In Serbien ist die Strategie von EU und USA daneben gegangen: statt den eher europafreundlichen Präsidenten Tadic zu bestätigen, haben die Serben am Sonntag den Nationalisten Nikolic gewählt. Nikolic kam aus Frust über die katastrophale Wirtschaftslage ins Amt. Er sprach von "Großserbien", gegen die EU, wollte Serbien gar zum Teil von Russland erklären. Er folgte als Vorsitzender der Radikalen Partei direkt dem von ihm verehrten Vorgänger - einem Kriegsverbrecher, der vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal angeklagt ist und dort einsitzt. Die alten Geister drohen wieder aufzustehen, die den Balkan in die serbischen Kriege führten. Aufarbeitung hat es in Serbien bislang wenig gegeben, der Kriegsverbrecher Mladic wird weithin als Held verehrt, die eigene Schuld am 100.000fachen Morden weitgehend geleugnet. Neuer Ministerpräsident Serbiens könnte nun gar der ehemalige Sprecher des größten Kriegstreibers in Europa nach Hitler, Slobodan Milosevic, werden. Ihm gegenüber sitzt ein umstrittener kosovarischer Ministerpräsident, Teile des politischen Führungspersonals stehen unter Verdacht wegen Korruption und Kriminalität. Den Schaden hat die normale Bevölkerung....
ttp://www.michael-brand.de/inhalte/1/aktuelles/24673/stabilitaet-vertraegt-keine-faulen-kompromisse/index.html
europa wird nicht mehr auf die serbische hinhalte-taktik eingehen.....