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Nachrichten aus Serbien

Wie beruhigend, jede Kritik am Möchtegerndiktator ist also automatisch ein Angriff auf die Verfassung, den Staat, die Nation und vermutlich auch noch das Wetter. Wer Fragen stellt, ist ein Blockierer, wer widerspricht, gefährdet gleich die Unabhängigkeit des Landes. Schon klar, so spart man sich mühsame Debatten und ersetzt sie durch große Worte und noch größere Empörung. Verfassungsordnung per Instagram-Post, nationale Sicherheit im Kommentarbereich. Moderne Staatskunst.
 
Informer: Blockierer von der Fakultät für Dramatische Künste (FDU) haben eine Initiative gestartet, um dem Innenministerium (MUP) den Bau eines neuen Gebäudes im Block 39 in Neu-Belgrad zu untersagen, was heftige Reaktionen in der Öffentlichkeit ausgelöst hat.

Konkret veröffentlichten die Blockierer der FDU eine skandalöse Mitteilung im sozialen Netzwerk Instagram, in der sie erklärten, sie wollten das Innenministerium nicht als Nachbarn, da sich das geplante MUP-Gebäude in Neu-Belgrad unmittelbar neben dem Gebäude der FDU befinden werde.

So versuchen die Blockierer auf jede Weise, das normale Funktionieren des Systems zu paralysieren – was ihnen natürlich nicht gelingen werde, da es sich hierbei um eine weitere krankhafte Kampagne seitens der Hasser unseres Landes handele.

Wie sehr die Blockierer von Hass erfüllt seien, zeige die Tatsache, dass sie „die Bürger“ dazu aufrufen, Einwände gegen den Entwurf des Plans zu unterzeichnen.

Das Hauptziel bestehe darin, an diesem Standort – der den Müßiggängern von der FDU ein Dorn im Auge sei – ein „administratives und operatives Zentrum des Innenministeriums (MUP) mit begleitenden Einrichtungen im Einklang mit den Entwicklungsprogrammen des Ministeriums“ zu errichten.

Dies sei ein weiteres Beispiel dafür, wie die Blockierer versuchen, ihre eigene staatliche Ordnung und deren Institutionen anzugreifen.

Zur Erinnerung: Das serbische Innenministerium könnte in den kommenden Jahren ein neues administratives und operatives Zentrum mit allen begleitenden Einrichtungen erhalten – sogar mit einem Bunker und einem Hubschrauberlandeplatz!

Skandal nad skandalima! Blokaderi sa FDU hoće da zabrane MUP-u gradnju zgrade (FOTO)
Blokaderi sa Fakulteta dramskih umetnosti (FDU) pokrenuli su inicijativu da se Ministarstvu unutrašnjih poslova (MUP) zabrani izgradnja nove zgrade u Bloku 39 na Novom Beogradu, što je izazvalo burne reakcije u javnosti.
Naime, blokaderi sa FDU-a objavili su skandalozno saopštenje na društvenoj mreži "Instagram", u kome navode da "ne žele da im MUP bude komšija", jer će se planirana zgrada MUP-a na Novom Beogradu nalaziti odmah pored zgrade FDU-a.

Tako blokaderi na sve načine pokušavaju da paralizuju normalno funkcionisanje sistema, što im narvno neće poći za rukom jer je ovo još jedna bolesna kampanja koja dolazi od strane mrzitelja naše zemlje.

Koliko su blokaderi oboleli od mržnje govori činjenica da pozivaju "građane" da potpišu primedbe na nacrt plana.

Glavni cilj je da se na ovoj lokaciji, koja smeta zgubidanima sa FDU-a, formira "Administrativni i operativni centar Ministarstva unutrašnjih poslova (MUP) sa pratećim sadržajima u skladu sa razvojnim programima Ministarstva".

Ovo je još jedan primer kako blokaderi pokušavaju udar na sopstvenu državu i institucije.

Podsetimo, MUP Srbije bi narednih godina mogao da dobije novi administrativni i operativni centar sa svim pratećim sadržajima, pa čak i bunkerom i helidromom!

