovic weg ist, wird alles anders :lol:

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B92: Vučić: „In Montenegro haben sie kein anderes Thema außer mir“; „Sie mischen sich am direktesten in die inneren Angelegenheiten Serbiens ein“
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärte heute, dass er in den letzten 30 Tagen sage und schreibe 20 Mal auf den Titelseiten der montenegrinischen Medien war und dass dies die direkteste Einmischung in die inneren Angelegenheiten Serbiens sei.

„Sie haben kein anderes Thema. Das ist die direkteste Einmischung in unsere inneren Angelegenheiten. Von der Durchführung einer Farbrevolution in Serbien bis hin zu allem anderen – sie haben alles direkt gegen Serbien getan. Sie haben sich am direktesten und brutalsten auf Befehl von Šolak und im Auftrag fremder Geheimdienste eingemischt“, sagte Vučić vor Journalisten während der Besichtigung des neuen Gebäudes des Rettungsdienstes beim Gesundheitszentrum in Kuršumlija.

Auf eine Frage zu den Erwähnungen der Wahlen in Montenegro, die nächstes Jahr stattfinden sollen, sowie zu den Vorwürfen, er würde sich in die Wahlen einmischen und Milan Knežević „pushen“, betonte er, dass er niemanden „pushen“ werde und man in Montenegro kein anderes Thema außer ihm habe.

Er führte aus, dass in Montenegro der Fernsehsender Informer verboten wurde, was, wie er sagte, von der Europäischen Kommission mit Begeisterung begrüßt wurde. „Weil das wohl demokratisch ist. Stellen Sie sich vor, wir würden das montenegrinische Fernsehen verbieten, oder stellen Sie sich vor, wir würden N1 verbieten. Würden sie das begrüßen? Nein, würden sie nicht. Aber ihnen gefällt Ihr Fernsehsender nicht, weil es ein ‚serbischer‘ Sender ist. Er darf auf dem Territorium von Montenegro weder zu sehen noch zu hören sein. Dann haben sie angefangen, Menschen die Einreise ins Land zu verbieten. Aber wartet mal, Leute, was sind wir, ein Fußabtreter, und ihr seid eine Großmacht? Der Staat verhält sich reziprok und wird reziprok antworten. Und sie sollen ruhig weiter schreiben. Ich freue mich, dass sie kein anderes Thema haben“, sagte Vučić.

Vučić: "U Crnoj Gori nemaju drugu temu osim mene"; "Najdirektnije se mešaju u unutrašnje stvari Srbije"
Predsednik Srbije Aleksandar Vučić izjavio je danas da je u poslednjih 30 dana čak 20 puta bio na naslovnoj strani crnogorskih medija i da je to najdirektnije mešanje u unutrašnje stvari Srbije.

"Oni nemaju drugu temu. To je najdirektnije mešanje u naše unutrašnje stvari. Od sprovođenja obojene revolucije u Srbiji do svega drugog, sve su radili direktno protiv Srbije. Najdirektnije i najbrutalnije su se mešali po Šolakovom nalogu i nalogu tuđih bezbednosnih službi'', rekao je Vučić novinarima tokom obilaska nove zgrade Službe hitne pomoći pri Domu zdravlja u Kuršumliji.

On je, odgovarajući na pitanje o tome da se spominju izbori u Crnoj Gori, koji bi trebalo da budu održani sledeće godine, kao i da ga optužuju da će se mešati u izbore i da ''gura'' Milana Kneževića, istakao da on nikog neće ''gurati'', a da u Crnoj Gori nemaju drugu temu osim njega.

Naveo je da je u Crnoj Gori zabranjena televizija Informer što je, kako je rekao, sa oduševljenjem pozdravila Evropska komisija. ''Pošto je to valjda demokratski. Zamislite da mi zabranimo televiziju Crne Gore, ili zamislite da zabranimo N1. Je l' bi to pozdravili? Ne bi. Ali im se ne sviđa vaša televizija jer je 'srpska' televizija. Ona ne sme da se vidi i ne sme da se čuje na teritoriji Crne Gore. Onda su počeli da zabranjuju ljudima ulazak u zemlju. Pa čekajte, ljudi, šta smo mi, otirač, a vi ste neka velika sila? Država se ponaša recipročno i recipročno će da odgovara. A oni neka nastave da pišu. Meni je drago da nemaju drugu temu'', rekao je Vučić.

 
Ach Gott, der Ärmste. Es muss wirklich unerträglich sein, der absolute Mittelpunkt des Universums zu sein. Da baut man extra eine brandneue Notaufnahme in Kursumlija, um sich als Retter der Nation zu inszenieren, und worüber muss man reden? Über die bösen Nachbarn, die einfach nicht aufhören können, sein Gesicht auf Titelseiten zu drucken. Ein bisschen mehr Dankbarkeit für diese Gratis-PR aus Montenegro könnte man nun wirklich erwarten :mrgreen:
 
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