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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

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Israel meldet gezielten Angriff auf Hamas-Kommandeur in Gaza
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben im nördlichen Gazastreifen einen Kommandeur der radikalislamischen Hamas gezielt angegriffen. Nach palästinensischen Medienberichten von gestern wurde dabei in Beit Lahia mindestens ein Palästinenser getötet.

Nach Darstellung der israelischen Armee plante der Mann „Terrorangriffe auf israelische Truppen, die im Gazastreifen operieren“. Er sei angegriffen worden, um eine Bedrohung von Soldaten zu beseitigen. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Das israelische Nachrichtenportal ynet berichtete, es sei der erste Angriff dieser Art im Gazastreifen, der seit einer Einstellung gezielter Tötungen auf Anweisung der politischen Führung und mit Genehmigung des israelischen Generalstabschefs Ejal Zamir ausgeführt worden sei.

 
US-Botschafter wirft israelischen Siedlern „Terrortat“ vor
Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, hat eine Belagerung von Palästinensern im Westjordanland durch israelische Siedler als „Terrortat“ verurteilt. „Die Handlungen derjenigen, die diese schreckliche Terrortat verübt haben, um diese Familie einzuschüchtern und zu drangsalieren, sind widerlich“, erklärte Huckabee heute im Onlinedienst X.

„Es gibt keine Entschuldigung für ein derartiges Rowdytum“, fügte er hinzu. Huckabee bezog sich auf eine Gruppe israelischer Siedler in der Nähe der palästinensischen Stadt Nablus, die seit Sonntag palästinensische Häuser blockieren, darunter eines im Besitz eines US-Bürgers. Bewohner berichten, sie seien von Lebensmitteln und anderen Versorgungsgütern abgeschnitten.

Huckabee zufolge griff die israelische Armee auf Ersuchen Washingtons hin in dem Fall ein. Gestern entfernten israelische Soldaten ein Zelt der Siedler. Augenzeugen berichteten jedoch, die Siedler seien ungeachtet dessen an Ort und Stelle geblieben. Die israelische Armee kündigte daraufhin an, erneut Soldaten zu entsenden, um Ordnung zu schaffen.

 
US-Botschafter wirft israelischen Siedlern „Terrortat“ vor
Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, hat eine Belagerung von Palästinensern im Westjordanland durch israelische Siedler als „Terrortat“ verurteilt. „Die Handlungen derjenigen, die diese schreckliche Terrortat verübt haben, um diese Familie einzuschüchtern und zu drangsalieren, sind widerlich“, erklärte Huckabee heute im Onlinedienst X.

„Es gibt keine Entschuldigung für ein derartiges Rowdytum“, fügte er hinzu. Huckabee bezog sich auf eine Gruppe israelischer Siedler in der Nähe der palästinensischen Stadt Nablus, die seit Sonntag palästinensische Häuser blockieren, darunter eines im Besitz eines US-Bürgers. Bewohner berichten, sie seien von Lebensmitteln und anderen Versorgungsgütern abgeschnitten.

Huckabee zufolge griff die israelische Armee auf Ersuchen Washingtons hin in dem Fall ein. Gestern entfernten israelische Soldaten ein Zelt der Siedler. Augenzeugen berichteten jedoch, die Siedler seien ungeachtet dessen an Ort und Stelle geblieben. Die israelische Armee kündigte daraufhin an, erneut Soldaten zu entsenden, um Ordnung zu schaffen.


Die Welt wacht auf Ivo. Und was ist mit dir?
So wie ich dich kenne, wirst du wieder ne 180° Drehung einlegen
 
Die Welt wacht auf Ivo. Und was ist mit dir?
So wie ich dich kenne, wirst du wieder ne 180° Drehung einlegen
Was soll mit mir sein? Ich habe Netanjahu kritisiert, da hast du ihm noch die Füße geküsst. Da hat der selbsternannte "Terrorpate“ vom Bosporus wohl wieder das Drehbuch umgeschrieben, während seine Fangemeinde im ideologischen Kreisverkehr falsch abbiegt. Amüsant, wie schnell aus dem einstigen Kuschelkurs das große osmanische Nostalgie-Theater wird. Aber keine Sorge, wenn das Skript so steht, warten wir einfach auf den nächsten Plot-Twist, die Umbesetzung der Hauptrollen läuft ja ohnehin im Dauerbetrieb. Ich mache keine 180° Drehungen, ich respektiere Juden, aber nicht Netanjahu. Die 180° Drehungen kommen vom Juden- und Kroatenhasser Dünnpfiff Skythe.
 
Netanjahu lässt "Siedlungs-Revolution" im Westjordanland vorantreiben
Israels Regierung behandelt das palästinensische Gebiet immer öfter wie eigenes Staatsgebiet. Dazu kommt ein großzügiger Umgang mit kriminellen Banden, die Palästinenser terrorisieren

Alle paar Kilometer kreuzt ein Baufahrzeug den Weg. Das Rattern der Presslufthämmer ist ständige Begleitmusik. Die Welt mag in der Krise stecken – doch hier im Westjordanland, rund 20 Kilometer von Jerusalem, herrscht beste Investitionslaune. Ein neuer Tunnel hier, eine neue Autobahn da – und viele neue Häuser, wo vorher Olivenbäume standen. Das Geld sitzt locker im Westjordanland – zumindest bei den Israelis.

Im Westjordanland leben rund 2,8 Millionen Palästinenser, von ihnen abgeschottet rund 500.000 Israelis in Siedlungen. Israels aktuelle Regierung behandelt das Westjordanland immer öfter so, als wäre es Staatsgebiet – und zwar Staatsgebiet allerhöchster Priorität.

