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Nachrichten aus Serbien

Novosti: Die Ustaša-„Kirche“ lauert erneut auf Serben und ihre Gotteshäuser: Was steckt hinter der Idee der Wiederbelebung der HPC aus der Zeit von Pavelićs NDH

Auch die diesjährige Feier des orthodoxen Weihnachtsfestes in Kroatien wurde – wie schon im vergangenen Jahr – unter der Regie der Heimatbewegung (Domovinski pokret) und des Bürgervereins des Kroatischen Orthodoxen Zentrums aus Vukovar erneut dazu genutzt, das Thema der sogenannten Kroatischen Orthodoxen Kirche (HPC) wiederzubeleben. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das in der Zeit des ustašischen Unabhängigen Staates Kroatien (NDH) und seines Poglavnik Ante Pavelić entstand, mit dem Ziel der Zwangskatholisierung und der nationalen Umformung der Serben.

Im Unterschied zu den früheren, eher an Wirtshausrunden erinnernden „Empfängen“, die DP und HPC in den vergangenen Jahren organisierten, wirkte die jüngste Veranstaltung in Split nur oberflächlich kultivierter. Die an die Serben gerichteten Botschaften blieben jedoch dieselben: dass sie kein eigenständiges Volk seien, sondern Material zur Assimilation – entweder durch Übertritt zum Katholizismus oder durch Eingliederung in eine pseudo-orthodoxe Organisation, die von der Serbisch-Orthodoxen Kirche (SPC) getrennt ist.

All dies stellt eine Fortsetzung von Pavelićs Idee dar, wonach die „Griechisch-Orthodoxen“ (so wurden die Serben in der NDH genannt, wo die Erwähnung des serbischen Namens verboten war) „nicht gezwungen werden sollten, zum Katholizismus überzutreten, da es viel wichtiger sei, dass sie sich als Kroaten erklären“. Zu diesem Zweck wurde im Juni 1932 die international nicht anerkannte Kroatische Orthodoxe Kirche gegründet – als Instrument zur Veränderung der Identität und zur Assimilation der Serben, was einen der Tatbestände der Definition von Völkermord erfüllt.

Das grundlegende Motiv der heutigen Initiativen zur Wiederbelebung von Pavelićs HPC besteht, wie Gesprächspartner warnen, in der Kontrolle der verbliebenen Serben sowie in der Übernahme des Eigentums der Serbisch-Orthodoxen Kirche in Kroatien – von städtischen Immobilien im Zentrum Zagrebs bis hin zu Klöstern und Kirchen im ganzen Land –, was ein enormes wirtschaftliches und symbolisches Kapital darstellt. Gerade die Tatsache, dass sich solche Versuche seit Jahren wiederholen und gezielt an Feiertagen stattfinden, zeigt, dass es sich nicht um eine marginale oder zufällige Initiative handelt, sondern um einen langfristigen Plan mit ernsthaften Konsequenzen für das Überleben der serbischen Gemeinschaft und den Erhalt ihres religiösen und nationalen Identitätsgefüges.

УСТАШКА "ЦРКВА" ОПЕТ ВРЕБА СРБЕ И ЊИХОВЕ ХРАМОВЕ: Шта се крије иза идеје оживљавања ХПЦ из епохе павелићеве НДХ
И ОВОГОДИШЊЕ обележавање православног Божића у Хрватској је, и попут прошлог, у режији Домовинског покрета и удружења грађана Хрватског православног центра из Вуковара, поново искоришћено за оживљавање теме тзв. Хрватске православне цркве, пројекта који је настао у време усташке НДХ и њеног поглавника Анте Павелића, са циљем покатоличавања и националног преобликовања Срба.
За разлику од кафанских "домјенака" које су ДП и ХПЦ организовали ранијих година, последњи у Сплиту је само наоко био углађенији, али су поруке упућене Србима остале исте - да нису засебан народ већ материјал за асимилацију, било кроз превођење у католичанство, било кроз пребацивање у псеудоправославну организацију одвојену од СПЦ.

