Aktuelles

Nachrichten aus Serbien

Informer: Der Zirkus der Opposition geht weiter! Ein Jahr lang haben sie Wahlen gefordert und mit Blockaden gedroht, und jetzt, wo Vučić sagt „ES GEHT LOS“: Passt ihnen der Zeitpunkt nicht (FOTO)
Der Zirkus der Opposition nimmt kein Ende! Nachdem sie ein Jahr lang Chaos auf den Straßen angerichtet, die Bürger schikaniert, Verkehrswege blockiert und geschrien haben, dass der Präsident Aleksandar Vučić angeblich Angst habe und sich nicht traue, Parlamentswahlen auszurufen, folgte ein Schachzug, der sie alle an der Wurzel gepackt hat.
In dem Moment, als Präsident Vučić einen klaren Strich zog und unmissverständlich ankündigte, dass der Wahlprozess Ende Oktober stattfinden kann, brach in den Reihen der Straßengangster und ihrer Günstlinge allgemeine Panik aus – und ihr Mut verflog innerhalb einer Millisekunde!

Anstatt es kaum erwarten zu können, an die Wahlurnen zu treten und ihre Kräfte vor dem serbischen Volk zu messen, haben die Blockierer und die diensthabenden falschen moralischen Zeigefinger wie Raša Nedeljkov sofort die Platte gewechselt. Sie fingen an zu jammern und Ausreden für das Wahldebakel zu suchen, das ihnen unweigerlich bevorsteht:

„Wahlmanipulation in der Praxis: Der Zeitpunkt, die Regeln und die Ebene der Wahlausschreibung werden zugunsten der Regierungsparteien angepasst. Der Präsident Serbiens kündigt ohne klare Kriterien und völlig unbeschwert von jeglichen Begründungen das Datum der vorgezogenen Parlamentswahlen an“, feuerte Nedeljkov heraus – in der Überzeugung, das Volk würde sich nicht daran erinnern, was sie bis gestern noch erzählt haben!

Solch eine Heuchelei und politische Orientierungslosigkeit beweisen die ganze Ohnmacht und das Elend der Oppositionssekte. Ein Jahr lang haben sie den Staat erpresst und Wahlen gefordert, und als sie diese endlich bekamen, erlitten sie einen totalen Schock. Denn ihnen wird klar, dass ihre Wahllisten nicht bereit sind, dass sie weder Plan noch Programm haben und dass die Bürger Serbiens ihr politisches Ausschlachten von Krisen und ihr Straßenzirkus-Verhalten verabscheuen!

Cirkus opozicije se nastavlja! Godinu dana tražili izbore i pretili blokadama, a sad kad je Vučić rekao "MOŽE": Ne odgovara im tajming (FOTO)
Cirkusu opozicije nema kraja! Nakon što su godinu dana pravili haos po ulicama, maltretirali građane, blokirali saobraćajnice i vrištali kako se predsednik Aleksandar Vučić navodno plaši i ne sme na parlamentarne izbore, usledio je potez koji ih je sve sasekao u korenu.
Onog trenutka kada je predsednik Vučić presekao i jasno poručio da izborni proces može da se sprovede krajem oktobra, u redovima uličara i njihovih pulena zavladala je opšta panika, a hrabrost im je isparila za milisekundu!

Umesto da jedva dočekaju izlazak na birališta i izmere snaga pred narodom Srbije, blokaderi i dežurni lažni dušebrižnici poput Raše Nedeljkova odmah su promenili ploču i počeli da kukaju i traže izgovore za izborni potop koji im ne gine:

- Izborni inženjering na delu: tajming, pravila i nivo raspisivanja izbora podešavaju se u korist stranaka na vlasti. Predsednik Srbije, bez jasnih kriterijuma i neopterećen obrazloženjima, najavljuje datum vanrednih parlamentarnih izbora - ispalio je Nedeljkov, ubeđen da narod ne pamti šta su pričali do juče!

Ovakvo licemerje i političko tumaranje dokazuju svu nemoć i bedu opozicione scene. Godinu dana su ucjenjivali državu tražeći izbore, a kad su ih konačno dobili, doživeli su potpuni šok jer shvataju da su im liste nespremne, da nemaju ni plan ni program i da građani Srbije preziru njihovo leširenje i uličarenje!

