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Nachrichten Russland

„Wir warten jetzt schon seit 14 Stunden in der Schlange auf Benzin; wir haben uns gerade in einem Café ein paar Chips für den kleinen Hunger zwischendurch gekauft. Womöglich müssen wir bis in den zweiten Tag hinein warten, falls wir heute nicht genug Kraftstoff bekommen.“

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Auf der Krim werden wegen des Benzinmangels Mitarbeiter entlassen

„Wissen Sie, worüber die Menschen auf der Krim gerade nicht sprechen?“, fragt eine Bewohnerin der besetzten Halbinsel. Ihr zufolge zwingt der Kraftstoffmangel Betriebe dazu, den Betrieb einzustellen, und es hat bereits eine Welle von Massenentlassungen begonnen.

„Was sollen Leute tun, die von Gehalt zu Gehalt leben? Welche Unterstützungsmaßnahmen gibt es? Niemand spricht darüber. Und das ist wirklich beängstigend“, sagt sie.
 
Wird Belarus in den Krieg hineingezogen werden? Es sieht danach aus

Lukaschenko hält sich den zweiten Tag in Moskau auf und führt Gespräche mit Putin.
Das gestrige Treffen brachte keine Ergebnisse; heute werden die Gespräche in „erweiterter“ Besetzung fortgesetzt. Interessant ist, dass er unmittelbar nachdem Belarus der Abschaltung der Relaisstationen an der Grenze zugestimmt hatte – was die „Shahed“-Drohnen „blind“ machte – zu dem Treffen gerufen wurde.

Das wird interessant. Lukaschenko macht auf mich überhaupt nicht den Eindruck, in diesem Konflikt mitmischen zu wollen.
 
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Denys Shtilerman, Chef des ukrainischen Drohnenherstellers FirePoint: Sollte es zu einer Offensive aus Belarus kommen, wird die gesamte kritische Infrastruktur Belarus' – die das Lukaschenko-Regime stützt – innerhalb der ersten Kriegsstunden zerstört sein.
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Na ja, das versteht sich von selbst.

Das wird interessant. Lukaschenko macht auf mich überhaupt nicht den Eindruck, in diesem Konflikt mitmischen zu wollen.
Natürlich will er das nicht, doch er steht einerseits unter dem Druck Putins und sieht sich andererseits mit Drohungen Selenskyjs konfrontiert. Und natürlich wird er versuchen, sich herauszuhalten, doch ob ihm das gelingen wird ist unklar.
 
„Wir warten jetzt schon seit 14 Stunden in der Schlange auf Benzin; wir haben uns gerade in einem Café ein paar Chips für den kleinen Hunger zwischendurch gekauft. Womöglich müssen wir bis in den zweiten Tag hinein warten, falls wir heute nicht genug Kraftstoff bekommen.“

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Auf der Krim werden wegen des Benzinmangels Mitarbeiter entlassen

„Wissen Sie, worüber die Menschen auf der Krim gerade nicht sprechen?“, fragt eine Bewohnerin der besetzten Halbinsel. Ihr zufolge zwingt der Kraftstoffmangel Betriebe dazu, den Betrieb einzustellen, und es hat bereits eine Welle von Massenentlassungen begonnen.

„Was sollen Leute tun, die von Gehalt zu Gehalt leben? Welche Unterstützungsmaßnahmen gibt es? Niemand spricht darüber. Und das ist wirklich beängstigend“, sagt sie.

Freunde, erinnert ihr euch an unseren Beitrag von gestern über die jungen Frauen, die 14 Stunden lang an einer Tankstelle gewartet hatten? Sie haben es immer noch nicht geschafft zu tanken. Inzwischen ist mehr als anderthalb Tage vergangen. Die Lage verschlimmert sich nur noch.

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In Krasnodar stehen die Menschen an Tankstellen Schlange – sogar nachts.
 
