Ahja, wenn Argumente knapp werden, greift man eben zu großen Etiketten und dramatischen Schlagworten. Offenbar reicht heute schon ein Besuch aus Brüssel, um historische Vergleiche auszupacken und moralische Alarmglocken zu läuten. Und als Parlamentspräsidentin entblödet man sich nicht mal faustdicke Lügen aufzutischen
Für eine Parlamentspräsidentin wirkt das allerdings eher unerquicklich als staatsmännisch, viel Pathos, viele Andeutungen, viel Unwahrheiten – und erstaunlich wenig nüchterne Sachlichkeit. Man könnte fast meinen, es gehe weniger um Aufklärung als um Inszenierung oder Ablenkung von der Unfähigkeit der Regierung, inklusive ihrer eigenen.
Vielleicht wäre es überzeugender, weniger mit politischen Nebelkerzen zu arbeiten und stattdessen transparent bei überprüfbaren Fakten zu bleiben. Das würde dem Amt vermutlich besser stehen als jede polemische Pressekonferenz.
Für eine Parlamentspräsidentin wirkt das allerdings eher unerquicklich als staatsmännisch, viel Pathos, viele Andeutungen, viel Unwahrheiten – und erstaunlich wenig nüchterne Sachlichkeit. Man könnte fast meinen, es gehe weniger um Aufklärung als um Inszenierung oder Ablenkung von der Unfähigkeit der Regierung, inklusive ihrer eigenen.
Vielleicht wäre es überzeugender, weniger mit politischen Nebelkerzen zu arbeiten und stattdessen transparent bei überprüfbaren Fakten zu bleiben. Das würde dem Amt vermutlich besser stehen als jede polemische Pressekonferenz.