Brot und Spiele auf Vucic-Art: Der große Sommer-Schluss-Verkauf der Stimmen
Da ist sie wieder, die bewährte Vucic Wirtschaftsmethode, wenn die Umfragewerte wackeln oder Wahlen vor der Tür stehen, mutiert der Möchtegern-Adolf plötzlich zum spendablen Weihnachtsmann mitten im August.
Hier ist die banale Umrechnung der historischen Wohlstands-Spritzen:
Die 35.000 Dinar (für die ärmsten Rentner): Das sind sagenhafte ~300 Euro. Einmalig! Damit lässt sich der Wocheneinkauf im inflationstreibenden Belgrader Supermarkt fast ohne Weinen erledigen.
Die 20.000 Dinar (für die restlichen Rentner): Schlanke ~170 Euro. Reicht fast für eine neue Winterjacke, solange man sie nicht anzieht.
Die 6.000 Dinar (aus dem „dämlichen“ Aktienfonds): Atemberaubende ~51 Euro. Wenn man Glück hat und die Urgroßeltern richtig vererbt haben, kriegt man vielleicht das Dreifache, also knapp 150 Euro Schadensersatz für verpfuschte Gesetze von vor fast 20 Jahren.
Das Geniale an dem Plan:
Anstatt das marode Renten- und Sozialsystem nachhaltig zu reformieren, wirft man den Bürgern lieber alle paar Monate ein paar Geldscheine vor die Füße. Das erhöht die Abhängigkeit und sichert die Dankbarkeit bis zum nächsten Urnengang. Und das Beste, wer sich über die Medikamentenpreise beschwert, hat einfach nicht verstanden, dass die Senkung ab 1. August ein reiner Akt der Nächstenliebe ist und absolut gar nichts mit politischem Kalkül zu tun hat. Ehrenwort.
Nicht falsch, ich gönne diese Finanzspritze jedem einzelnen Bürger von Herzen, nur ist es traurig, dass sie als politisches Almosen statt als ehrliche und nachhaltige Unterstützung kommt.
Da ist sie wieder, die bewährte Vucic Wirtschaftsmethode, wenn die Umfragewerte wackeln oder Wahlen vor der Tür stehen, mutiert der Möchtegern-Adolf plötzlich zum spendablen Weihnachtsmann mitten im August.
Hier ist die banale Umrechnung der historischen Wohlstands-Spritzen:
Die 35.000 Dinar (für die ärmsten Rentner): Das sind sagenhafte ~300 Euro. Einmalig! Damit lässt sich der Wocheneinkauf im inflationstreibenden Belgrader Supermarkt fast ohne Weinen erledigen.
Die 20.000 Dinar (für die restlichen Rentner): Schlanke ~170 Euro. Reicht fast für eine neue Winterjacke, solange man sie nicht anzieht.
Die 6.000 Dinar (aus dem „dämlichen“ Aktienfonds): Atemberaubende ~51 Euro. Wenn man Glück hat und die Urgroßeltern richtig vererbt haben, kriegt man vielleicht das Dreifache, also knapp 150 Euro Schadensersatz für verpfuschte Gesetze von vor fast 20 Jahren.
Das Geniale an dem Plan:
Anstatt das marode Renten- und Sozialsystem nachhaltig zu reformieren, wirft man den Bürgern lieber alle paar Monate ein paar Geldscheine vor die Füße. Das erhöht die Abhängigkeit und sichert die Dankbarkeit bis zum nächsten Urnengang. Und das Beste, wer sich über die Medikamentenpreise beschwert, hat einfach nicht verstanden, dass die Senkung ab 1. August ein reiner Akt der Nächstenliebe ist und absolut gar nichts mit politischem Kalkül zu tun hat. Ehrenwort.
Nicht falsch, ich gönne diese Finanzspritze jedem einzelnen Bürger von Herzen, nur ist es traurig, dass sie als politisches Almosen statt als ehrliche und nachhaltige Unterstützung kommt.
