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Nachrichten aus Serbien

Gewalt bei Protesten gegen Regierung in Serbien
Bei Protesten gegen die Regierung von Präsident Aleksandar Vucic in Serbien ist gestern es zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen. In zahlreichen größeren und kleineren Städten kam es zu Handgemengen zwischen Demonstranten, Polizisten und Anhängern Vucics.

In der Hauptstadt Belgrad und im nordserbischen Novi Sad bewarfen Regierungsanhänger die Regierungsgegner mit Feuerwerkskörpern. In Novi Sad setzte die Polizei Tränengas ein. Medien berichteten über Verletzte, die medizinisch versorgt werden mussten.

Stocker in Belgrad
Vucic, der zuvor Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) getroffen hatte, bedankte sich unterdessen bei seinen Anhängern. Seine Karriere werde er als Präsident in einem Jahr beenden, so Vucic. Laut Verfassung könne er nicht noch einmal antreten.

 
Serbien: Proteste gegen Regierung eskalieren erneut
In Serbien ist es gestern den zweiten Abend in Folge zu gewaltsamen Protesten gegen die Staatsführung von Präsident Aleksandar Vucic gekommen.

In der zweitgrößten Stadt Novi Sad im Norden des Landes zerschlugen Menschen die Scheiben von zwei Sitzen der Präsidentenpartei SNS, drangen in die Gebäude ein und entfernten Gegenstände, wie serbische Medien berichteten. In der Hauptstadt Belgrad bewarfen SNS-Anhänger die Regierungsgegner mit Feuerwerkskörpern. Die Stimmung sei chaotisch, hieß es in den Medien weiter.

Vucic bezeichnet Demonstranten als „Verbecher“
Nach Angaben von Innenminister Ivica Dacic wurden fünf Polizisten verletzt und 14 Demonstranten festgenommen. Vucic erklärte in einer TV-Talkshow, dass es noch weitere Festnahmen geben werde. Er kritisierte zudem die Polizei dafür, dass sie gegen die Demonstranten in Novi Sad nicht hart genug eingeschritten sei.

 
B92: Vučić: Heute Abend haben wir gesehen, dass dies Menschen sind, die fremdes Eigentum zerstören, keinen Frieden wollen; sie wollten lebende Menschen verbrennen

Der Präsident Serbiens, Aleksandar Vučić, wandte sich an die Öffentlichkeit in Bezug auf die neuesten Ereignisse im Land.

„Das Wichtigste zuerst ist, dass die Menschen heute sehen und alles verstehen konnten“, sagte Vučić.

„Diese Kinder und wunderbaren Bürger sind diejenigen, die fremdes Eigentum zerstören und Chaos verursachen“, fügte er hinzu.

„In den letzten Tagen konnte jemand behaupten, dass sich jemand etwas ausgedacht habe, dass SNS-Anhänger etwas getan, jemanden angegriffen hätten, und dass dies eine Reaktion ausgelöst habe. Heute Abend haben wir alle gesehen, dass all diese wunderbaren Menschen und wunderbaren Kinder nur fremdes Eigentum zerstören und Terror im Land verbreiten. Niemand hat sie daran gehindert.“

Er wiederholte, dass die Menschen heute Abend alles sehen konnten.

„In Belgrad wurden bereits vier Personen festgenommen, und ein Angehöriger der Kriminalpolizei (UKP) wurde schwer verletzt, er wurde von den Blockierern angegriffen“, teilte Vučić mit.

„Der Staat wird in Novi Sad besser reagieren als er es heute Abend getan hat. Ich trage die Verantwortung dafür, dass einige unserer staatlichen Organe nicht in der Lage waren, so zu reagieren, wie es nötig gewesen wäre. Sie wollten gestern Abend lebende Menschen verbrennen. Man kann sich vorstellen, was sie gestern Abend mit den Menschen gemacht hätten, die drinnen waren. Es wären 300 lebendig verbrannte Menschen gewesen. Das ist jetzt jedem klar. Jetzt ist jedem völlig klar, mit wem wir es zu tun haben, und dass sie niemals Frieden wollten – es ging die ganze Zeit nur um Gewalt“, erklärte er.