 
Applaus für dieses journalistische Meisterwerk der Regierungsmedien. Da gewährt der gütige, furchtlose Möchtegerndiktator dem ungezogenen Volk endlich die Wahlen, um die es ein Jahr lang gebettelt hat, und was macht diese undankbare Oppositionssekte? Sie beschwert sich tatsächlich über den Zeitpunkt! Wie können diese Straßengangster es nur wagen, nach so absurden Dingen wie fairen Spielregeln, klaren Kriterien oder gar einer Vorbereitungszeit zu fragen?
Es ist doch völlig logisch, im demokratischen Musterknaben Serbien bestimmt der Möchtegerndiktator das Wahldatum ganz spontan nach dem morgendlichen Kaffee, unbeschwert von jeglichen Begründungen, wie es sich für einen wahren Staatsmann gehört. Dass die Opposition jetzt in allgemeine Panik verfällt, nur weil sie innerhalb von Millisekunden Kampagnen aus dem Boden stampfen und Wahllisten einreichen soll, während die Regierungsparteien praktischerweise seit Monaten im dauerhaften, staatlich finanzierten Wahlkampfmodus sind, ist wirklich das reinste Elend.
Aber Rasa Nedeljkov und seine Mitstreiter verstehen das System einfach nicht. Wahre Demokratie im Sinne des Regimes funktioniert schließlich so, der Möchtegerndiktator wirft den Termin in die Arena, die Staatsmedien rufen den sicheren Sieg aus, und wer danach noch von Wahlmanipulation spricht, hat einfach keine Lust auf den großen Zirkus. Ein genialer Schachzug, wer braucht schon Programme oder fairen Wettbewerb, wenn man stattdessen eine perfekt inszenierte Schlammschlacht im Boulevard haben kann wo die Hand Gottes "Standing Ovations" betreibt
 
B92: Schändliche Verhöhnung von „Oluja“: Đuričko lachte, während über die Vertreibung der Serben gesprochen wurde, und sagte dann: „So gehört sich das auch“
Der Schauspieler Nikola Đuričko lachte während eines Gastauftritts im Podcast „Agelast“, als der Moderator Galeb Nikačević die Geschichte „Ein Schwarzer in Oluja“ erzählte, die zur Zeit der Vertreibung der Serben im Jahr 1995 spielt, schreibt das Portal 24sedam.

Die Handlung der Geschichte ist in der Zeit der Militäroperation „Oluja“ im Jahr 1995 angesiedelt, in deren Verlauf mehr als 250.000 Serben aus Kroatien vertrieben wurden. Nikačević beschrieb die Geschichte als tiefschwarzen Humor; sie handelt von drei Serben, die während ihrer Flucht mit einem Traktor einen Schwarzen im Kofferraum transportieren.

„Es gibt zum Beispiel auch eine Geschichte, sie heißt ‚Ein Schwarzer in Oluja‘“, sagte Nikačević lachend und erklärte, dass es sich um die Operation „Oluja“ aus dem Jahr 1995 handelt.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs beschrieb Nikačević die Handlung der Geschichte genauer, erneut unter Lachen: „Drei Serben auf einem Traktor, sie haben einen Kofferraum, in dem ein Schwarzer ist“, sagte Nikačević, wie 24sedam berichtet.

Darauf klinkte sich Đuričko ein:
„Ja, und jetzt du, mit einem eingepackten Schwarzen im Kofferraum, verstehst du?“
Wie das Portal angibt, gab Nikačević danach zu, dass es sich um eine „schreckliche Situation“ handele. Die Art und Weise, wie die Tragödie der serbischen Flüchtlinge durch diese komödiantische Prämisse dargestellt wurde, beschrieb er jedoch als Ličinas „Meisterwerk“.

Sramotno ismevanje "Oluje": Đuričko se smejao dok su pričali o progonu Srba, pa poručio: "Tako i treba"
Glumac Nikola Đuričko smejao se tokom gostovanja u podkastu "Agelast" dok je voditelj Galeb Nikačević prepričavao priču "Crnac u Oluji", smeštenu u vreme progona Srba 1995. godine, piše 24sedam.

Radnja priče smeštena je u period "Oluje" 1995. godine, tokom koje je iz Hrvatske proterano više od 250.000 Srba. Nikačević je priču opisao kao crnohumornu, a govori o troje Srba koji tokom bekstva traktorom u prtljažniku prevoze crnca.

"Ima takođe priču, recimo, zove se 'Crnac u Oluji'", rekao je Nikačević uz smeh, objašnjavajući da je reč o "Oluji" iz 1995. godine.

