Aktuelles

Nachrichten aus Serbien

In Serbien haben sich 11 Menschen mit dem West-Nil-Virus infiziert, das von Mücken übertragen wird.
Seit Beginn der Überwachungssaison bis zum 23. August wurden in Serbien insgesamt elf Fälle von West-Nil-Fieber registriert, wie das serbische Institut für öffentliche Gesundheit „Dr. Milan Jovanović Batut“ mitteilte. Zehn dieser Personen entwickelten eine schwerere, neuroinvasive Form der Erkrankung.

Seit Beginn der Überwachung am 1. Juni wurden Fälle in sechs Bezirken bestätigt. Drei Fälle wurden im Bezirk Mittelbanat, je zwei in Belgrad, Južnobanatski und Južnobački sowie je ein Fall in Šumadija und Zapadnobački registriert. Das Durchschnittsalter der Patienten beträgt 66,2 Jahre.

Die Krankheit wurde auch in anderen europäischen Ländern nachgewiesen.
Fälle von West-Nil-Fieber wurden in diesem Jahr auch aus Albanien, Österreich, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Kosovo, den Niederlanden, Nordmazedonien, Rumänien und Spanien gemeldet, wie das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) letzte Woche mitteilte.

 
Informer: Alle gegen Vučić! Der Krakeeler Milivojević und Miloš Jovanović haben sich verbündet – Schock-Geständnis der Opposition im Tykonen-Sender N1
Während eines Auftritts im antiserbischen Sender N1 zeigten die Oppositionsführer Miloš Jovanović und Srđan Milivojević, dass es zwischen ihnen tiefe Risse gibt. Thema des Gesprächs war die Frage, „ob es klug ist, die Wählerschaft aufzuteilen“, worauf der Vorsitzende der Neuen DSS und der Vorsitzende der DS völlig unterschiedliche Antworten gaben.

Während Jovanović von einer notwendigen „authentischen Rechten“ sprach, erklärte Milivojević, dass jetzt nicht die Zeit für Spaltungen sei und dass es nur eine „authentische Mafia und authentische Kämpfer gegen die Mafia“ gebe.

Wie selbst der Blockade-Sender N1 anmerkte, haben Jovanović und Milivojević sogar bei der Frage, mit wie vielen Wahllisten man zu den Wahlen antreten sollte und ob sich die politischen Parteien mit den Studenten einigen können, unterschiedliche Meinungen darüber, in welcher Form man zu den Parlamentswahlen antreten sollte.

Milivojević sagt, dass die „DS nicht selbst kandidiert, aber an den Wahlen teilnehmen wird“, zusammen mit der Studentenbewegung, während der Führer der Neuen DSS erklärte, dass sich diese Partei bereits im Wahlkampf befinde.

Auf die Frage, ob er eine Studentenliste oder eine andere Liste unterstützen würde, ohne eigene Kandidaten aufzustellen, sagt Jovanović: „Sobald wir nicht dabei sind, dann nein.“
Daraus lässt sich nach diesem Auftritt – und worüber beide gesprochen haben – folgendes Fazit ziehen: Der Kern der Sache ist, dass sie sich nach den Wahlen alle gegen Aleksandar Vučić verbünden werden, egal wie sie zu den Wahlen antreten.

Svi protiv Vučića! Udružili se drekavac Milivojević i Milioš Jovanović - Palo šok priznanje opozicije na tajkunskoj N1
Tokom gostovanja na antisrpkoj N1 opozicioni lideri Miloš Jovanović i Srđan Milivojević pokazali da među njima postoje duboke pukotine.
Tema razgovora je bila "da li je pametno deliti izborne birače", a lider Nove DSS i DS dali su potpuno različite odgovore.

Dok je Jovanović govorio o nužnoj "autentičnoj desnici", Milivojević je rekao da sada nije vreme za podele i da postoje samo "autentična mafija i autentični borci protiv mafije".

Kako je i sam blokaderski N1 naveo, čak i na pitanje u koliko izbornih lista bi trebalo izaći na izbore i da li će političke stranke moći da se dogovore sa studentima, Jovanović i Milivojević imaju različito mišljenje oko toga u kojoj formi treba izaći na parlamentarne izbore.

Milivojević kaže da se "DS ne kandiduje, ali da će učestvovati na izborima" zajedno sa studentskim pokretom, dok je lider Novog DSS-a kazao da je ta stranka već u kampanji.

Na pitanje da li bi podržao studentsku listu ili drugu listu bez isticanja svojih kandidata, Jovanović kaže - "čim nismo, onda ne".

Dakle, ono što možemo zaključiti nakon ovog gostovanja, a o čemu su obojica govorili, suština je da kako god da idu na izbore, svi će se posle izbora ujediniti protiv Aleksandra Vučića.

