Die türkischstämmige Frauenrechtlerin Necla Kelek erhält den diesjährigen Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung. Die Laudatio bei der Preisverleihung am 6. November in der Frankfurter Paulskirche hält die Publizistin Alice Schwarzer.
Die in der Türkei geborene Sozialwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Necla Kelek wird mit dem diesjährigen Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung ausgezeichnet. Wie die FDP-nahe Stiftung am Mittwoch mitteilte, ist die Preisverleihung an die 52-Jährige für Samstag, 6. November, in der Frankfurter Paulskirche vorgesehen. Die Laudatio hält die Publizistin Alice Schwarzer, zu den weiteren Rednern gehört der frühere FDP-Vorsitzende Wolfgang Gerhardt als Stiftungsvorsitzender.
In der Begründung der Jury für die Preisverleihung heißt es, Necla Kelek trete in der Integrationsdebatte „mit hohem persönlichen Einsatz und nicht ohne Risiko für mehr Offenheit und Ehrlichkeit“ ein. Dabei beziehe sie stets klar Position für den Wert der Freiheit. Die Familie Keleks war 1966 aus der Türkei nach Deutschland gekommen. Weil er ihr die Teilnahme am Schulsport und den Kontakt mit deutschen Freundinnen verbot, brach sie schließlich mit dem Vater.
Heute gilt Kelek, die sich als Feministin bezeichnet, als Expertin für Migrationssoziologie. In der Integrationsdebatte hat sie sich mehrfach mit kritischen Beiträgen zum herkömmlichen Lebensstil im Islam zu Wort gemeldet. Auch in ihren Büchern wandte sie sich gegen eine nach ihrer Meinung falsch verstandene Toleranz der Deutschen gegenüber Zwangsehe und ähnlichen Erscheinungen.
Der Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung wird alle zwei Jahre verliehen. 2006 ging er an Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher und 2008 an den peruanischen Schriftsteller Mario Vargas Llosa, der in diesem Jahr mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wird.
Friedrich-Naumann-Stiftung: Necla Kelek erhält Freiheitspreis - Vermischtes - FOCUS Online
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Im Balkanforum hätte sie für ihre Islam-Kritik bestimmt eine Verwarnung bekommen.^^
Die in der Türkei geborene Sozialwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Necla Kelek wird mit dem diesjährigen Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung ausgezeichnet. Wie die FDP-nahe Stiftung am Mittwoch mitteilte, ist die Preisverleihung an die 52-Jährige für Samstag, 6. November, in der Frankfurter Paulskirche vorgesehen. Die Laudatio hält die Publizistin Alice Schwarzer, zu den weiteren Rednern gehört der frühere FDP-Vorsitzende Wolfgang Gerhardt als Stiftungsvorsitzender.
In der Begründung der Jury für die Preisverleihung heißt es, Necla Kelek trete in der Integrationsdebatte „mit hohem persönlichen Einsatz und nicht ohne Risiko für mehr Offenheit und Ehrlichkeit“ ein. Dabei beziehe sie stets klar Position für den Wert der Freiheit. Die Familie Keleks war 1966 aus der Türkei nach Deutschland gekommen. Weil er ihr die Teilnahme am Schulsport und den Kontakt mit deutschen Freundinnen verbot, brach sie schließlich mit dem Vater.
Heute gilt Kelek, die sich als Feministin bezeichnet, als Expertin für Migrationssoziologie. In der Integrationsdebatte hat sie sich mehrfach mit kritischen Beiträgen zum herkömmlichen Lebensstil im Islam zu Wort gemeldet. Auch in ihren Büchern wandte sie sich gegen eine nach ihrer Meinung falsch verstandene Toleranz der Deutschen gegenüber Zwangsehe und ähnlichen Erscheinungen.
Der Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung wird alle zwei Jahre verliehen. 2006 ging er an Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher und 2008 an den peruanischen Schriftsteller Mario Vargas Llosa, der in diesem Jahr mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wird.
Friedrich-Naumann-Stiftung: Necla Kelek erhält Freiheitspreis - Vermischtes - FOCUS Online
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Im Balkanforum hätte sie für ihre Islam-Kritik bestimmt eine Verwarnung bekommen.^^