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Nachrichten aus Serbien

Man muss die Logik der serbischen Regimemedien einfach lieben, je mehr Zeitungen, Gott, die Welt und zufällige Franziskanermönche mobilisiert werden, um hoch und heilig zu versichern, dass absolut überhaupt nichts an einer Geschichte dran ist, desto sicherer kann man sein, dass die Aktenberge in den Kellern von Belgrad genau das Gegenteil beweisen.

Wenn die Vucic-Medien morgen eine dreiteilige Serie darüber bringt, dass der Möchtegerngenozidler unmöglich am Fundort eines Massengrabes gewesen sein kann, weil er an diesem Tag nachweislich Kätzchen aus Bäumen gerettet hat, weiß man eigentlich schon genau, wer damals den Spaten in der Hand hatte.


 
Informer: Porfirije sendet in Bratunac eine kraftvolle Botschaft:
Der orthodoxe Glaube ist der „Personalausweis“ des serbischen Volkes
Der serbische Patriarch Porfirije betonte heute in Bratunac, dass der orthodoxe Glaube der „Personalausweis“ des serbischen Volkes und das Fundament seiner Identität durch die Jahrhunderte sei.„Der orthodoxe Glaube formt uns durch die Jahrhunderte. In ihm haben wir uns aufgebaut, in ihm erkennen wir uns selbst wieder und in ihm sehen andere, wer wir sind. Der orthodoxe Glaube hat dafür gesorgt, dass unser Volk Christi würdig ist“, sagte Patriarch Porfirije in seiner Predigt nach der Liturgie im Hof der Kirche der Entschlafung der Allerheiligsten Gottesmutter in Bratunac, wie die Nachrichtenagentur Srna berichtete.

Der Patriarch hob hervor, dass das serbische Volk im Laufe der Geschichte zahlreiche Prüfungen durchgemacht, aber, wie er ausführte, sein geistiges und nationales Wesen nicht verloren habe. Er betonte, dass die Serben im Laufe der Geschichte kulturelle und geistige Werte geschaffen haben, die auch weltweit anerkannt sind, einschließlich der unter UNESCO-Schutz stehenden Heiligtümer.„So viele unserer Heiligtümer stehen unter dem Schutz der UNESCO, und das bedeutet, dass auch die Welt erkannt hat, dass dort Gerechtigkeit, Frieden und Liebe sind“, sagte er.Der Patriarch erklärte zudem, dass diejenigen, die ihren Glauben und ihre Identität bewahren, oft „nicht überall akzeptiert“ werden, aber, wie er anmerkte, der Wahrheit, der Gerechtigkeit und dem Evangelium treu bleiben.
„Wir werden nicht immer überall akzeptiert, weil wir uns nicht von unserer geistigen Identität lossagen wollen“, sagte Porfirije. Er fügte hinzu, dass das serbische Volk auf den Weg des Heiligen Sava ausgerichtet sei, was, wie er ausführte, „die Bereitschaft zum Opfer und ein Leben nach christlichen Werten“ bedeute.„Wir wissen, dass es einzig wichtig ist, Gott gefällig zu sein, und dass wir, wenn wir seinen Weg gehen, ihn preisen und in der Ewigkeit mit ihm zusammen sein können“, sagte Patriarch Porfirije.Er hielt heute in Bratunac die heilige Liturgie und den Gedenkgottesdienst für die Serben ab, die vor 34 Jahren in den Regionen Birač und Mittleres Podrinje ums Leben kamen.

Porfirije u Bratuncu poslao moćnu poruku: Pravoslavna vera je "lična karta" srpskog naroda

Patrijarh srpski Porfirije poručio je danas u Bratuncu da je pravoslavna vera "lična karta" srpskog naroda i temelj njegovog identiteta kroz vekove.
- Pravoslavna vera nas uobličava krov vekove. U njoj smo se izgrađivali, u njoj prepoznajemo sebe i u njoj drugi vide ko smo mi. Pravoslavna vera je učinila da naš narod bude dostojan Hrista - rekao je patrijarh Porfirije u besedi nakon liturgije u porti Hrama Uspenja Svete Bogorodice u Bratuncu, prenela je Srna.
Patrijarh je istakao da je srpski narod kroz istoriju prolazio kroz brojna iskušenja, ali da, kako je naveo, nije izgubio svoje duhovno i nacionalno biće.
On je istakao da su Srbi kroz istoriju gradili kulturne i duhovne vrednosti priznate i u svetu, uključujući i svetinje pod zaštitom Uneska.
- Toliko je naših svetinja pod zaštitom Uneska, a to znači da je i svet prepoznao da su tu pravda, mir i ljubav - rekao je on.