Ukrainische Drohnen zerstörten eine Brücke im Norden der Krim; die Brücke stürzte auf die Bahngleise und blockierte dort ebenfalls den Verkehr.
Auch eine Eisenbahnbrücke über den Nord-Krim-Kanal in der Nähe wurde zerstört.

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In der Nacht griffen ukrainische Drohnen eine Ölraffinerie in Slawjansk-na-Kubani in der Region Krasnodar an.

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Die Warteschlangen an Tankstellen werden noch länger werden.
 
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Brand in der Ölraffinerie in Slawjansk-na-Kubani, die heute von ukrainischen Drohnen angegriffen wurde.
 
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Russlands elf größte Ölraffinerien. Die größte befindet sich in Omsk mit einer Kapazität von 5 Millionen Tonnen Benzin pro Jahr, während die kleinste in Sysran liegt und eine Kapazität von 0,8 Millionen Tonnen pro Jahr aufweist. Die einzige Raffinerie, die noch nicht von ukrainischen Drohnen angegriffen wurde, ist jene in Omsk (Westsibirien) – doch ukrainische Drohnen werden bald in der Lage sein auch Omsk zu erreichen.
 
Krisensitzung zu russischem Treibstoffmangel
Kremlchef Wladimir Putin hat gestern eine Krisensitzung zu den aktuellen russischen Versorgungsproblemen mit Treibstoff einberufen. Zuallererst müssten die Auswirkungen der wiederholten ukrainischen Angriffe gegen Raffinerien und anderen Objekten der Erdölindustrie abgefedert werden.

„Wir müssen die Folgen terroristischer Anschläge auf unsere zivilen Einrichtungen und die Infrastruktur reduzieren“, wurde er von der Staatsagentur Tass zitiert. An der Sitzung nahmen Vertreter diverser Ministerien sowie der wichtigsten Erdöl-Produzenten Russlands teil.

Ukraine greift Ölindustrie erfolgreich an
Die zuletzt verstärkten ukrainischen Angriffe gegen die Erdölindustrie in Russland haben zu ernsthaften Versorgungsproblemen geführt. „An den Tankstellen gibt es Warteschlangen, die benötigten Benzinsorten sind nicht immer vorrätig“, sagte Putin. Er bestätigte, dass bereits über ein Exportverbot für Diesel-Treibstoff nachgedacht werde. Russland habe inzwischen begonnen, seine Benzinreserven anzuzapfen.

 
Haftstrafen für LGBTQ-„Extremismus“ in Russland
Ein Gericht im russische Orenburg hat den Besitzer, einen Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin eines „Queer-Clubs“ heute zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Ihnen wurde die Organisation und Teilnahme an der „extremistischen internationalen LGBT-Bürgerbewegung und ihren Unterorganisationen“ vorgeworfen.

Letztere gelten seit 2023 in Russland als „extremistisch“. Laut Gerichtsangaben handelt es sich um die erste diesbezügliche Verurteilung.

Das Gericht habe festgestellt, dass der Besitzer, der Administrator und der Artdirector der Bar „Pose“ ihre Aktivitäten fortgesetzt hätten, obwohl sie von der Qualifizierung der LGBTQ-Bewegung als „extremistisch“ gewusst hätten, erklärte das Orenburger Gericht in einer Pressemitteilung.

Bis zu sieben Jahre Haft
Unter dem „Deckmantel“ eines Nachtclubs hätten die Verurteilten Events organisiert, die sich allesamt mit der Demonstration der Zugehörigkeit zur Gruppe der Personen „mit nicht traditioneller sexueller Orientierung“ beschäftigt hätten.

 
Schneider: Spritmangel betrifft „fast alle“ Regionen Russlands (Videobericht im Link)
ORF-Korrespondentin Carola Schneider berichtet aus Moskau, wie sich der Treibstoffmangel in Russland auswirkt. Mittlerweile seien fast alle Regionen des Landes betroffen, auch die Wirtschaft klage über Treibstoffengpässe, so Schneider.

 
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