 
Gut zu wissen, wenn Studierende nicht begeistert sind, plötzlich einen Hochsicherheitskomplex mit Bunker und Helipad neben ihrem Hörsaal zu bekommen, dann sind sie offenbar gleich Blockierer, Müßiggänger und staatsfeindliche Hasser. Bürger, die Einwände in einem Planungsverfahren äußern? Skandal! Verdächtig demokratisch.

Besonders beruhigend ist, dass jede Kritik sofort als Versuch gewertet wird, den Staat zu stürzen, mit Unterschriftenlisten statt Panzern. Offenbar ist heutzutage schon Stadtplanung eine Frage der nationalen Sicherheit. Fehlt nur noch die Schlagzeile: "Gefährliche Architekturstudenten planen Umsturz mit Formular A-38.“
 
Was SEPA für Euro-Zahlungen in Serbien bedeutet!
Der Balkanstaat macht einen bedeutenden Schritt in Richtung europäische Integration: Mit dem Beitritt zum SEPA-System werden Geldtransfers zwischen Serbien und der EU revolutioniert.

Serbien tritt in die europäische Zahlungswelt ein
Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA (Single Euro Payments Area) öffnet sich für Serbien und bringt damit eine grundlegende Veränderung im Finanzwesen des Balkanlandes. Das System, das bereits die EU-Staaten und assoziierte Länder umfasst, hebt die Unterscheidung zwischen nationalen und internationalen Zahlungen auf. Für serbische Bürger und Unternehmen bedeutet dies konkrete Vorteile bei allen finanziellen Transaktionen mit EU-Partnern.

Die Integration in den SEPA-Raum markiert einen Meilenstein für das serbische Finanzsystem. Die Neuerung wirkt sich unmittelbar auf Überweisungsgeschwindigkeit, Gebührenstruktur und die gesamte Abwicklung internationaler Euro-Zahlungen aus. Durch SEPA werden Geldtransfers zwischen Serbien und der EU deutlich vereinfacht, beschleunigt und kostengünstiger – nahezu vergleichbar mit Inlandszahlungen. Finanzexperten sehen darin einen entscheidenden Schritt zur Anbindung Serbiens an den europäischen Finanzmarkt.

 
Aber alo: Der ohrenbetäubende Gruß hallt durch Zagreb – Kroatien erteilt Serbien Lektionen, während „ZA DOM SPREMNI“ gerufen wird

Die kroatische Handballnationalmannschaft gewann die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft, doch die Feierlichkeiten in Zagreb wurden von offener Verherrlichung des Ustascha-Regimes überschattet – begleitet von einem Konzert von Marko Perković Thompson und dem Zeigen von Ustascha-Symbolen.

Obwohl die Stadt Zagreb formell ablehnte, einen offiziellen Empfang zu organisieren, weil verlangt wurde, dass Thompson auftritt, entwickelte sich das gesamte Ereignis – mit stillschweigender Zustimmung des Staates – zu etwas, das man zu Recht als ein Festival des Ustascha-Kults bezeichnen kann. Kroatische Medien begleiteten all dies ohne Zurückhaltung, und die Institutionen reagierten nicht.

Dies ist offizielle kroatische Politik, und die Verantwortung liegt an der Spitze des Staates – bei der Regierung, dem Sportminister, den staatlichen Strukturen und Premierminister Andrej Plenković, die zugelassen haben, dass im Zentrum der Hauptstadt, mitten in der Europäischen Union, der Ustascha-Gruß „Za dom spremni“ erschallt.

Während einzelne kroatische Politiker und Tonino Picula von oben herab Serbien über europäische Werte, Toleranz und den Umgang mit der Vergangenheit belehren, wehen in Zagreb ohne jegliche Sanktionen HOS-Fahnen, werden Fackeln entzündet und Lieder unter den Symbolen jener gesungen, die im Zweiten Weltkrieg Hunderttausende Menschen ermordet haben – vor allem Serben, Juden und Roma.

Dies ist der kroatische Staat, der vor den Augen Europas zu den Symbolen des NDH von 1941 zurückkehrt!

Und dies ist – so unangenehm es auch zu sagen ist – auch ein Teil des mehrheitlich kroatischen Volkes, das eine solche Regierung gewählt hat und solche Erscheinungen nicht nur toleriert, sondern sie sogar feiert.