U nastavku razgovora, Nikačević je dodatno opisao radnju priče, ponovo uz smeh: "Troje Srba u traktoru, imaju gepek u kojem je crnac", rekao je Nikačević, kako prenosi 24sedam.

Na to se nadovezao Đuričko:

"Da, i sad ti, spakovanog crnca u gepeku, razumeš?"

Kako navodi portal, Nikačević je potom priznao da je reč o "užasnoj situaciji", ali je način na koji je tragedija srpskih izbeglica predstavljena kroz komičnu premisu opisao kao Ličinin "majstorstvo".

 
Man muss den regierungstreuen Boulevardmedien dankbar sein, denn sie wachen unermüdlich darüber, dass die permanente moralische Empörung im Land bloß nicht abreißt. Ihr neuester Skandal, ein Schauspieler und ein Podcaster wagen es tatsächlich, über die tiefschwarze, absurde Prämisse eines fiktiven Films zu lachen. Dass die Investigativ-Genies von 24sedam dabei empört über den "Kofferraum eines Traktors“ stolpern, zeigt perfekt, dass Fakten und filmischer Kontext für die Schlagzeile völlig überbewertet sind. Im bewährten Drehbuch der Ablenkungsmaschinerie wird aus dem Schmunzeln über eine surreale Filmszene sofort eine böswillige Verhöhnung des ganzen Volkes konstruiert. Aber im Reich der kontrollierten Schnappatmung ist das freie Lachen nun mal die größte Bedrohung, wer lacht, fängt am Ende noch an zu denken.
 
Novosti: TOLLE NACHRICHT FÜR ZUKÜNFTIGE MÜTTER, NIŠ UND DEN GESAMTEN SÜDEN SERBIENS – Vučić: „In weniger als einem Monat schließen wir die Ausschreibung ab und der Bau der neuen Geburtsklinik in Niš beginnt“

DER PRÄSIDENT Serbiens, Aleksandar Vučić, erklärte heute, dass er erwarte, dass die Ausschreibung für eine neue, moderne Geburtsklinik in Niš in weniger als einem Monat abgeschlossen sein wird und danach der Bau beginnt.
– Wissen Sie, zuerst muss man die Baugenehmigungen einholen, jetzt gehen wir über zur Beschaffung, zur Ausschreibung und zum Grundstein. Wie lange es dauert – ich rechne mit weniger als einem Monat, bis wir das abschließen können und der Grundstein für die Geburtsklinik in Niš gelegt wird – sagte Vučić vor Journalisten während der Besichtigung der Arbeiten zur Rekonstruktion, zum Ausbau und zur Aufstockung der „Kinderambulanz“ in Leskovac im Rahmen seines Besuchs im Bezirk Jablanica.

Vučić betonte, dass die derzeitige Geburtsklinik in einem schrecklichen Zustand sei und die neue, wie er sagte, „state of the art“ (auf dem neuesten Stand der Technik) gebaut werde, genau so, wie seinerzeit auch das Klinisch-Medizinische Zentrum in Niš errichtet wurde.

– Damit die Menschen in Niš zufrieden sein können, und nicht nur in Niš, sondern auch an jedem anderen Ort. Ich denke, dass dies eine große Nachricht für junge Mütter oder potenzielle Mütter sein wird, eine große Nachricht für Niš, aber auch für den gesamten Süden Serbiens – sagte Vučić.


СЈАЈНА ВЕСТ ЗА БУДУЋЕ МАЈКЕ, НИШ И ЦЕО ЈУГ СРБИЈЕ Вучић: "За мање од месец дана завршавамо тендер и креће градња новог породилишта у Нишу"
ПРЕДСЕДНИК Србије Александар Вучић изјавио је данас да очекује да ће за мање од месец дана бити завршен тендер за ново модерно породилиште у Нишу и онда почети градња.
- Знате, прво морате да добијете грађевинске дозволе, сада идемо на набавку, на тендер и камен темељац, колико је потребно, ја рачунам, мање од месец дана да можемо да завршимо и да иде камен темељац за нишко породилиште - рекао је Вучић новинарима током обиласка радова на реконструкцији, доградњи и надгарадњи „Дечијег диспанзера“ у Лесковцу у оквиру посете Јабланичком округу.

Вучић је истакао да је садашње продолиште у ужасном стању и да ће ново бити, како је рекао, урађено "стате оф тхе арт", баш као што је својевремено направљен и Клиничко-болнички центар у Нишу.

