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RS General Ratko Mladić verstorben

Der Präsident Montenegros hat sich geäußert: Er hat dem Parlamentspräsidenten unmissverständlich seine Meinung zu dessen Ankündigung bezüglich Mladić mitgeteilt.
Aus dem Büro des montenegrinischen Präsidenten kam umgehend eine Reaktion.

Der montenegrinische Präsident Jakov Milatović verurteilte die Verharmlosung der Kriegsverbrechen von Ratko Mladić, nachdem Andrija Mandić , Präsident der Neuen Serbischen Demokratie (NSD) und des montenegrinischen Parlaments, Darko Mladić sein Beileid zum Tod seines Vaters ausgesprochen hatte. Ratko Mladić war wegen des Völkermords in Srebrenica sowie wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Bosnien und Herzegowina zu lebenslanger Haft verurteilt worden und starb am Donnerstag im Gefängnis.

Das Büro des montenegrinischen Präsidenten reagierte umgehend. Es wurde darauf hingewiesen, dass Mladićs Verantwortung durch ein rechtskräftiges Urteil eines internationalen Gerichts festgestellt worden sei. „Die Haltung gegenüber den Angehörigen des Verstorbenen kann keine Entschuldigung für die Verharmlosung von Kriegsverbrechen sein“, erklärte Mladićs Büro. Montenegro müsse die Urteile internationaler Gerichte respektieren, Kriegsverbrechen klar verurteilen und die Würde der Opfer und ihrer Familien wahren. Jeder Versuch, Kriegsverbrechen zu verherrlichen oder zu relativieren, sei zurückzuweisen, berichtet Nova.rs.

Wir möchten daran erinnern, dass auch aus Kroatien heftige Reaktionen kamen. Die kroatische Europaabgeordnete Sunčana Glavak reagierte scharf. Auch Andro Krstulović Opara äußerte sich dazu: „Es ist tragisch für ein Land, das sich um einen EU-Beitritt bewirbt, wenn eine solche Ankündigung vom Präsidenten der Versammlung unterzeichnet wird“, sagte er.

 
Weil einige hier General Pampers mit Ante Gotovina vergleichen.

Ante Gotovina wurde für keinen Genozid verurteilt, nicht mal für einen systematischen Massenmord an Zivilisten.

Der andere Windelträger hingegen schon.
 
In Belgrad erleuchteten auf der Brankov-Brücke über der Save zahlreiche Fackeln den Abend – zu Ehren von Ratko Mladić.



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In der Kleinstadt Zvornik der serbischen Teilrepublik Srpska gingen Hunderte Menschen auf die Straße und skandierten zu Ehren von Ratko Mladić.

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In Belgrad erleuchteten auf der Brankov-Brücke über der Save zahlreiche Fackeln den Abend – zu Ehren von Ratko Mladić.
In der Kleinstadt Zvornik der serbischen Teilrepublik Srpska gingen Hunderte Menschen auf die Straße und skandierten zu Ehren von Ratko Mladić.

Die Verherrlichung eines verurteilten Völkermörders wie Mladic ist absolut beschämend und verhöhnt die Opfer des Völkermordes von Srebrenica. Wer mit Fackeln und Parolen auf die Straße geht, um einen Massenmörder zu feiern, hält die Region bewusst im Hass von gestern gefangen. Wahre historische Verantwortung zeigt sich in der Aufarbeitung von Gräueltaten, nicht in ihrer schamlosen Inszenierung. 🤮
 
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