Све то је наставак Павелићеве идеје да "гркоисточњаке" (како су називани Срби у НДХ, где је помињање српског имена било забрањено), "не треба силити да се покатоличе, јер је много важније да се они изјасне као Хрвати" те је с тим циљем у јуну 1932. године основана непризната Хрватска православна црква као машинерија за промену идентитета и асимилацију Срба, што је једна од ставки из дефиниције геноцида.
Темељни мотив данашњих иницијатива о повампирењу Павелићеве ХПЦ, како упозоравају наши саговорници, јесте контролисање преосталих Срба и преузимање имовине СПЦ у Хрватској - од градских објеката у центру Загреба, до манастира и цркава широм земље - што представља огроман економски и симболички капитал. Управо чињеница да се овакви покушаји годинама понављају, и то управо у празничним данима, показује да се не ради о маргиналној или случајној иницијативи, већ о дугорочном плану који има озбиљне последице по опстанак српске заједнице и очување њеног верског и националног идентитета.

 
Echt wow, eine angeblich ustaschische Verschwörung, die ausgerechnet dann Fahrt aufnimmt, wenn ein serbischer Politiker in Kroatien selbst die Gründung dieser Kirche anstößt. Offenbar sind die Ustascha inzwischen so modern, dass sie serbische Initiativen brauchen, um ihre Pläne umzusetzen. Geschichte 2.0.

Natürlich wird sofort die NDH, Pavelic und der Genozid bemüht, bewährte Reizwörter. Dass aber die Serbisch-Orthodoxe Kirche selbst keineswegs ein unschuldiger Akteur der Geschichte ist, fällt dabei gerne unter den Tisch. Teile der SPC waren nachweislich in Kriegsverbrechen verstrickt, haben nationalistische Gewalt religiös legitimiert, und einige Geistliche zeigten sich historisch sogar offen fasziniert vom Faschismus und von Hitler, aber das scheint im moralischen Schwarz-Weiß-Schema nicht vorgesehen zu sein.

Kurzer Rede langer Sinn, wenn eine Kirche politisch instrumentalisiert wird, ist das problematisch – egal von welcher Seite. Aber wer jede Abweichung sofort als ustaschischen Angriff brandmarkt, während er die eigene historische Verantwortung, Verstrickungen und ideologischen Altlasten konsequent ignoriert, betreibt keine Aufarbeitung, sondern Geschichtspolitik. Und Sarkasmus hin oder her, Doppelmoral bleibt Doppelmoral, auch mit Weihrauch.
 
Informer: Die Blockierer hören seit Tagen nicht auf, auf der Wetterkatastrophe, die Serbien getroffen hat, politisches Kapital zu schlagen. Sie versuchen mit allen Mitteln, der Regierung und Präsident Aleksandar Vučić die erschwerten Bewegungsbedingungen und die Stromausfälle anzulasten, und ignorieren dabei völlig, dass die Situation in anderen Ländern deutlich schlimmer ist.

So erklärte heute der Chefredakteur von Informer, Dragan J. Vučićević, dass in unserem Land derzeit etwa 30.000 Haushalte ohne Strom seien, während allein in Berlin, genauer gesagt in den südlichen Vororten der Hauptstadt des mächtigsten europäischen Staates, diese Zahl – man glaubt es kaum – bei 45.000 liege. Tatsächlich sind in diesem Teil des Landes bereits seit dem vierten Tag mehr als 100.000 Deutsche ohne elektrische Energie.

Inzwischen sind jedoch Daten aufgetaucht, die zeigen, dass die Lage in Frankreich und Großbritannien sogar noch dramatischer ist. Auf dem Profil „Detektor laži“ im sozialen Netzwerk X erschien daher ein ironischer Kommentar, wonach „wir alle wissen, dass Präsident Vučić“ auch für die schwierige Situation in diesen Ländern verantwortlich sei.

– Wir alle wissen, dass Vučić schuld daran ist, dass in Frankreich 380.000 Haushalte und in Großbritannien 57.000 Haushalte ohne Strom sind – heißt es in dem Beitrag auf dem genannten Profil, begleitet von einem Foto eines Zeitungsartikels des kroatischen Portals Dnevnik.hr.

