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Nachrichten Russland

Der russische Militär-Korrespondent Evgeny Golman warnt offen vor gravierenden Versorgungsengpässen und einem wirtschaftlichen Zusammenbruch in Russland aufgrund des andauernden Krieges.

„Schaut euch an, was in Moskau und Irkutsk passiert! Das Land steckt in der Scheiße! Genauer gesagt: Es ist völlig am Arsch. Kauft Buchweizen und Butter, denn bald wird es im Land richtig schlimm (am Arsch) werden.“

Der bekannte Militär-Korrespondent Evgeny Golman verbreitet regelmäßig „gute Nachrichten“ über die Lage an der Front und die extrem schwierige wirtschaftliche Situation in der Russischen Föderation. Auch heute ist er begeistert von den katastrophalen Ergebnissen von Putins „Spezialoperation“:

„Es gibt keinen Diesel, und die Ernte ist ein Reinfall. Also, Leute, wir decken uns mit Salz, Streichhölzern und Eintopf (Fleischkonserven) ein und bereiten uns auf den Herbst vor. Ich habe euch schon im Frühjahr gesagt, verdammt noch mal: Pflanzt Kartoffeln, denn wir werden sie gebraten, gekocht, gedämpft, in der Schale oder auf bäuerliche Art essen müssen. Das sind die Folgen dessen, was sie uns ständig in den Kopf hämmern. Leute, niemand wird einen Krieg anzetteln. Sie selbst verstehen alles. Weder die Europäer noch die Amerikaner werden von sich aus einen Krieg beginnen.“

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Der russische Journalist Dmitri Borisenko: „Von allen mir heute zur Verfügung stehenden Quellen, sowohl militärischen als auch zivilen, deuten alle auf dasselbe hin: Der Staatschef – entschuldigen Sie den umgangssprachlichen Ausdruck – hat keine Ahnung von der tatsächlichen Lage.“

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Er behauptet zwar, dass er keine Kapitulation fordere, aber dann sagt er das:
  • „Ich habe schon oft gesagt, dass ich das russische und das ukrainische Volk im Grunde für ein und dasselbe Volk halte. In diesem Sinne gehört die gesamte Ukraine uns.“ [00:13]
  • „Wissen Sie, wir haben da so eine alte... nun, es ist kein Sprichwort, kein Gleichnis, sondern eine alte Regel: Wo der Fuß eines russischen Soldaten hintritt, das ist unseres.“ [00:22]

Ich würde seine Aussagen nicht auf die Goldwaage legen. Er ist ein typischer asiatischer Diktator. Morgen wird er sich wieder widersprechen
 
Um seinen Krieg zu gewinnen, könnte sich Kreml-Chef Putin erneut bei den Russen unbeliebt machen
Der Kreml plane eine neue Mobilmachung, berichten russische Exilmedien. Denn die Zahl neuer Rekruten geht trotz hoher Boni zurück. Gerüchte über die Absage der Duma-Wahl im Herbst machen ebenfalls die Runde.

„So viele Leute sind schon umgekommen. Niemand ist mehr hier, um zu kämpfen“: Die Nachricht von Soldaten der russischen 128. motorisierten Infanteriebrigade ist emotional. Die Männer beschweren sich, dass es an Kämpfern mangle – und die nachkommenden „Milchbärte“ keine Ahnung vom Krieg hätten.

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Der Präsident der Republik Krim, Sergej Aksjonow, gab bekannt, dass auf der Krim der Ausnahmezustand verhängt wurde.

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Der Anteil der militärischen Grundausbildung an Schulen wird auf 50 % erhöht. Die neuen Regelungen treten am 1. September 2026 im Rahmen des Kurses „Grundlagen der Sicherheit und Verteidigung des Vaterlandes“ in Kraft. Bildungsminister Krawzow betonte die Bedeutung patriotischer Erziehung und Ausbildung für junge Menschen.

