Aktuelles

Nachrichten aus Serbien

Man muss sagen, Milosevic hatte mehr Charisma. Wie Vucic diese Beliebtheit in weiten Teilen des Volkes erlangt hat, ist mir ein Rätsel.

Neben seinen nationalistischen Tönen, basiert seine "Beliebtheit" auf der fast vollständigen Kontrolle der serbischen Medienlandschaft, wodurch eine faire politische Debatte und echte Oppositionsarbeit im Keim erstickt werden. Zudem nutzt er gezielt nationalistische Rhetorik und inszenierte Krisen um den Kosovo, Hetzkampagnen gegen Kroatien, um die eigene Bevölkerung von inneren Missständen und grassierender Korruption abzulenken. Viele Kritiker werfen ihm vor, den Rechtsstaat schrittweise abzubauen und das Land in ein autokratisches System zu verwandeln, .
das nur dem Erhalt seiner eigenen Macht dient. Siehe nächsten Beitrag
 
B92:
Kroatische Medien, insbesondere der Zagreber „Jutarnji list“, sollen sich laut 24sedam erneut in die inneren Angelegenheiten Serbiens eingemischt haben, indem sie Präsident Aleksandar Vučić angreifen und die Opposition vor den Wahlen unterstützen. Der Bericht wirft den Medien vor, Szenarien zu fördern, die Chaos in Belgrad durch Blockaden und die Destabilisierung der Regierungskoalition zum Ziel haben, was als direkter Druck auf Serbien interpretiert wird.

Ponovo udarili na Vučića; Hrvatski mediji priželjkuju haos u Srbiji – podrška blokaderima pred izbore
Hrvatski mediji ponovo su se direktno umešali u unutrašnje stvari Srbije – zagrebački "Jutarnji list" objavio je tekst u kojem napada predsednika Srbije Aleksandra Vučića, direktno pružajući podršku opoziciji pred predstojeće izbore, piše 24sedam.

U ovom tekstu su, navod 24sedam, plasirane optužbe o navodnim manipulacijama i upotrebi sile, dok se otvoreno navija za scenarije u kojima bi blokaderi izazvali haos na ulicama Beograda.

Pored toga, hrvatski mediji analiziraju i odnose unutar vladajuće koalicije, sa ciljem destabilizacije države. Ovakav potez zagrebačke štampe pokazatelj je direktnog uključivanja u srpsku izbornu kampanju i pritiska na stabilnost i nezavisnost Srbije.

 
Natürlich, wie konnten wir das übersehen, die gesamte kroatische Presse hat nachts kein anderes Hobby, als im finsteren Kämmerlein den ultimativen Masterplan zur Zerstörung der serbischen Stabilität auszuhecken. Es ist absolut logisch, dass ein einzelner Zeitungsartikel in Zagreb ausreicht, um das gesamte, angeblich felsenfeste serbische Staatsgefüge ins Wanken zu bringen, echte Souveränität ist eben extrem leicht entflammbar [24sedam]. :mrgreen:
Praktisch auch, dass pünktlich vor jeder Wahl die bösen Nachbarn als Sündenböcke herhalten müssen, damit man in Belgrad ganz bequem von den eigenen Problemen ablenken kann. Am Ende ist dieser mediale Dauer-Alarm vor dem "kroatischen Chaos“ so vorhersehbar wie das Amen im Gebet und dient vor allem einem Zweck. Den Wählern einzureden, dass nur ein einziger Mann das Land vor den dunklen Mächten des Auslands retten kann.
 
Vučić: Ein Gerät mit Fallschirm wurde aus dem Kosovo geschickt. Regime-Medien: Es ist ein Feuerball.
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić sagte, die serbischen Behörden hätten im Gebiet von Brnjak einen Sprengsatz gefunden, der angeblich aus dem Kosovo in Richtung Zentralserbien gestartet worden sei.

Laut N1 berichteten die Medien des Regimes zuvor von einem „Feuerball“, der einen Brand verursachen sollte .

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić sagte, die serbischen Behörden hätten im Gebiet von Brnjak einen Sprengsatz gefunden, der angeblich aus dem Kosovo in Richtung Zentralserbien gestartet worden sei.

Laut N1 berichteten die Medien des Regimes zuvor von einem „Feuerball“, der einen Brand verursachen sollte .

 
VIDEO Dies ist der „Feuerball“, von dem die serbischen Regime-Medien berichten.

