29. April 1999
Eingestürzter Turm auf Avala bei Belgrad
Als in den frühen Morgenstunden des 29. April 1999 NATO-Flugzeuge den Fernsehturm in Avala angriffen, wurde nicht nur eine wichtige Telekommunikationseinrichtung zerstört. Eines der bekanntesten Wahrzeichen Belgrads, ein Gebäude, das Generationen mit dem Stadteingang, dem Fernsehsignal, der Modernisierung und den Ambitionen des sozialistischen Jugoslawiens verbanden, wurde dem Erdboden gleichgemacht.
Der Avala-Turm befand sich auf dem gleichnamigen Berg südlich von Belgrad. Er wurde in den 1960er Jahren erbaut und 1965 fertiggestellt. Mit einer Höhe von gut 200 Metern galt er zur Bauzeit als äußerst anspruchsvolle Ingenieurleistung. Er war kein gewöhnlicher Betonpfeiler. Seine dreibeinige Konstruktion verlieh ihm ein unverwechselbares Aussehen, und neben seiner technischen Funktion bot er auch einen Aussichtspunkt mit Blick auf Belgrad und seine Umgebung.
Für viele Einwohner des ehemaligen Jugoslawiens war Avala Teil des visuellen Gedächtnisses des Landes. Der Turm war auf Postkarten, in Touristenbroschüren und in Fernsehsendungen zu sehen. Er war sowohl nützlich als auch symbolträchtig: Er diente der Ausstrahlung von Programmen, verkörperte aber auch den Glauben an Fortschritt, Technologie und eine umfangreiche öffentliche Infrastruktur.
NATO-Kampagne gegen Jugoslawien
Der Einsturz des Turms ereignete sich während der Operation Allied Force, einem NATO-Luftangriff gegen die Bundesrepublik Jugoslawien. Die Operation begann am 24. März 1999 und dauerte 78 Tage, bis zum 10. Juni desselben Jahres. Ziel der NATO-Intervention war es, die Gewalt jugoslawischer und serbischer Streitkräfte gegen Kosovo-Albaner zu beenden und Belgrad zum Truppenabzug aus dem Kosovo zu zwingen.
Eingestürzter Turm auf Avala bei Belgrad
Als in den frühen Morgenstunden des 29. April 1999 NATO-Flugzeuge den Fernsehturm in Avala angriffen, wurde nicht nur eine wichtige Telekommunikationseinrichtung zerstört. Eines der bekanntesten Wahrzeichen Belgrads, ein Gebäude, das Generationen mit dem Stadteingang, dem Fernsehsignal, der Modernisierung und den Ambitionen des sozialistischen Jugoslawiens verbanden, wurde dem Erdboden gleichgemacht.
Der Avala-Turm befand sich auf dem gleichnamigen Berg südlich von Belgrad. Er wurde in den 1960er Jahren erbaut und 1965 fertiggestellt. Mit einer Höhe von gut 200 Metern galt er zur Bauzeit als äußerst anspruchsvolle Ingenieurleistung. Er war kein gewöhnlicher Betonpfeiler. Seine dreibeinige Konstruktion verlieh ihm ein unverwechselbares Aussehen, und neben seiner technischen Funktion bot er auch einen Aussichtspunkt mit Blick auf Belgrad und seine Umgebung.
Für viele Einwohner des ehemaligen Jugoslawiens war Avala Teil des visuellen Gedächtnisses des Landes. Der Turm war auf Postkarten, in Touristenbroschüren und in Fernsehsendungen zu sehen. Er war sowohl nützlich als auch symbolträchtig: Er diente der Ausstrahlung von Programmen, verkörperte aber auch den Glauben an Fortschritt, Technologie und eine umfangreiche öffentliche Infrastruktur.
NATO-Kampagne gegen Jugoslawien
Der Einsturz des Turms ereignete sich während der Operation Allied Force, einem NATO-Luftangriff gegen die Bundesrepublik Jugoslawien. Die Operation begann am 24. März 1999 und dauerte 78 Tage, bis zum 10. Juni desselben Jahres. Ziel der NATO-Intervention war es, die Gewalt jugoslawischer und serbischer Streitkräfte gegen Kosovo-Albaner zu beenden und Belgrad zum Truppenabzug aus dem Kosovo zu zwingen.
Kako je simbol Srbije i Beograda srušen za par sekundi
KADA su u ranim jutarnjim satima 29. travnja 1999. NATO-ovi zrakoplovi pogodili televizijski toranj na Avali, nije srušen samo važan telekomunikacijski objekt.
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