Er sagte, dass er trotz allem, was passiert, zwei Dinge als positiv hervorheben könne.

„Erstens, dass jeder normale Mensch – unabhängig von politischer Zugehörigkeit – jetzt klar sieht, wer Unruhen, Aufstände und Gewalt verursacht, und zweitens, dass trotz zahlreicher Aufrufe deutlich weniger von ihnen auf den Straßen sind“, sagte Vučić.

Vučić: Večeras smo videli da su ovo ljudi koji uništavaju tuđu imovinu, neće mir; Hteli su da spale žive ljude
Predsednik Srbije Aleksandar Vučić obratio se javnosti povodom najnovijih dešavanja u zemlji.

"Ono što je najpre najvažnije, a to je da su ljudi danas mogli da vide i razumejusve," rekao je Vučić.

"Ta deca i divni građani su oni koji ruše i uništavaju tuđu imovinu i prave haos," dodao je on.

"Prethodnih dana je neko mogao da kaže da neko izmišlja, da su pristalice SNS-a učinile nešto, napale nekoga, pa je to izazvalo neku reakciju. Večeras smo svi videli da svi ti divni ljudi i divna deca samo uništavaju tuđu imovinu i sprovode teror u zemlji. Niko ih nije ometao u tome."

On je ponovio da su ljudi večeras sve mogli da vide.

"U Beogradu je uhapšeno već 4 lica, a jedno lice, jedan pripadnik UKP-a je teže povređen, napali su ga blokaderi," saopštio je Vučić.

"Država će bolje u Novom Sadu reagovati nego što je reagovala večeras. Snosim krivicu što neki naši državni organi nisu sposobni da reaguju onako kako bi trebalo. Oni su sinoć hteli žive ljude da spale. Možete da mislite šta bi oni sinoć uradili ljudima koji su bili unutra. Bilo bi 300 živih spaljenih. To je nešto što je sada svima jasno. Sada je svima potpuno jasno sa kim imamo posla i da nikad nisu želeli nikakav mir, sve vreme je bilo reči samo o nasilju." pojasnio je on.

On je rekao da, uprkos svemu što se dešava, da može da izdvoji dve stvari kao dobre.

"Prva je da svaki normalan čovek ne mora da bude opredeljen politički, sada jasno vidi ko izaziva nerede, nemire i nasilje, a sa druge strane to da je njih mnogo manji broj na ulicama, uprkos brojnim pozivima," rekao je Vučić.

 
„Ach so, jetzt ist alles klar, Herr Präsident“
Vielen Dank, Herr Vucic, für die erhellende Abendlektüre:
Die netten „Kinder und Bürger“ sind also in Wahrheit nichts weiter als ein bunter Haufen pyromanischer Terroristen, die das schöne Serbien ins Chaos stürzen wollen. Bestimmt haben sie noch schnell ihre Personalausweise in den Mixer geworfen, damit wir nicht merken, dass es sich rein zufällig um Bosniaken, Albaner oder Kroaten handelt, die von der CIA,FBI und Vatikan unterstützt werden. Gewaltakte sind immer zu verurteilen, mit Gewalt hat eigentlich Herr Vucic begonnen

Gut, dass Sie uns das erklärt haben – wir hätten sonst womöglich gedacht, es ginge hier um ganz normale Menschen, die einfach unzufrieden mit der Regierung sind. Zum Glück wissen wir jetzt: Kritik an der Staatsführung = Anschlag auf den Staat.

P.S.: Falls doch noch jemand glaubt, dass „Frieden“ möglich sei – bitte direkt bei der nächsten Polizeikontrolle abgeben, der Präsident sammelt gerade naive Optimisten.
 
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