Patrijarh je poručio i da oni koji čuvaju svoju veru i identitet često nisu "svuda prihvaćeni", ali, kako je naveo, ostaju verni istini, pravdi i Jevanđelju.
- Nismo uvek prihvaćeni svuda, zato što nećemo da se odreknemo svog duhovnog identiteta - rekao je Porfirije i dodao da je srpski narod opredeljen za put Svetog Save, koji podrazumeva, kako je naveo, "spremnost na žrtvu i život po hrišćanskim vrednostima".
- Znamo da je jedino važno da Bogu budemo mili i da ćemo idući njegovim putem moći da ga slavimo i da budemo zajedno sa njim u večnosti - rekao je patrijarh Porfirije.
On je danas u Bratuncu služio svetu liturgiju i pomen Srbima postradalim pre trideset i četiri godine u Birču i Srednjem Podrinju.

 
Es ist schon faszinierend zu sehen, wie flexibel der orthodoxe Personalausweis ausgestellt wird, Bei offiziellen Anlässen glänzt er im feinsten UNESCO-Licht voller Gerechtigkeit, Frieden und Nächstenliebe, während man sich im privaten Kreis, wie damals beim gemütlichen Beisammensein in Chicago, mit einem ganz anderen Kulturgut identifiziert.
Da fragt man sich unwillkürlich, ob Porfirije in Bratunac nach dem offiziellen Teil und dem völlig berechtigten Gedenken an die Opfer nicht doch heimlich die Stimmbänder geölt hat, um im Geiste wieder das Loblied auf den Cetnik-Woiwoden Momcilo Djujic anzustimmen. Schließlich muss die Identität ja ganzheitlich gepflegt werden, und was drückt "christliche Werte“ besser aus als ein zünftiges Liedchen auf einen Kriegsverbrecher und Massenmörder?
 
Zu Porfirije habe ich auch mal KI befragt, was eben die Nachbarn von ihm halten?:

In den Medien der Nachbarländer (vor allem in Kroatien und Bosnien-Herzegowina) wird diese Doppelmoral der serbisch-orthodoxen Kirche (SPC) und speziell ihres Patriarchen Porfirije extrem scharf, oft zynisch und mit fassungslosem Kopfschütteln kommentiert. [1]
Dabei zeichnen die Kommentare in Zagreb und Sarajevo ein sehr konsistentes Bild dieser religiös-politischen Inszenierung:

Das „Zwei-Gesichter-Prinzip“ (Porfirije als Dr. Jekyll und Mr. Hyde)
  • Der Zagreber Salon-Intellektuelle: Bevor Porfirije Patriarch wurde, war er Metropolit in Zagreb. Dort gab er sich jahrelang als moderner, weltoffener Ökumeniker, der den Dialog mit Katholiken suchte und sich mit der kroatischen liberalen Elite traf. [1, 2, 3]
  • Der Chicago-Sänger: Das Erwachen kam, als das berüchtigte Video aus den USA auftauchte, in dem er sichtlich gut gelaunt das Lied „Šta se ono na Dinari sjaji“ anstimmte – eine Hymne auf den berüchtigten Tschetnik-Kriegsverbrecher Momčilo Đujić. Regionalmedien wie Slobodna Bosna oder kroatische Portale spotteten damals, dass seine spätere Ausrede („Ich habe nur den Mund bewegt und nicht mitgesungen“) theologisch wohl ein ganz neues Wunder darstelle. [1, 2, 3, 4]

Die „UNESCO-Heuchler“-Erzählung
  • Wenn Porfirije, wie jetzt in Bratunac, davon spricht, dass serbische Klöster unter UNESCO-Schutz stehen und dies beweise, dass dort „Gerechtigkeit, Frieden und Liebe“ regieren, wird das in den Nachbarländern als purer Hohn empfunden.
  • Medien in Sarajevo und Podgorica weisen regelmäßig darauf hin, dass dieselbe Kirche, die sich nach außen mit dem Schutz des Weltkulturerbes schmückt, im Inneren einen aggressiven Ethno-Phyletismus (die Gleichsetzung von Religion und Nation) betreibt. Heiligtümer werden instrumentalisiert, um territoriale Ansprüche und historische Mythen zu untermauern. [1, 2]