 
Schockstarre in Serbien. Opposition will tatsächlich den Präsidenten abwählen! :mrgreen:
Ja, natürlich, also, die regierungsnahen Medien haben eine weltbewegende Verschwörung aufgedeckt. Die Opposition will nach den Wahlen tatsächlich gemeinsam gegen den Möchtegerndiktator stimmen, wer hätte gedacht, dass Oppositionen so etwas tun?
Dass sich die beiden Politiker im Studio eigentlich komplett uneinig waren und sich live zerstritten haben, ignoriert die Schlagzeile lieber ganz galant. Stattdessen wird der Sender N1 mal wieder zum "antiserbischen Tykonen-Hort“ erklärt, weil er es wagt, zwei unterschiedliche Meinungen unzensiert zu zeigen. Ein absolutes journalistisches Meisterwerk der Schnappatmung, das aus einer stinknormalen Talkshow-Debatte die endzeitliche Allianz der "Verräter“ bastelt.
Was stimmt nicht mit den Regimemedien?
 
Aber alo:
Es wächst eine neue Generation von Serben heran, wie eine giftige Natter: Serbien zeigt die Zähne, in Zagreb, Tirana und Pristina wächst die Nervosität
Die beschleunigte Stärkung der serbischen Streitkräfte und die Beschaffung moderner Waffen verändern das Kräfteverhältnis in der Region zu einem Zeitpunkt, an dem Zagreb, Tirana und Pristina ihre militärische Zusammenarbeit vertiefen. Während aus der Nachbarschaft Warnungen vor der serbischen Aufrüstung laut werden, besteht Belgrad darauf, dass eine starke Armee keine Vorbereitung für einen Angriff ist, sondern eine Garantie für Neutralität, Sicherheit und Abschreckung.
Serbien hat in den letzten Jahren erhebliche Mittel in die Modernisierung seiner Streitkräfte investiert, während gleichzeitig in der unmittelbaren Umgebung neue Formen der militärischen Zusammenarbeit entstehen, die in Belgrad mit großer Aufmerksamkeit beobachtet werden.
Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Kooperation zwischen Kroatien, Albanien und Pristina ein. Dies wirft die Frage auf, warum ausgerechnet die serbische Aufrüstung als Problem dargestellt wird, während sich gleichzeitig die militärischen Beziehungen in der unmittelbaren Nachbarschaft weiterentwickeln.
Diese Situation erhält durch die historisch belasteten Beziehungen Serbiens zu Zagreb und Pristina zusätzliches Gewicht.

Schmerzhaftes historisches Erbe
Die serbisch-kroatischen Beziehungen im 24. Jahrhundert waren von schweren Konflikten und Massenverbrechen geprägt. Ein besonders tragisches Kapitel stellt die Ära des NDH-Regimes (Unabhängiger Staat Kroatien) während des Zweiten Weltkriegs dar, als eine große Zahl von Serben getötet, vertrieben oder zwangsumgesiedelt und zwangsweise katholisiert wurde.
Eine neue Welle des Leids und der Vertreibung ereignete sich während der Kriege in den 1990er Jahren, insbesondere während der Operationen „Bljesak“ (Blitz) und „Oluja“ (Sturm), nach denen eine große Zahl von Serben Kroatien verließ.
Ein ebenso komplexes historisches und politisches Thema ist das Kosovo und Metochien. Die Lage der serbischen Bevölkerung, das März-Pogrom von 2004, das Niederbrennen orthodoxer Heiligtümer und die einseitige Unabhängigkeitserklärung im Jahr 2008 haben tiefe Spuren hinterlassen, die die Beziehungen zwischen Belgrad und Pristina bis heute bestimmen.
Zusätzliche Besorgnis lösen die Sicherheitsveränderungen im Norden des Kosovo aus, einschließlich der Frage der Präsenz von Kräften aus Pristina und der Zukunft des Regimes an der Brücke über den Ibar.

Serbien modernisiert seine Armee im Eiltempo
Parallel zu den Veränderungen in der Region investiert Serbien weiterhin in seine Armee und neue Waffensysteme.
Der Text verweist auf chinesische CM-400-Raketen sowie auf eigene, im Laufe des Jahres 2026 vorgestellte Projekte, darunter unbemannte Systeme und modernisierte Plattformen der heimischen Verteidigungsindustrie.
Eine der größten Einzelbeschaffungen ist zweifellos der Kauf französischer Rafale-Mehrzweckkampfflugzeuge. Serbien hat den Kauf von 12 Maschinen vereinbart, wodurch die Fähigkeiten seiner Luftstreitkräfte erheblich verbessert werden sollen.
Gerade diese militärische Stärkung zieht die zunehmende Aufmerksamkeit der Nachbarstaaten auf sich.

Warum stört ein starkes Serbien die Nachbarn?
Aus Zagreb gab es bereits Kritik an bestimmten serbischen Anschaffungen, insbesondere an Waffen mit größerer Reichweite.


