Straße von Hormus als Blaupause für Taiwan?
Die USA müssen die Straße von Hormus entschlossen wieder öffnen. Sonst können sie zusehen, wie China einen Termin für die Invasion Taiwans festlegt
In seinem Gastkommentar warnt Todd G. Buchholz, ehemaliger wirtschaftspolitischer Direktor des Weißen Hauses unter Präsident George H.W. Bush, davor, dass die USA mit ihrer Verzögerungstaktik bei der Straße von Hormus ein fatales Signal aussenden.
Die meisten Schulkinder lernen, dass der Erdumfang etwa 40.000 km beträgt. Was Sie nicht lernen, ist, dass die Weltwirtschaft von nur rund 160 dieser Kilometer abhängt.
Die Blockade zweier schmaler Wasserstraßen, der Straße von Hormus und der Straße von Taiwan, kann die Wirtschaft in die Vergangenheit zurückwerfen – wenn auch nicht in die Steinzeit, in die US-Präsident Donald Trump den Iran zurückbomben will, so doch zumindest bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts.
In den letzten anderthalb Monaten hat der Iran die Straße von Hormus, die an ihrer engsten Stelle etwa 34 km breit ist, in einen schwimmenden Schießstand verwandelt. Der Schiffsverkehr ist eingebrochen; Tanker kreisen nervös umher, während iranische Schnellboote und Drohnen Piraten spielen. Der Stillstand hat der Weltwirtschaft die Luft abgeschnürt, da ein großer Teil des weltweiten Öls und Flüssigerdgases durch die Meerenge transportiert wird.
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Die USA müssen die Straße von Hormus entschlossen wieder öffnen. Sonst können sie zusehen, wie China einen Termin für die Invasion Taiwans festlegt
In seinem Gastkommentar warnt Todd G. Buchholz, ehemaliger wirtschaftspolitischer Direktor des Weißen Hauses unter Präsident George H.W. Bush, davor, dass die USA mit ihrer Verzögerungstaktik bei der Straße von Hormus ein fatales Signal aussenden.
Die meisten Schulkinder lernen, dass der Erdumfang etwa 40.000 km beträgt. Was Sie nicht lernen, ist, dass die Weltwirtschaft von nur rund 160 dieser Kilometer abhängt.
Die Blockade zweier schmaler Wasserstraßen, der Straße von Hormus und der Straße von Taiwan, kann die Wirtschaft in die Vergangenheit zurückwerfen – wenn auch nicht in die Steinzeit, in die US-Präsident Donald Trump den Iran zurückbomben will, so doch zumindest bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts.
In den letzten anderthalb Monaten hat der Iran die Straße von Hormus, die an ihrer engsten Stelle etwa 34 km breit ist, in einen schwimmenden Schießstand verwandelt. Der Schiffsverkehr ist eingebrochen; Tanker kreisen nervös umher, während iranische Schnellboote und Drohnen Piraten spielen. Der Stillstand hat der Weltwirtschaft die Luft abgeschnürt, da ein großer Teil des weltweiten Öls und Flüssigerdgases durch die Meerenge transportiert wird.
Straße von Hormus als Blaupause für Taiwan?
Die USA müssen die Straße von Hormus entschlossen wieder öffnen. Sonst können sie zusehen, wie China einen Termin für die Invasion Taiwans festlegt