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Pernar: Oluja war ein Kriegsverbrechen, Haupschuld daran tragen die serbischen Führer

Komm... Bei uns Serben ist das ganze nicht anders. Schuld waren immer die anderen, und das betrifft nicht nur den letzten Krieg sondern alle anderen Kriege davor auch. Alles wird jedes mal relativiert und schön-geredet.
Aber wir auf dem Balkan sind ja Weltmeister darin, ein genaues Auge auf den Gegner zu werfen und dort genau zu Analysieren, dass die Vergangenheitsbewältigung bei denen gar nicht gut klappt.

PS: Pernar weiss was er sagen darf und was nicht. Keiner auf dem Balkan (egal ob in Serbien oder Kroatein) würde freiwillig einen "politischen Selbstmord" begehen. - Das gilt genau so für all die kritischen Stimmen in Serbien. Deshalb muss man manche Sachen mit grosser Vorsicht ausdrücken.

In Serbien und Kroatien gibt es sehr wohl Leute, die klar ausdrücken, was Sache ist. Nur berichtet darüber keiner. Die Faschismuskeule eines Cetniks ist halt auch nicht wirklich relevant.

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Momwnt mal, die serbische Führung hat den Z4 abgelehnt die den Serben eine RS ähnliche Autonomie in Kroatien sicherten. Kroatien hatte nach der UNO jedes Recht seine territoriale Integrität und Souveränität zu sichern. Hätt man den Friedensvertrag Z4 angenommen wäre eine Oluja auch nicht legitim. Man hat ein Militärschlag und somit den Exodus der Serben leichtspielig in Kauf genommen. Dümmer konnte man nicht sein



der z4 plan wurde angenommen aber hauptargument war zu spät die oluja war schon vobereitet ... in einem krieg ist ne std wertvoll und nie zu spät wenn man tote dadurch vermeiden kann aber es war nie vorgesehn die serben in der menge in kro zu dulden

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Komm... Bei uns Serben ist das ganze nicht anders. Schuld waren immer die anderen, und das betrifft nicht nur den letzten Krieg sondern alle anderen Kriege davor auch. Alles wird jedes mal relativiert und schön-geredet.
Aber wir auf dem Balkan sind ja Weltmeister darin, ein genaues Auge auf den Gegner zu werfen und dort genau zu Analysieren, dass die Vergangenheitsbewältigung bei denen gar nicht gut klappt.

PS: Pernar weiss was er sagen darf und was nicht. Keiner auf dem Balkan (egal ob in Serbien oder Kroatein) würde freiwillig einen "politischen Selbstmord" begehen. - Das gilt genau so für all die kritischen Stimmen in Serbien. Deshalb muss man manche Sachen mit grosser Vorsicht ausdrücken.



ne seri .... erlär ma was war denn bei den anderen kriegen davor .... war serbien schuld ???
 
der z4 plan wurde angenommen aber hauptargument war zu spät die oluja war schon vobereitet ... in einem krieg ist ne std wertvoll und nie zu spät wenn man tote dadurch vermeiden kann aber es war nie vorgesehn die serben in der menge in kro zu dulden

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ne seri .... erlär ma was war denn bei den anderen kriegen davor .... war serbien schuld ???


Als der große führer Slobodan den Martic nach der Ablehnung des Z4 selbst nicht mehr sehen wollte, da hat der Martic natürlich zugestimmt als keine politische und militärische Unterstützung durch Belgrad mehr da war. Veräppelnd kannste dich selber. Schönrederei von dir, wie wärs mal mit eigenen garen aufräumen anstatt immer schuld beim anderen zu suchen.

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Die

Natürlich, aber er versucht zumindest Klarheit zu schaffen. Es soll auch Serben geben die Vukovar als Kriegsverbrechen verurteilen was natürlich lobenswert ist. Ansonsten mit serbischen und kroatischen faschos zu diskutieren hat eh kein Sinn. Immer war es der andere, das man mal einsieht das man mit ein Z4 eine Oluja verhindern konnte mit Hilfe der UNO und durch die Autonomie wie Gott in Frankreich gelebt hätte , das wirst du von serbischer Seite selten hören. Der Tudjman lacht sich am Ende ins Fäustchen über die Dummheit der Serben.

Hast Recht... Aber anderseits hat Franjo mit seiner Politik nicht zur Entspannung der Situation beigetragen. Die Krajina-Serben waren damals zu 100% überzeugt, dass Tudjman ein Monster ist und dass sie in einem unabhängigen Kroatien wörtlich "am Arsch wären". Ich komme aus Banja Luka, seit dem Kriegsende hat sich die Einwohnerzahl fast verdoppelt und besonders in meinem Vorstadt-Quatier bekam ich das mit, weil ich seit 1995 viele neue Heuser von vielen neuen Nachbaren (die meisten Oluja-Vertriebene) habe. Genau genommen sind es mehr als doppelt so viele als Vorher (die meisten siedelten sich im vorher spärlich besiedelten Südost-Teil der Stadt an, wo auch ich herkomme).
Mit vielen hatte ich geredet. Und von all diesen "Neuankömmlingen" ist/war der Tenor ganz klar: Es herrschte die felsenfeste Überzeugung, dass unter Franjo sie enorm gelitten hätten. Da war nicht nur von "Bürgern 2. Klasse" die Rede, sondern manche hatten klare Sklaven-Vorstellungen oder sahen sogar ihr Leben gefährdet (das Problem war einfach, dass Jasenovac zeitlich nicht weit zurück lag).
- Für diese "Wahnvorstellungen" und Angstzustände (Angst vor Tudjman) waren nicht nur die serbischen Medien schuld. Klar gab es (wie in jedem Krieg) massivst Kriegspropaganda. Aber Franjos Politik und seine Einstellung damals (wo der ganze Ton im Lande massivst verschäft wurde) trugen einen bedeutenden Teil zur Eskalation bei. Darum sagte ich immer stets, dass Franjo sehr ähnlich tickte wie Slobo (waren ja auch Freunde).

Ich meine... Es ist hat ein Unterschied, ob ein Volk aus Bösheit oder aus purer Angst um seine Existenz zur Waffe greift. Und ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass sowohl auf der Seite der Serben, wie auch auf der Seite der Kroaten und Bosniaken zu 99,99% der zweite Fall war. Und dass das ganze einen Sinn, ja eine "Wahrheit" hatte, dafür sorgten Politiker auf allen Seiten! - Ich bin mir sicher, dass heute das nicht so einfach funktionieren würde. Das Volk ist etwas gebildeter und auch viel informierter als früher. Deshalb habe ich immer noch Hoffnung, dass sich alles noch zum Guten wenden wird.
 
Diese Wahnvorstellungen wurden von serbischen Medien und den Agenten vor Ort erzeugt, die auch die Versammlungen zum Teil planten. Und Tudjman nahm genau diese Stimmung auf, um die Lage zu verschärfen. Deswegen wirkt die Warnung von Raskovic an Tudjman auch wie eine Anleitung, die zum Krieg führt. Die TV Berichte damals waren wirklich widerlich. Einige serbische Kritiker brachten es auf den Punkt: Man ist genau zu dem geworden, was man so gefürchtet hat.
 
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