KOLJAČKI POZDRAV ODZVANJA ZAGREBOM Hrvatska deli lekcije Srbiji dok viču "ZA DOM SPREMNI"
Rukometna reprezentacija Hrvatske osvojila je bronzanu medalju na Evropskom prvenstvu, ali je slavlje u Zagrebu zasenila otvorena promocija ustaštva, uz koncert Marka Perkovića Tompsona i isticanje ustaških simbola.

Iako je Grad Zagreb formalno odbio da organizuje doček zbog zahteva da Tompson nastupi, čitav događaj je, uz prećutnu saglasnost države, prerastao u ono što se s pravom može nazvati festivalom ustaštva. Hrvatski mediji su sve to pratili bez zadrške, a institucije nisu reagovale.
Ovo je zvanična hrvatska politika, a odgovornost leži u vrhu države, na vladi, ministru sporta, državnim strukturama i premijeru Andreju Plenkoviću, koji su dozvolili da se u samom centru glavnog grada, usred Evropske unije, ori ustaški pozdrav "Za dom spremni".

Dok pojedini hrvatski političari i Tonino Picula sa visine dele lekcije Srbiji o evropskim vrednostima, toleranciji i suočavanju s prošlošću, u Zagrebu se bez ikakvih sankcija vijore HOS zastave, pale baklje i pevaju pesme pod simbolima onih koji su u Drugom svetskom ratu pobili stotine hiljada ljudi, najviše Srba, Jevreja i Roma.

Ovo je hrvatska država koja se pred očima Evrope vraća simbolima NDH iz 1941!

I ovo je, koliko god bilo neprijatno reći, i deo većinskog hrvatskog naroda koji je takvu vlast izabralo i koje ovakve pojave ne samo da toleriše, već ih i slavi.

 
Wie beruhigend zu wissen, dass man in Zagreb offenbar ganz ungestört mit historischen Parolen experimentieren kann, während andernorts fleißig über europäische Werte doziert wird. Multitasking auf höchstem Niveau: hier moralische Belehrungen, dort nostalgische Symbolpolitik aus den dunkelsten Kapiteln des 20. Jahrhunderts.

Den Opfern des Ustascha-Regimes – insbesondere den ermordeten Serben, Juden und Roma – gebührt dabei selbstverständlich unser stilles und aufrichtiges Gedenken. Ihr Leid eignet sich weder für politische Instrumentalisierung noch für folkloristische Verklärung.

Und nur der Fairness halber: Soweit bekannt, war Tonino Picula bei dieser Feier gar nicht persönlich anwesend. Man sollte also wenigstens korrekt bleiben, wenn man schon mit schwerem Geschütz argumentiert. Sarkasmus ersetzt schließlich keine Fakten – so praktisch er manchmal auch sein mag.
 
Novosti: „Versammlung von Nichtsnutzen“ – Organisierte politische Podiumsdiskussion an der Juristischen Fakultät, Blockierer hören ihrem Anführer Nenadić zu

Der Chefankläger der Staatsanwaltschaft für organisierte Kriminalität, Mladen Nenadić, der dafür bekannt ist, gewalttätige Blockierer zu schützen, ist Redner bei der Podiumsdiskussion „Warum brauchen wir (nicht) die Staatsanwaltschaft für organisierte Kriminalität“, die an der Juristischen Fakultät stattfindet.

Wie der sogenannte Zuschauer-Geheimdienst von Informer (GOSI) berichtet, nimmt an der Veranstaltung eine „Versammlung von Nichtsnutzen“ teil, unter ihnen der blockierende Richter Miodrag Majić, der Redakteur des Portals „Radar“ Vuk Cvijić, ein Förderer angeblich antiserbischer Positionen sowie der Anwalt Sead Spahović …

Besondere Aufmerksamkeit erregt die Tatsache, dass gerade jener spricht, der seit längerer Zeit selektiv vorgeht – und über das Ausbleiben von Reaktionen in Fällen von Gewalt während Blockaden und Protesten wollen wir gar nicht erst reden.

Dem Team von Informer TV wurde der Zutritt zu der genannten Podiumsdiskussion untersagt, die an einer staatlichen Fakultät in Belgrad stattfindet – doch offenbar ist den Blockierern alles erlaubt.