Der verlängerte Arm der „Serbischen Welt“ (Srpski svet)
  • In der regionalen Publizistik wird die SPC längst nicht mehr als religiöse Institution, sondern als das effektivste politische Werkzeug der Belgrader Regierung analysiert.
  • Zeitungen in Montenegro (wo die SPC massiven politischen Einfluss ausübt) und Bosnien betonen immer wieder die Ironie: Während Porfirije in Predigten lamentiert, die Serben würden „nicht überall akzeptiert, weil sie ihre Identität schützen“, arbeitet seine Kirche aktiv daran, die Souveränität der Nachbarstaaten zu untergraben. Sie tut dies, indem sie die Republika Srpska und pro-serbische Kräfte in Montenegro als Außenstellen Belgrads zementiert. [1, 2, 3, 4, 5]

Das Fazit der Nachbarn
Die Kommentare bringen es meist auf den Punkt: Die SPC predigt das Evangelium, wenn Kameras laufen, und den Nationalismus, wenn das Mikrofon vermeintlich aus ist. Der „Personalausweis“, von dem Porfirije spricht, hat in den Augen der Nachbarn zwei völlig verschiedene Passbilder
 
Da ja behauptet wurde, Porfirije wird etwas dagegen tun, die Orden die an den Kriegsverbrecher Seselj verliehen wurden. Auch dazu eine Anfrage an KI:

Nein, von einer Rücknahme der Orden ist absolut nichts bekannt. Im Gegenteil: Patriarch Porfirije hat zu den Auszeichnungen geschwiegen und die Vergabe intern sogar durch kirchenrechtliche Nuancen gedeckt. [1, 2, 4]
Die Fakten zu diesem klerikalen Skandal zeigen, wie die serbisch-orthodoxe Kirche (SPC) in dieser Sache agiert: [1]

Wie viele Orden hat Šešelj wirklich?
Der verurteilte Kriegsverbrecher Vojislav Šešelj hat von der SPC nicht nur zwei, sondern sogar mindestens drei hohe Auszeichnungen erhalten: [1, 2, 3]
  1. 2015: Den Orden des Weißen Engels (I. Grades), verliehen von Bischof Filaret.
  2. 2015: Den Orden des goldenen Abbilds des Heiligen Petar II., überreicht vom inzwischen verstorbenen Metropoliten Amfilohije.
  3. 2022: Den Orden des Heiligen Bischofs Mardarije, verliehen durch die Diözese für Amerika und Kanada und ihm persönlich überreicht durch den einflussreichen Bischof Irinej von Bačka. [1, 2, 3, 4]
Die Taktik hinter Porfirijes angeblichem „Eingreifen“
Dass Porfirije die Orden zurücknehmen wolle, war ein Gerücht, das von Kritikern und Teilen der Opposition gehofft, aber von der Kirche nie umgesetzt wurde. Stattdessen nutzt die SPC-Führung eine kirchenrechtliche Ausrede: [, 2, 3, 4]
  • Keine „Zentral-Orden“: Die Kirche betont, dass Šešelj die Orden von einzelnen Diözesen (Eparchien) erhalten hat und nicht direkt vom Heiligen Synod (der Kirchenregierung). [1]
  • Freie Hand für Bischöfe: Da jeder Bischof in seiner Diözese Orden verteilen darf „wie es ihm passt“, wusch Patriarch Porfirije seine Hände in Unschuld. Er vermied so den offenen Konflikt mit den ultrakonservativen Bischöfen im In- und Ausland. [1, 2]

Porfirijes wahre Meinung zu den Orden
Wie Porfirije im Geheimen über die Inflation dieser Auszeichnungen denkt, sickerte durch eine Audioaufnahme des Nachrichtenportals Nova.rs durch. Bevor er Patriarch wurde, sagte er vor Studenten: [1, 2]

„Diese Orden bedeuten überhaupt nichts, Orden sind völlig entwertet worden. [...] Jeder zweite Mafioso in Serbien hat heute einen Orden der SPC bekommen.“ [1]
Öffentlich konsequent gehandelt oder Šešelj seine Orden entzogen hat er als Patriarch jedoch nie
 
Aber alo: Er hat ihnen einen Gewinn von 5 Millionen vermasselt: Šešelj enthüllt, wer die Männer in Sturmhauben waren, die Milošević entführen wollten
Später kam es zur Spaltung

Der Vorsitzende der SRS, Prof. Dr. Vojislav Šešelj, erklärte, dass die Männer in Sturmhauben, die den ehemaligen Präsidenten der BR Jugoslawien, Slobodan Milošević, entführen wollten, in Wirklichkeit Mitglieder des Surčin-Klans waren.

„Damals war er noch vereint, erst danach spalteten sie sich in den Surčin- und den Zemun-Klan auf“, erklärte Šešelj gegenüber Informer TV.
Er betonte, dass Dušan Spasojević ihm gesagt habe, er habe ihnen einen reinen Gewinn von 5 Millionen Dollar vermasselt.
„Es tut mir wirklich leid, dass euch dieser Gewinn entgangen ist“, antwortete Šešelj ihm ironisch.
Er hob hervor, dass die Mitglieder des Surčin-Klans ihn töten wollten und Sretko Kalinić viel Geld dafür anboten, was dieser jedoch ablehnte.

