Nestlé wittert Milliardengeschäft mit KI-Produkten gegen das "Ozempic-Gesicht"
Neue Produkte, die mithilfe von KI entwickelt werden, sollen dem Verlust von Muskelmasse oder schlafferer Gesichtshaut, auch "Ozempic-Gesicht" genannt, entgegenwirken
Vevey – Der Schweizer Lebensmittelriese Nestlé will die Bedrohung durch den Siegeszug von Abnehmspritzen wie Ozempic und Wegovy in eine Geschäftschance für sich verwandeln. Statt Umsatzeinbußen zu fürchten, entwickelt der Schweizer Konzern mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) neue Produkte, die speziell auf die Bedürfnisse von Millionen von Nutzern dieser Medikamente zugeschnitten sind. "Es ist eine riesige Chance für unser Unternehmen", sagte Technologie-Chef Stefan Palzer.
Die Medikamente der Hersteller Novo Nordisk und Eli Lilly zügeln den Appetit, was zu einem schnellen Gewichtsverlust führt. Dies hat jedoch oft unerwünschte Nebenwirkungen wie den Verlust von Muskelmasse oder eine schlaffere Gesichtshaut, auch "Ozempic-Gesicht" genannt. Genau hier setzt Nestlé an. Wissenschafter nutzen KI, um klinische Studien zu analysieren und Nährstoffkombinationen zu finden, die diesen Effekten entgegenwirken.
Muskelschwund als Nebenwirkung
So hat das Unternehmen bereits Produkte mit Kollagen-Protein für Haut und Haare auf den Markt gebracht und einen Protein-Shake entwickelt, der dem Muskelschwund vorbeugen soll. Zudem habe man patentierte Wirkstoffkombinationen entwickelt, die den Hunger nach dem Absetzen der Medikamente dämpfen sollen, wie Palzer gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte.
Neue Produkte, die mithilfe von KI entwickelt werden, sollen dem Verlust von Muskelmasse oder schlafferer Gesichtshaut, auch "Ozempic-Gesicht" genannt, entgegenwirken
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