- Да људи у Нишу могу да буду задовољни, и не само у Нишу, већ и у сваком другом месту. Мислим да ће то да буде велика вест за младе мајке или потенцијалне мајке и велика вест за Ниш али и цео југ Србије - рекао је Вучић.

 
Oh, was für eine bahnbrechende Sensation. Ein neues, hochmodernes Versprechen, direkt aus der unerschöpflichen Ideenschmiede der ewigen Wahlkampf-Ankündigungen.
Während die Frauen im aktuellen, maroden Kreißsaal wahrscheinlich noch um funktionierende Heizungen und sauberes Wasser beten, baut der Möchtegerndiktator in Gedanken schon den nächsten Palast "State of the Art“. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass der Grundstein natürlich mal wieder in "weniger als einem Monat“ gelegt werden soll, dieser magische Monat dauert in Serbien ja bekanntlich ohnehin meist mehrere Jahre. Aber Hauptsache, die Kameras liefen bei der Besichtigung der nächsten Baustelle heiß, denn von schönen Worten und politischen Absichtserklärungen entbindet es sich schließlich am allerbesten.
 
Serbien bekämpft Brände. Die EU hat vier Black Hawk-Hubschrauber entsandt.
Serbien hat die Hilfe der Europäischen Union bei der Bekämpfung des Brandes in der Deliblato-Wüste angenommen, und Hubschrauber aus Rumänien, der Slowakei und Tschechien treffen im Einsatzgebiet ein.

Die EU-Kommissarin für Vorsorge, Krisenmanagement und Gleichstellung, Hadja Lahbib, gab bekannt, dass die EU vier Hubschrauber und zwei Feuerwehrteams nach Serbien entsendet.

„Vier Hubschrauber unserer Flotte aus Tschechien, Rumänien und der Slowakei sowie Bodenfeuerwehrteams aus Deutschland und Rumänien wurden über den EU-Katastrophenschutzmechanismus eingesetzt“, sagte Lahbib in einem Beitrag in den sozialen Medien X.

Die Hilfe könnte bei Bedarf auch in anderen Teilen des Landes eingesetzt werden.
Das serbische Innenministerium gab gestern Abend bekannt, dass Serbien die Hilfe der Europäischen Union im Rahmen des aktivierten EU-Katastrophenschutzmechanismus bei der Bekämpfung des Brandes in Deliblatska peščara angenommen hat und dass diese Hilfe bei Bedarf auch in anderen Teilen des Landes eingesetzt werden könnte, berichtet N1 Serbia .

 
B92: Serbiens Helden schreiten durchs Feuer, während die Opposition politische Punkte sammelt; Vučić stellt sich hinter die Feuerwehrleute
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärte in Bujanovac, dass die serbischen Feuerwehrleute sowie die Angehörigen der Polizei und der Armee Helden seien, da sie hervorragende Arbeit leisten. Er fügte hinzu, dass einige Vertreter der Opposition jede Situation nutzen, um ihn anzugreifen.

Vučić betonte, dass er jederzeit bereit sei, die Feuerwehrleute in der Deliblatska Peščara (Deliblato-Sandebene) zu besuchen.
„Unsere Jungs, die die Hubschrauber fliegen, sind Helden. Und das sage ich sowohl über die Polizei als auch über die Armee, den Sektor für Notfallsituationen – über alle. Diese Menschen leisten also die beste Arbeit. Natur ist Natur. Bei uns gab es bei diesen Bränden kein einziges Todesopfer. Keine einzige Person ist gestorben. Kein einziges Haus wurde zerstört“, sagte Vučić vor Journalisten in Bujanovac während der Besichtigung des Unternehmens Simpo.

Auf die Frage eines Journalisten, wie er es kommentiere, dass Savo Manojlović und seine Bewegung „Kreni-Promeni“ (Beweg dich – Verändere was) angekündigt haben, den serbischen Präsidenten wegen der Brände in der Deliblatska Peščara zu verklagen, sagte Vučić, dass er jederzeit bereit sei, in die Deliblatska Peščara zu reisen.
Vučić hob hervor, dass er – im Gegensatz zu denjenigen, die ihn angreifen und nichts für den Staat tun, wie er sagte – arbeite und sein Bestes gebe.

Heroji Srbije gaze kroz vatru, a opozicija skuplja političke poene; Vučić stao uz vatrogasce
Predsednik Srbije Aleksandar Vučić izjavio je u Bujanovcu da su sprski vatrogasci heroji, kao i pripadnici policije i vojske jer rade najbolji posao i dodao da pojedini predstavnici opozicije koriste svaku situaciju da ga napadaju.