Darin wurden nämlich Daten veröffentlicht, die in Europa buchstäblich Schock und Unglauben ausgelöst haben.

Dies ist lediglich ein weiterer Beweis dafür, dass es auf der Welt kein einziges Land und kein System gibt, das gegen die Kräfte der Natur immun ist, und dass es völlig normal ist, im Winter – wenn die Wetterbedingungen extrem sind – mit bestimmten Problemen zu rechnen.

Genau darüber sprach Vučićević heute in einer Sondersendung von Informer TV. Mehr dazu können Sie in einer separaten Meldung nachlesen.

"Svi znamo da je Vučić i za ovo kriv": Slika koju morate da vidite - drama u Francuskoj i Britaniji
Blokaderi već danima ne prestaju da lešinare na vremenskoj nepogodi koja je zadesila Srbiju, pokušavajući na sve načine da okrive vlast i predsednika Aleksandra Vučića zbog otežanih uslova za kretanje i nestanke struje, pritom u potpunosti zanemarujući da je situacija mnogo teža u drugim zemljama.
Naime, kako je danas obelodanio glavni urednik Informera Dragan J. Vučićević, u našoj zemlji je trenutno bez struje oko 30.000 domaćinstava, dok je samo u Berlinu, u Nemačkoj, tačnije u južnim predgrađima glavnog grada najmoćnije evropske države, ta brojka, verovali ili ne, 45.000. Zapravo, više od 100.000 Nemaca nema električnu energiju u tom delu zemlju, i to već četvrti dan.

Međutim, sada su se pojavili podaci da je situacija u Francuskoj i Britaniji čak i dramatičnija od toga, pa je na profilu Detektor laži na društvenoj mreži Iks osvanuo ironičan komentar da "svi znamo da je predsednik Vučić" kriv i za teško stanje u tim državama.

- Svi znamo da je Vučić kriv što je bez struje ostalo 380.000 domaćinstava u Francuskoj i 57.000 domaćinstava u Velikoj Britaniji - stoji u objavi na pomenutom profilu uz fotografiju novinskog članka sa hrvatskog portala Dnevnik.hr.

Na njemu su, naime, objavljeni podaci koji su bukvalno izazvali šok i nevericu u Evropi.

Ovo je samo dokaz da na svetu ne postoji nijedna zemlja i nijedan sistem koji može da ostane imun na sile prirodi i da je sasvim normalno očekivati da će tokom zimskog perioda, kada su vremenski uslovi ekstremni, doći do nekakvih problema.

Upravo je o tome danas u specijalnom programu Informer TV govorio Vučićević, o čemu više možete pročitati u odvojenoj vesti.

 
Ach so, jetzt ist also alles geklärt. Wenn in Berlin, Paris oder London der Strom ausfällt, dann ist in Serbien automatisch alles bestens geregelt.
Logik a la Informer: Solange es irgendwo anders schlimmer ist, darf man zu Hause weder fragen noch kritisieren. Naturgesetz.

Besonders beruhigend ist der Hinweis, dass nur 30.000 Haushalte ohne Strom sind. Danke für diese Präzision, für die Betroffenen ist es bestimmt ein großer Trost zu wissen, dass sie statistisch besser dastehen als Berliner Vororte. Kühlschrank leer, Heizung kalt, aber hey, Vucic ist unschuldig, das zählt.

Und natürlich darf der ironische Tweet nicht fehlen, der beweist, dass Präsident Vucic offenbar inzwischen auch für das Wetter in Westeuropa zuständig ist. Beeindruckend, diese globale Macht vom serbischen Stromnetz bis zu französischen Sturmfronten.

Am Ende bleibt die bewährte Informer-Botschaft: Nicht Regierung oder System sind das Problem, sondern die Bürger, die es wagen, Fragen zu stellen. Denn wer im Winter friert, soll bitte zuerst nachsehen, ob es in Deutschland vielleicht noch kälter ist. Sarkasmus aus.
 
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