Serbische Regime-Boulevardzeitungen verkündeten, dass am Samstagabend ein „Feuerball“ aus dem Kosovo in Richtung Serbien abgefeuert worden sei, um einen Brand zu verursachen . Aufnahmen eines stetig sinkenden roten Lichts und Fotos eines Zylinders mit Fallschirm deuten jedoch eher auf eine Leuchtrakete hin.

Die Geschichte begann mit Informer, die ein Video von einem roten Licht in absteigender Flugbahn und Fotos eines Objekts veröffentlichten, das angeblich in der Gegend von Brnjak gefunden wurde.

Die Boulevardzeitung bezeichnete das Ereignis umgehend als „Terroranschlag“ und behauptete, der Sprengsatz sei aus dem Kosovo abgefeuert worden, um ein Feuer zu verursachen.

Der Informant behauptet, dass der gefundene Gegenstand nicht die Brandursache war, und beruft sich auf eine nicht genannte Quelle, der zufolge die Polizeibehörde in Novi Pazar und der diensthabende Staatsanwalt über den Vorfall informiert wurden.

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KI befragt was daran stimmt, also Ausführungen von Vucic und seinen Medien:

An dieser Behauptung stimmt laut unabhängigen Berichten und offiziellen Ermittlungen nichts. Es handelt sich um ein klassisches, künstlich aufgebauschtes Schauermärchen des regierungsnahen Boulevards, um Angst und anti-kosovarische Stimmung zu schüren. [1, 2]
Die Faktenlage zu dem angeblichen Vorfall zeigt schnell das übliche Muster:
  • Die Kosovarische Polizei (KP) hat den Bericht offiziell und entschieden als Erfindung und Desinformation zurückgewiesen. Es gab keinerlei Waffeneinsatz, Abschüsse oder Vorfälle an der Grenze, die diese Behauptung stützen. [1, 2, 3]
  • Selbst Präsident Aleksandar Vučić, der die Story dankbar aufgriff, musste zurückrudern: Er sprach später vage von einem angeblich gefundenen „Gerät mit Fallschirm“. Er gab jedoch explizit zu, dass dieses Objekt keinen Brand verursacht hat und die Ermittlungen überhaupt noch laufen. [1, 2, 3]
  • Das Timing ist kein Zufall: Die Nachricht wurde von Informer und anderen serbischen Boulevardmedien exakt an dem Wochenende verbreitet, an dem ohnehin Waldbrände in der Region wüteten und Vučić eine medienwirksame Tour durch die angrenzende Raška-Region absolvierte. [1, 2, 3, 4]
Die Story vom „Öko-Terrorismus“ aus dem Kosovo dient den serbischen Staatsmedien lediglich als willkommene Ablenkung und zur Festigung des Feindbildes
 
Novosti: VUČIĆ HEUTE IM BEZIRK RAŠKA: Der Präsident besucht Novi Pazar und Kraljevo, wird mit Bürgern sprechen und Großbaustellen besichtigen
Der PRÄSIDENT Serbiens, Aleksandar Vučić, wird heute den Bezirk Raška besuchen, wie das Büro für Medienkooperation des Präsidenten der Republik mitteilte.
Das Besuchsprogramm sieht vor, dass Vučić um 10:00 Uhr die Familie Bugarić in Vranovina in der Gemeinde Deževa besucht.

Ab 10:45 Uhr folgt eine Besichtigung der Arbeiten am neuen chirurgischen Trakt des Allgemeinen Krankenhauses in Novi Pazar, gefolgt von einem Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern in Novi Pazar ab 12:10 Uhr.
Um 13:20 Uhr wird Vučić die Abschlussarbeiten an der Grundschule „Raška“ besichtigen.
Ab 16:10 Uhr ist ein Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern in Kraljevo geplant.
Vučić wird ab 16:50 Uhr auch die Arbeiten am Aufnahme- und Diagnostikzentrum des Allgemeinen Krankenhauses „Studenica“ in Kraljevo besichtigen.



VUČIĆ DANAS U RAŠKOM OKRUGU: Predsednik obilazi Novi Pazar i Kraljevo, razgovaraće sa građanima i obići velike radove
PREDSEDNIK Srbije Aleksandar Vučić posetiće danas Raški okrug, saopštila je Služba za saradnju s medijima predsednika Republike.
Programom posete predviđeno je da Vučić u 10.00 sati poseti porodicu Bugarić u Vranovini u opštini Deževa.

