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Operation Euphrat: Türkische Armee marschiert in Syrien ein

Neues Machtgefüge
Kurden in Syrien mit ungewisser Zukunft
Nach schweren Kämpfen und dem Vormarsch syrischer Regierungstruppen steht die kurdische Selbstverwaltung im Nordosten Syriens faktisch vor dem Aus. Am Donnerstag übernahm die Regierung nach dem US-Abzug den strategisch wichtigen Stützpunkt al-Tanf – ein weiteres Signal für das neue Machtgefüge. Ein Abkommen zwischen Damaskus und den kurdisch dominierten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) stoppte zwar die Gewalt, viele Details bleiben jedoch ungeklärt. Fachleute sehen gegenüber ORF.at offene Fragen für die Zukunft und warnen vor neuen Spannungen in der Region.

Grundlage der aktuellen Entwicklung ist eine Vereinbarung zwischen Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa und SDF-Chef Maslum Abdi. Sie sieht eine Waffenruhe sowie die schrittweise Eingliederung kurdischer Verwaltungs- und Sicherheitsstrukturen in den syrischen Staat vor. Für Damaskus ist das ein zentraler Schritt zur Wiederherstellung der territorialen Einheit, inklusive Öl- und Gasfeldern, Grenzübergängen und Infrastruktur.

Scharaa selbst hat sich mittlerweile international etabliert, ein Auftritt bei der UNO-Generaldebatte sowie ein Besuch bei US-Präsident Donald Trump unterstrichen das. Seine Herkunft sorgt jedoch weiter für Kritik: Scharaa war früher Kopf der sunnitischen Islamistengruppe Haiat Tahrir al-Scham (HTS) und wurde von der UNO bis vor Kurzem noch als Terrorist eingestuft. Deshalb ist unter anderem fraglich, inwiefern eine echte Demokratisierung Syriens gelingen kann.

Für die Kurden bedeutet das nun abgeschlossene Abkommen faktisch das Ende eines Autonomieprojekts. Dieses war im Bürgerkrieg entstanden und erlangte als „Rojava“ (Kurmandschi für Sonnenuntergang) internationale Aufmerksamkeit: ein Versuch lokaler Selbstverwaltung, unter anderem mit Frauenräten und mehrsprachigem Bildungswesen – für viele Kurdinnen und Kurden ein Symbol politischer Selbstbestimmung nach dem Sieg über die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

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Sich über die mögliche Vernichtung eines Volkes lustig zu machen, ist kein Humor, sondern ein moralischer Bankrott. Wer so etwas teilt, zeigt nur, wie wenig Respekt er vor Menschenleben hat. Kein Wunder wenn man den mutmaßlichen Kriegsverbrecher, Massenmörder und Terrorpaten Erdogan die Stiefel leckt.
Die Kurden haben mehr für Demokratie, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung gekämpft, als die meisten Tastaturhelden je riskieren würden. Sich über sie lustig zu machen, ist einfach nur erbärmlich 🤮
 
geht doch,die ypg/sdf terrormiliz übergibt alle syrischen ölfelder der syrischen regierung und beginnt sich in die syrische armee zu integrieren.


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geht doch,die ypg/sdf terrormiliz übergibt alle syrischen ölfelder der syrischen regierung und beginnt sich in die syrische armee zu integrieren.


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Die Regierungstruppen sind da die Terrormiliz und werden durch den mutmaßliche Kriegsverbrecher und Terrorpaten Erdogan unterstützt.
 
da bist du ganz alleine damit,die weltgemeinschaft sieht das nicht so-sorry
Die Weltgemeinschafft besteht nicht aus der Türkei und den Al Quaida Terroristen welcher jetzt an der Spitze von Syrien steht. Die internationale Konfliktforschung ist da ziemlich eindeutig: Die Türkei arbeitet in Syrien mit Milizen zusammen, in deren Führung ehemalige Al‑Qaida‑Kommandanten sitzen. Dass manche, so wie die ganzen Erdogan-Liebhaber, das aus Loyalität anders sehen wollen, ändert nichts an der Einstufung dieser Gruppen als extremistisch.
Mehrere unabhängige Analysen – darunter der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags und internationale Konfliktforschung – halten fest:
Die Türkei unterstützt im Norden Syriens bewaffnete Gruppen, die ideologisch islamistisch oder jihadistisch geprägt sind. In Führungspositionen dieser Gruppen befinden sich ehemalige Al‑Qaida‑Kommandanten.
Teile dieser Milizen werden von westlichen Staaten und UN‑nahen Organisationen als extremistisch oder terroristisch eingestuft. Das ist keine Meinung, sondern dokumentierte Konfliktanalyse.
 
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Tja, Übernahme durch die Terroristenarmee des ehemaligen Al-Quaida Kommandeurs. Und wie üblich, unterstützt der Terrorpate Erdogan dies auch noch, dafür scheißt er in die Hosen wenn es in seiner Nähe knallt.
 
türkischer aussenminister hakan fidan ist in syrien
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eine hochrangige syrische wirtschaftsdelegation und der syri.wirtschaftsminister kommen am montag in türkei
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Um zu sehen, wie weit die ethnischen Säuberungen an der kurdischen Bevölkerung schon fortgeschritten sind?
Vor allem hat man Angst:
Selenskyj zu Gesprächen in Syrien
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Gesprächen in der Türkei gestern zu einem Besuch in Syrien eingetroffen. „Wir setzen unsere aktive ukrainische Diplomatie im Interesse echter Sicherheit und wirtschaftlicher Zusammenarbeit fort“, teilte Selenskyj in sozialen Netzwerken mit.

„Jedes Volk, jede Region verdient ein Leben in Frieden“, sagte er angesichts der langjährigen Kriegserfahrungen Syriens. Selenskyj traf auch seinen syrischen Amtskollegen Ahmed al-Scharaa. „Es gibt ein großes Interesse, die Erfahrungen im militärischen und Sicherheitsbereich auszutauschen“, sagte Selenskyj, der von einer großen ukrainischen Delegation begleitet wurde. Beide Seiten hätten vereinbart, für die Entwicklung ihrer Gesellschaften zusammenzuarbeiten.

Gesprochen worden sei auch über die Ukraine als verlässlichen Lieferanten von Lebensmittelprodukten, sagte Selenskyj. Er bot zuletzt außerdem mehrfach an, dass die Ukraine auch bei der Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus helfen könnte. Gefragt worden sei das Land aber bisher nicht.

 
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