Bisher wurden etwa 20 % der Schulzeit für diesen Bereich aufgewendet. Ab dem nächsten Schuljahr wird außerdem das neue Fach „Geistliche und moralische Kultur Russlands“ eingeführt. Für diesen Kurs wurden 83 Persönlichkeiten ausgewählt, darunter Soldaten der Spezialeinheiten, über die Dokumentarfilme gedreht werden.

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Die zukünftigen Soldaten für Putin & Co. werden von der Schulbank aus ausgebildet.
 
Video mit Vorwürfen eines Veteranen: Aufregung in Moskau
Der Kreml will ein im Internet verbreitetes Video eines russischen Kriegsveteranen prüfen, in dem dieser Kommandeuren im Krieg gegen die Ukraine Folter und Mord an eigenen Soldaten vorwirft. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte heute, er habe den auf Instagram veröffentlichten Appell an Präsident Wladimir Putin noch nicht gesehen.

In der Aufnahme beschuldigt der Veteran Alexander Lunin die russische Militärführung, Soldaten in Gruben festzuhalten, zu foltern und zu töten, wenn sie sich weigerten, „selbstmörderische Befehle“ auszuführen oder Geld an ihre Vorgesetzten zu zahlen.

Lunin drohte zudem damit, die Armee werde ihre Waffen gegen den Kreml richten, sollte er nicht bald eine persönliche, live im Fernsehen übertragene Audienz bei Putin erhalten.

Rasante Verbreitung
Das Video des in der russischen Region Woronesch lebenden Veteranen verzeichnete innerhalb von 24 Stunden mehr als zwölf Millionen Aufrufe. Instagram ist in Russland gesperrt und kann von den Nutzern in der Regel ausschließlich über virtuelle private Netzwerke (VPN) aufgerufen werden.

 
Video mit Vorwürfen eines Veteranen: Aufregung in Moskau
Der Kreml will ein im Internet verbreitetes Video eines russischen Kriegsveteranen prüfen, in dem dieser Kommandeuren im Krieg gegen die Ukraine Folter und Mord an eigenen Soldaten vorwirft. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte heute, er habe den auf Instagram veröffentlichten Appell an Präsident Wladimir Putin noch nicht gesehen.

In der Aufnahme beschuldigt der Veteran Alexander Lunin die russische Militärführung, Soldaten in Gruben festzuhalten, zu foltern und zu töten, wenn sie sich weigerten, „selbstmörderische Befehle“ auszuführen oder Geld an ihre Vorgesetzten zu zahlen.

Lunin drohte zudem damit, die Armee werde ihre Waffen gegen den Kreml richten, sollte er nicht bald eine persönliche, live im Fernsehen übertragene Audienz bei Putin erhalten.

Rasante Verbreitung
Das Video des in der russischen Region Woronesch lebenden Veteranen verzeichnete innerhalb von 24 Stunden mehr als zwölf Millionen Aufrufe. Instagram ist in Russland gesperrt und kann von den Nutzern in der Regel ausschließlich über virtuelle private Netzwerke (VPN) aufgerufen werden.

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„Gestern trafen sich hochrangige Vertreter des Verteidigungsministeriums und der Sicherheitsbehörden mit mir und überbrachten Wladimir Putin eine Botschaft über die Lage in unserem Land. Hunderttausende unserer Soldaten sitzen derzeit in Gruben, bestraft von ihren Kommandeuren. Sie werden von der sogenannten Gestapo gefoltert und misshandelt, weil sie sich weigern, sinnlose, selbstmörderische Befehle auszuführen oder ihren Kommandeuren das Sold zu geben. Schließlich verschwinden sie spurlos und werden als ‚vermisst‘ gemeldet.

Wladimir Wladimirowitsch, laden Sie mich zu sich ein. Wenn ich nicht bald in den Kreml komme und live neben Ihnen spreche, wird die Armee ihre Waffen gegen den Kreml richten. Ich überbringe nur die Botschaft; ich bin kein Anführer des Aufstands.“
 
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Russische Soldaten sitzen in einer Grube und betteln um Essen.
 
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