Pokvario im zaradu od 5 miliona: Šešelj otkrio ko su ljudi u fantomkama koji su hteli da otmu Miloševića
Posle je došlo do podele
Predsednik SRS prof. dr Vojislav Šešelj izjavio je da su ljudi u fantomkama koji su hteli da otmu bivšeg predsednika SRJ Slobodana Miloševića zapravo bili pripadnici Surčinskog klana.
"Tad je bio jedinstven i posle su se podelili na Surčinski i Zemunski klan", objasnio je Šešelj za Informer TV.
Ističe da mu je Dušan Spasojević rekao da im je pokvario čistu zaradu od 5 miliona dolara.

"Baš mi je žao što ste ostali bez te zarade", odgovorio mu je Šešelj ironično.
Ističe da su Surčinci hteli da ga ubiju i nudili su velike pare Sretku Kaliniću da to učini, ali je on odbio.

 
Anscheinend gehört es in Serbien zum guten Ton der Primetime-Unterhaltung, verurteilten Kriegsverbrechern die ganz große Bühne zu bieten. Wo sonst auf der Welt darf ein gealterter Ultranationalist im regierungstreuen Fernsehen gemütlich aus dem Nähkästchen plaudern und Anekdoten darüber zum Besten geben, wie er der Unterwelt das Geschäft des Jahrhunderts vermasselt hat?
Es ist fast schon rührend zu sehen, wie die Regimemedien hier wertvolle Bildungsarbeit leisten: Statt langweiliger Geschichtsaufarbeitung gibt es packende True-Crime-Stories direkt vom Akteur selbst, verpackt als humorvoller Plausch über verpasste Millionen und Mafia-Fehden. Wer braucht schon rechtskräftige Urteile aus Den Haag, wenn man stattdessen im Boulevardfernsehen als charmanter Zeitzeuge den moralischen Kompass des Landes neu ausrichten darf?
 
Ja, Serbien möchte gerne Groß-Russland sein oder so :mrgreen:
Brnabić stellt deutlich klar: Serbien ist nicht Klein-Russland
Serbien und die Ukraine – eine Verbindung, die kaum jemand kennt. Ana Brnabic rückt ein oft übersehenes Kapitel ins Licht.


Ana Brnabic, Präsidentin der Nationalversammlung Serbiens, hat in einem Interview mit dem Brüsseler Sender Euronews die Unterstützung ihres Landes für die Ukraine seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 verteidigt. Serbien habe in diesem Zeitraum mehr als 60 Millionen Euro an Hilfsleistungen bereitgestellt. „Wir waren das einzige Land am Westbalkan, das in den härtesten Wintermonaten Elektroausrüstung an die Ukraine geliefert hat – weil wir ähnliche Stromnetzsysteme haben – sowie Generatoren und Ersatzteile.“

„Selbst wenn diese am Markt nicht erhältlich waren, haben wir der Ukraine Ausrüstung aus unseren eigenen Reserven geschickt. Auf diese Weise – und viele wissen das nicht, besonders in der Europäischen Union – hat sich eine sehr enge Verbindung zwischen Serbien und der Ukraine entwickelt“, so Brnabic gegenüber dem Sender.

 
33 Millionen Euro Schulden: Droht das Aus für Belgrads Gratis-Busse?
Belgrads kostenloser Nahverkehr hat einen versteckten Preis – und der könnte bald den gesamten Busverkehr der Stadt zum Erliegen bringen.


Ein Konsortium privater Busunternehmen hat die Belgrader Stadtführung mit der Einstellung des öffentlichen Verkehrs konfrontiert – falls ausstehende Zahlungen in Höhe von mehr als 33 Millionen Euro nicht unverzüglich beglichen werden. Seit vier Monaten warten die betroffenen Betriebe demnach vergeblich auf ihr Geld.

Das Konsortium „BG bus prevoz“, dem 18 private Verkehrsunternehmen angehören, die parallel zum städtischen Betrieb GSP den Belgrader Nahverkehr mitbetreiben, richtete ein entsprechendes Schreiben sowohl an das städtische Amt für öffentlichen Verkehr als auch an das Büro des Bürgermeisters. Darin machen die Unternehmen unmissverständlich klar, dass ein Weiterbetrieb unter diesen Bedingungen nicht mehr möglich sei. Die ausstehende Summe beläuft sich auf exakt 33,05 Millionen Euro.

 
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