"SKUP ZGUBIDANA" Organizovana politička tribina na Pravnom fakultetu, blokaderi slušaju svog vođu Nenadića
GLAVNI tužilac Javnog tužilaštava za organizovani kriminal Mladen Nenadić, poznat po tome da štiti blokaderske nasilnike govornik je na tribini "Zašto nam (ni)je potreban JTOK", koja se održava na Pravnom fakultetu.
Kako Gledalačko obaveštajna služba Informera (GOSI) javlja tribini prisustvuje "skup zgubidana" među kojima je blokaderski sudija Miodrag Majić, urednik portala "Radar" Vuk Cvijić, promoter antisrpskih stavova i advokat Sead Spahović...

Posebnu pažnju izaziva činjenica da na tribini govori upravo koji već duže vreme selektivno postupa, a o izostanku reakcija u slučajevima nasilja tokom blokada i protesta, da ne govorimo.

Ekipi Informer TV je zabranjeno prisustvo na pomenutoj tribini, koja se održava na državnom fakultetu u Beogradu, ali izgleda da je blokaderima sve dozvoljeno.

 
Ach ja, ein "Treffen von Nichtsnutzen“ an einer Universität – diesem berüchtigten Ort, an dem Menschen leider ständig diskutieren, zuhören und Fragen stellen. Wirklich unerträglich.

Besonders beruhigend ist, dass schon vorab feststeht, wer der Bösewicht ist, wer blockiert, wer "antiserbisch“ denkt und wer selbstverständlich im Dienst finsterer Mächte steht. Recherche scheint heutzutage ja herrlich effizient zu sein, ein Etikett drauf, fertig ist die Analyse.

Und dass regierungstreue Medien ausgerechnet andere als "zgubidani“ bezeichnen, hat natürlich eine gewisse poetische Ironie. Man muss ihnen lassen, Selbstbewusstsein haben sie.

Kurzum – offenbar war weniger eine Debatte geplant als vielmehr eine moralische Schnellverurteilung im Schlagzeilenformat. Für alle, die noch an langweilige Dinge wie Pluralismus, akademische Freiheit oder differenzierte Berichterstattung glauben, dürfte das Ganze eher unfreiwillige Satire sein
 
B92: Vučić traf sich mit Dodik: Über die wichtigsten Fragen, Zusammenarbeit und die Rolle des serbischen Volkes in Europa und der Welt (FOTO)

Der Präsident der Republik Serbien, Aleksandar Vučić, traf sich heute mit Milorad Dodik und sprach mit ihm über wichtige regionale Fragen.

Vučić äußerte sich dazu in den sozialen Netzwerken Instagram:

„Mit Milorad Dodik über die wichtigsten regionalen Fragen, die Zusammenarbeit zwischen Serbien und der Srpska sowie über den Platz und die Rolle des serbischen Volkes in den aktuellen geopolitischen Veränderungen in Europa und der Welt.

P.S. Brille in Reparatur“, schrieb er.

Vučić se sastao sa Dodikom: O najvažnijim pitanjima, saradnji i ulozi srpkog naroda u Evropi i svetu FOTO
Predsednik Republike Srbije Aleksandar Vučić sastao se danas sa Miloradom Dodikom, sa kojim je razgovarao o bitnim regionalnim pitanjima.

Vučić se tom prilikom oglasio na društvenoj mreži Instagram.
"Sa Miloradom Dodikom o najvažnijim regionalnim pitanjima, saradnji između Srbije i Srpske, kao i o mestu i ulozi srpskog naroda u aktuelnim geopolitičkim promenama u Evropi i svetu.

P.S. naočare na popravci," napisao je on.

 
Natürlich ging es ausschließlich um regionale Fragen, Zusammenarbeit und die Rolle des serbischen Volkes in der Welt. Ganz bestimmt nichts, was in Nachbarländern nervöses Räuspern auslösen könnte, wenn sich 2 Faschisten so unterhalten
Praktisch auch, wenn man schon über die großen Linien der Geopolitik spricht, kann man mit ein paar wohlklingenden Formeln gleich mehrere Interpretationen offenlassen. Jeder hört eben das heraus, was ihm am besten passt.
Das mit der Brille in Reparatur ist dabei fast schon das ehrlichste Detail des ganzen Posts – immerhin ein konkreter Fakt inmitten all der diplomatisch weichgezeichneten Schlagwörter.
 
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