Od 10.45 sledi obilazak radova na novom hirurškom bloku Opšte bolnice u Novom Pazaru, a zatim od 12.10 razgovor sa građanima u Novom Pazaru.
Vučić će od 13.20 obići završne radove na Osnovnoj školi „Raška“.
Od 16.10 predviđen je razgovor sa građanima u Kraljevu.
Vučić će obići i radove na Prijemno-dijagnostičkom centru pri Opštoj bolnici „Studenica“ u Kraljevu s početkom u 16.50.


 
Endlich zeigt es sich wieder: Die unermüdliche Aufopferung unseres allmächtigen Anführers kennt absolut keine Grenzen. Während ganz normale Staatschefs im Büro sitzen, eilt er persönlich von Baustelle zu Baustelle, um den Bauarbeitern höchstwahrscheinlich im Alleingang zu zeigen, wie man eine Kelle hält.
Es grenzt an ein medizinisches Wunder, dass er um 10:45 Uhr noch den neuen OP-Saal in Novi Pazar inspiziert und nur anderthalb Stunden später schon als weiser Landesvater die Sorgen der einfachen Bürger heilt. Ohne den heroischen Besuch an der Grundschule "Raska“ und das anschließende Händeschütteln in Kraljevo würden die dortigen Krankenhäuser vermutlich morgen in sich zusammenstürzen. Man kann den serbischen Boulevardmedien nur danken, dass sie diesen epischen Marathon im Minutentakt protokollieren, wie sonst sollte das Volk erfahren, dass ohne ihn im Land kein einziger Stein auf dem anderen bliebe?
 
Aber alo:
„Wenn ich mein Wort gebe – dann ist das so“: Vučić überraschte die Dorfbewohner, das hätten sie niemals geglaubt (VIDEO)
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat auf Instagram ein Video des Gesprächs mit den Gastgebern des Dorfes Čomage bei Jošanička Banja veröffentlicht, das er heute im Rahmen seiner Tour durch den Bezirk Raška besucht hat.
– „Wir konnten nicht glauben, dass Sie in so ein kleines Dorf kommen würden.“
– „Wenn Sie erst die Baumaschinen sehen, werden Sie es gar nicht mehr glauben können“, sagte der Präsident.
– „Wir konnten überhaupt nicht glauben, dass Sie überhaupt kommen würden“, antwortete der Dorfbewohner.


"Ja kad dam reč - to je tako" Vučić iznenadio meštane, u ovo nikako nisu verovali (VIDEO)
Predsednik Srbije Aleksandar Vučić objavio je na Instagramu snimak razgovora sa domaćinima sela Čomage kod Jošanjičke banje, koju je danas posetio tokom obilaska Raškog okruga.
-Nismo mogli da verujemo da ćete doći u ovako malo selo.

-Vi kad budete videli mašine, nećete moći da verujete - rekao je predsednik.

-Mi nismo mogli da verujemo da ćete da dođete uopšte - odgovorio je meštanin.

 
Ein wahrhaft rührender Moment der Menschlichkeit. Wer hätte gedacht, dass derselbe Mann, der einst im Parlament drohte, für jeden getöteten Serben 100 Muslime umzubringen, heute wie der leibhaftige Weihnachtsmann durch bosniakisch und muslimisch geprägte Regionen wie Novi Pazar reist und Baumaschinen verspricht?
Es ist die ultimative politische Metamorphose. Vom radikalen Ultranationalisten der 1990er Jahre zum sanftmütigen dörflichen Wohltäter, der persönlich dafür sorgt, dass im Raska-Bezirk der Asphalt rollt.
Wenn er heute sagt "Wenn ich mein Wort gebe, dann ist das so“, bekommt dieser Satz im historischen Kontext natürlich eine ganz besonders wohlige, tiefschwarze Note. Wie schön, dass die treuen Staatsmedien diese wundersame Wandlung so tränenreich inszenieren, da vergisst das staunende Volk im dörflichen Idyll doch glatt für einen Moment, mit welchen düsteren Worten die Karriere des großen Anführers einst Fahrt aufgenommen hat.
Der Möchtegerngenozidler hat noch 2007 Kriegsverbrecher wie Mladic verherrlicht. Noch Jahre nach den Kriegen klebte Vucic demonstrativ Straßenschilder mit der Aufschrift "Boulevard Ratko Mladic“ über bestehende Schilder, um den flüchtigen General zu feiern.
 
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