Vučić je istakao da je u svakom trenutku spreman da poseti vatrogasce u Deliblatskoj peščari.

"Naši momci koji lete helikopterima su heroji. I to govorim i o policiji, i o vojsci, i o sektoru za vanredne situacije, o svima. Dakle, ti ljudi rade najbolji posao. Priroda je priroda. Kod nas nema ni jednog stradalog u tim požarima. Ni jedna osoba nije stradala. Ni jedna kuća nije srušena", rekao je Vučić novinarima u Bujanovcu prilikom obilaska Simpa.
Odgovarajući na pitanje novinara da prokomentariše to što su Savo Manojlović i njegov pokret Kreni-promeni najavili da će tužiti predsednika Srbije zbog požara u Deliblatskoj peščari, Vučić je rekao da je on spreman u svakom trenutku da ode u Deliblatsku peščaru.

Vučić je naglasio da, kako je rekao, za razliku od tih koji ga napadaju i ne rade ništa za državu, on radi i daje sve od sebe.

 
Zuerst tönte es stolz aus Belgrad, Serbien schaffe das ganz alleine und brauche keine Hilfe, außer natürlich den heldenhaften Auftritt eines russischen Iljuschin-Fliegers, den man ausgiebig zelebrieren konnte. Als der Wind in der Deliblatska Pescara dann aber drehte und der postsowjetische Mythos allein das Feuer nicht bändigte, kramte man still und heimlich doch das Antragsformular für die EU-Hilfe hervor. Nun fliegen europäische Hubschrauber und rücken EU-Feuerwehren an, um die Kastanien aus dem Feuer zu holen, während Möchtegerndiktator den Kameras erklärt, wie wunderbar autark das Land funktioniert. Es ist eben echtes politisches Multitasking: Die emotionale Bruderschaft im Kreml besingen, aber die handfeste Ausrüstung und Logistik dann doch lieber beim bösen Westen bestellen.
Wir erinnern uns, das Vucic hat die Schuld auf die komplizierte EU-Bürokratie geschoben, dabei aber praktischerweise vergessen zu erwähnen, dass er den offiziellen Hilfeantrag tagelang überhaupt nicht eingereicht hat. Es ist eben ein echtes logistisches Wunder, wenn man erst kein Formular abschickt und sich danach beschwert, dass die Post so lange braucht.
 
Informer: Antić nahm die Blockierer auseinander: „Sie sind religiöse Extremisten“ (VIDEO)

Professor Čedomir Antić erhob schwere Vorwürfe gegen die Leitung der Universität Belgrad und die Teilnehmer der Blockaden. Er erklärte, die Fakultäten seien zu Anlaufstellen geworden, während die Universitätsleitung ihrer eigenen Verantwortung ausweiche.

Antić wies auf das seiner Ansicht nach skandalöse Verhalten jener Personen hin, die eigentlich den Ruf der Institutionen schützen müssten.

„Genauso ist es, wenn Sie Abteilungsleiter, Dekan oder Rektor werden – Sie haben eine bestimmte Verantwortung. Sie können nicht das Rektorat verlassen und zulassen, dass nicht Studenten, sondern Besetzer, Herumtreiber und Obdachlose in Ihrem Büro leben, während Sie sich mit allen in Restaurants und Cafés treffen und Ihre Professoren, die vielleicht Probleme haben, zu sich rufen“, sagte Antić.

Doch damit hörte der Professor nicht auf. Er warf der Bewegung der Blockierer direkt vor, wie religiöse Extremisten zu agieren, denen außer ihren eigenen Zielen nichts heilig sei.

„Diejenigen haben recht, die sagen, dass diese Bewegung einige Merkmale eines fundamentalistischen Kultes aufweist. Das heißt: Nichts ist so wichtig wie das Ziel. Dieses Ziel ist so heilig, so groß, dass ganz gleich, was passiert, es keine Rolle spielt … Und ich bin froh, dass es aufgrund verschiedener innerer und äußerer Umstände nicht dazu gekommen ist, dass sie dies vollständig zeigen konnten. Denn das, was im Oktober und November 1944 geschehen ist, war im Vergleich zu dem, was sie getan hätten, ein Kinderspiel“, sagte der Historiker.