Rastu neki novi Srbi, kao ljuta guja: Srbija pokazala zube, u Zagrebu, Tirani i Prištini raste nervoza
Ubrzano jačanje Vojske Srbije i nabavka savremenog naoružanja menjaju odnos snaga u regionu u trenutku kada Zagreb, Tirana i Priština produbljuju vojnu saradnju. Dok iz susedstva stižu upozorenja zbog srpskog naoružavanja, Beograd insistira da snažna vojska nije priprema za napad, već garancija neutralnosti, bezbednosti i odvraćanja.

Srbija poslednjih godina ulaže značajna sredstva u modernizaciju svojih oružanih snaga, a istovremeno se u neposrednom okruženju stvaraju novi oblici vojne saradnje koji se u Beogradu posmatraju sa velikom pažnjom.

Posebno mesto zauzima saradnja Hrvatske, Albanije i Prištine, koja je otvorila pitanje zbog čega se upravo srpsko naoružavanje predstavlja kao problem dok se istovremeno razvijaju vojni odnosi u njenom neposrednom susedstvu.

Takva situacija dobija dodatnu težinu zbog istorijski opterećenih odnosa Srbije sa Zagrebom i Prištinom.

Teško istorijsko nasleđe
Srpsko-hrvatske odnose tokom 20. veka obeležili su teški sukobi i masovni zločini. Posebno tragično poglavlje predstavlja period NDH tokom Drugog svetskog rata, kada je veliki broj Srba ubijen, proteran ili prisilno pokatoličen.

Novi talas stradanja i proterivanja dogodio se tokom ratova devedesetih, a naročito tokom operacija „Bljesak“ i „Oluja“, posle kojih je veliki broj Srba napustio Hrvatsku.

Jednako složeno istorijsko i političko pitanje predstavlja Kosovo i Metohija. Položaj srpskog stanovništva, Martovski pogrom 2004. godine, paljenje pravoslavnih svetinja i jednostrano proglašenje nezavisnosti 2008. ostavili su duboke posledice koje i danas određuju odnose Beograda i Prištine.

Dodatnu zabrinutost izazivaju bezbednosne promene na severu KiM, uključujući pitanje prisustva prištinskih snaga i budućnosti režima na mostu preko Ibra.

Srbija ubrzano modernizuje vojsku
Paralelno sa promenama u regionu, Srbija nastavlja da ulaže u vojsku i nove sisteme naoružanja.

U tekstu se navode kineske rakete CM-400, kao i domaći projekti predstavljeni tokom 2026. godine, među kojima su bespilotni sistemi i modernizovane platforme domaće odbrambene industrije.

Jedna od najvećih pojedinačnih nabavki svakako su francuski višenamenski avioni Rafal. Srbija je ugovorila kupovinu 12 letelica, čime bi njene vazduhoplovne sposobnosti trebalo značajno da budu unapređene.

Upravo takvo vojno jačanje izaziva sve veću pažnju susednih država.

Zašto jaka Srbija smeta susedima?
Iz Zagreba su već stizale kritike zbog pojedinih srpskih nabavki i posebno naoružanja većeg dometa.

 
Vorsicht, Bissig. Serbiens Rüstungs-Soap-Opera erreicht das nächste Level. :facepalm:
Haltet eure Medizin bereit, die Schlagzeilen-Poeten haben wieder zugeschlagen. Serbien wächst jetzt angeblich wie eine "giftige Natter“ heran und "zeigt die Zähne“. Wer bei dieser biologisch völlig absurden Metapher noch nicht vor Angst zittert, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Man fragt sich unwillkürlich, ob im Belgrader Verteidigungsministerium neuerdings Fantasy-Autoren die Pressemitteilungen diktieren.
Die darin präsentierte Logik ist mal wieder ein absolutes Meisterwerk der politischen Schizophrenie:
Wenn Serbien im Eiltempo modernste französische Kampfjets und chinesische Raketen horten, ist das ein zutiefst friedlicher, kuscheliger „Garant für Neutralität und Abschreckung“. Reine Landespflege im Tarnnetz.
Wenn die Nachbarn sich erdreisten, überhaupt miteinander zu reden oder gar selbst das Militärbudget zu erhöhen, ist das eine perfide, nervöse Verschwörung gegen das serbische Volk.
Aber der absolute Höhepunkt dieser filmreifen Selbstinszenierung ist der stolze Verweis auf das Jahr 2026 und die brandneuen Drohnensysteme. Man rüstet sich also bis an die Zähne, rührt die Werbetrommel mit maximalem nationalistischem Pathos und wundert sich dann im selben Atemzug mit gespielter Unschuld, warum die Nachbarstaaten "Kritik äußern“.
Hier wird jede sachliche Debatte über regionale Sicherheit im Keim erstickt, um das eigene Ego aufzublähen. Hauptsache, die Schlagzeile klingt maximal bedrohlich, denn ein bisschen giftiges Natter-Drama hat schließlich noch jedem Umfragewert geholfen.

:oida:
 
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