Er fügte hinzu, dass in den Räumlichkeiten, in denen sich die Anhänger dieser Bewegung versammelten – insbesondere an der Universität –, die Atmosphäre äußerst angespannt gewesen sei. Die Universität sei seiner Ansicht nach keinesfalls ein Ort für ein solches Verhalten.

Im Zusammenhang mit der finanziellen Situation und den beruflichen Verpflichtungen von Professoren verglich Antić anschließend die Lebenshaltungskosten und Arbeitsbedingungen von Hochschullehrern in Serbien und Großbritannien. Dabei nannte er seiner Darstellung zufolge erstaunliche Zahlen zum Lebensstandard serbischer Professoren.

„Wenn Sie wirklich berücksichtigen, was ein Professor dort bezahlt und wozu er verpflichtet ist, und gleichzeitig davon ausgehen, dass ein Professor hier keine eigene Wohnung hat – wobei in Belgrad natürlich fünfmal mehr Menschen eine Wohnung besitzen und keine Hypothek haben als dort –, dann kommen Sie mit zwei Untermietern zu dem Ergebnis, dass ein Professor in Belgrad irgendwo rund 50 Pfund, also etwas mehr als 60 Euro, mehr zur Verfügung hat.“

Antić erzählte außerdem von seiner eigenen Studienzeit:

„Ich habe an der Universität Bristol studiert, das ist inzwischen 23 oder 24 Jahre her. Irgendwann gab es an der historischen Fakultät keine ordentlichen Professoren mehr. Die Fakultät für Geschichte hatte keine fest angestellten Professoren. Der Senat erlaubte es nicht. Man war der Meinung, sie seien nicht gut genug, um ordentliche Professoren zu sein“, schloss Antić.

Antić razmontirao blokadere: "Oni su verski ekstremisti" (VIDEO)

Profesor Čedomir Antić izneo je optužbe na račun uprave Beogradskog univerziteta i učesnika blokada, poručivši da su fakulteti pretvoreni u svratišta, dok uprava beži od sopstvene odgovornosti!
Antić je skrenuo pažnju na skandalozno ponašanje onih koji bi morali da čuvaju ugled institucija.

- Tako isto kad postanete šef odeljenja, kad postanete dekan, kad postanete rektor, vi imate određenu dužnost. Ne možete da napustite Rektorat, ne možete da pustite ne studente, skvotere, skitnice, klošare da žive u vašoj kancelariji, pa vi da se srećete sa svima po restoranima i po kafićima, i svoje profesore koji možda imaju probleme da zovete - poručio je Antić.

Profesor se tu nije zaustavio, već je direktno optužio blokaderski pokret da deluje poput verskih ekstremista kojima ništa nije sveto osim sopstvenih ciljeva.

- U pravu su oni koji kažu da ovaj pokret ima neke odlike fundamentalističkog kulta. Dakle, ništa nije važno koliko je važan cilj. Taj cilj je toliko svet, toliko veliki da šta god da se desi, nije važno... I ja sam srećan što, sticajem okolnosti unutrašnjih i spoljašnjih, nije došlo do toga da oni do kraja pokažu to. Jer ono što je bilo u oktobru i novembru 1944. godine je dečija igra, u odnosu na ono što bi oni uradili - rekao je istoričar.

On je dodao da se u prostorijama gde se okupljaju pristalice ovog pokreta, posebno na univerzitetu, vazduh mogao seći nožem, napominjući da to ni u kom slučaju nije mesto za takvo ponašanje.

Govoreći o materijalnom položaju i obavezama koje profesori imaju - Antić je uporedio životne troškove i obaveze predavača u Srbiji i Velikoj Britaniji, otkrivši šokantne podatke o standardu domaćih profesora.

- Kada vi zaista odvojite ono što tamo profesor plaća i što je dužan, a uzmete da ovde taj profesor nema stan, a naravno pet puta više ljudi u Beogradu ima stan i nema hipoteku nego što ima tamo... vi dakle sa dva podstanara dolazite do toga da negde oko 50 funti, odnosno to je 60 i nekoliko evra, ima više profesor u Beogradu. Ja sam studirao na Univerzitetu u Bristolu, ima tome sad već dvadeset i tri, četiri godine, pa u jednom trenutku nije bilo redovnih profesora na Fakultetu istorijskom. Fakultet istorije nije imao redovne profesore. Ne da Senat. Smatraju da nisu dovoljno dobri da bi imali redovnog profesora - zaključio je Antić.

 
Zurück
Oben