 
Folgen der Siedlergewalt gegen Palästinenser
Nach dem Überfall der Terrororganisation Hamas auf Israel und den dadurch ausgelösten Gaza-Krieg ist auch die Gewalt von israelischen Siedlern im Westjordanland dramatisch gestiegen. Für viele Palästinenser gehören gewalttätige Überfälle, oft mit Todesfolge, Zerstörung von Häusern und Angriffe auf Moscheen und Schulen zum Alltag. Das Leben und Überleben wird in einem brutalen Ringen um Land und Heimat von den Siedlern gezielt erschwert.

Israels Siedlerbewegung hat sich in den letzten Jahren weiter radikalisiert und erhält von der aktuellen israelischen Regierung dabei aktive Unterstützung. Die Geldzuwendungen wurden durch Finanzminister Bezalel Smotritsch, der offen radikale Positionen bis hin zur Umsiedlung vertritt, stark erhöht, dazu ist die Regierung ideologisch in nie da gewesener Weise auf einer Linie mit den radikalen Siedlern.

Und es gibt eine in dieser Form völlig neue Vermengung von Armee und radikalen Siedlern: Viele von ihnen dienen in der Armee, teils im Westjordanland selbst, und kennen oft die Kommandanten und Kameraden persönlich. Auch aus diesem Grund – und weil diese Gruppe mittlerweile für die Armee unverzichtbar ist – scheut sich die Armeeführung, gegen gewalttätige Siedler einzuschreiten.

 
USA fordern von Netanjahu Verurteilung militanter Siedler
Die USA haben gestern den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu einer öffentlichen Verurteilung militanter Siedler im Westjordanland gefordert.

Hintergrund ist die seit fast einer Woche andauernde Belagerung palästinensischer Häuser im Dorf Kusra im Westjordanland, wo Siedler zuletzt Wasser und Strom abgestellt haben. Netanjahu hat sich bisher nicht zu den Vorfällen geäußert.

Eine Verurteilung gilt als politisch heikel für ihn. Schließlich ist seine rechtsgerichtete Koalition auf die Stimmen von Siedlern angewiesen. Das israelische Militär hat jedoch nach eigenen Angaben ein von den Siedlern neu errichtetes Zelt wieder entfernt.

US-Botschafter: „Israelische Terroristen“
Der als sehr proisraelisch geltende US-Botschafter Mike Huckabee nannte die Siedler in Kusra „israelische Terroristen“. Die USA hätten Israels Militär und Polizei aufgefordert, die radikalen Siedler aus Kusra zu entfernen. Sie belagern auch ein Haus, das einem Palästinenser mit US-Staatsbürgerschaft gehört.

 
USA fordern von Netanjahu Verurteilung militanter Siedler
Die USA haben gestern den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu einer öffentlichen Verurteilung militanter Siedler im Westjordanland gefordert.

Hintergrund ist die seit fast einer Woche andauernde Belagerung palästinensischer Häuser im Dorf Kusra im Westjordanland, wo Siedler zuletzt Wasser und Strom abgestellt haben. Netanjahu hat sich bisher nicht zu den Vorfällen geäußert.

Eine Verurteilung gilt als politisch heikel für ihn. Schließlich ist seine rechtsgerichtete Koalition auf die Stimmen von Siedlern angewiesen. Das israelische Militär hat jedoch nach eigenen Angaben ein von den Siedlern neu errichtetes Zelt wieder entfernt.

US-Botschafter: „Israelische Terroristen“
Der als sehr proisraelisch geltende US-Botschafter Mike Huckabee nannte die Siedler in Kusra „israelische Terroristen“. Die USA hätten Israels Militär und Polizei aufgefordert, die radikalen Siedler aus Kusra zu entfernen. Sie belagern auch ein Haus, das einem Palästinenser mit US-Staatsbürgerschaft gehört.

Der Trump hat zu kuschen oder es könnte ihm wie Kennedy ergehen
 
Medien: Tote bei Angriff in Südlibanon
Bei zwei israelischen Luftangriffen im Süden des Libanon sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut heute mindestens elf Menschen getötet und viele weitere verletzt worden.

Zwei Häuser in den Außenbezirken der Städte Ansar sowie Deir al-Sahrani wurden getroffen. Bei dem Angriff in Ansar wurden offiziellen Angaben zufolge neun Menschen getötet und zwei verletzt. In Deir al-Sahrani seien zwei Tote und neun Verletzte gemeldet worden.

Es war der Angriff mit den meisten Todesopfern in dem Land seit der Vereinbarung eines Rahmenabkommens zwischen Israel und dem Libanon im Juni. Die israelische Armee bestätigte beide Militäreinsatze. Ziel seien Stützpunkte der „Hisbollah-Terrororganisation“ gewesen.

 
KINDER UNTER DEN OPFERN
Neue Angriffswelle im Libanon: Mindestens elf Menschen wurden getötet, die Hisbollah kündigte eine Reaktion an
Einer der Angriffe, der auf ein Tal in der Nähe von Ansar abzielte, war der tiefste Angriff auf den Libanon in den letzten zwei Monaten.

Das libanesische Gesundheitsministerium gab bekannt, dass am Samstag bei israelischen Angriffen im Südlibanon mindestens elf Menschen getötet wurden. Es handelte sich um einen der schwersten Angriffe seit Wochen, seitdem das Land einem von den USA vermittelten Friedensabkommen mit Israel zugestimmt hatte. Das israelische Militär erklärte, es habe in der Nacht zuvor Infrastruktur der Hisbollah in der sogenannten Sicherheitszone im Südlibanon angegriffen, als Reaktion auf Aktionen gegen israelische Soldaten.

Die vom Iran unterstützte Hisbollah erklärte in einer Stellungnahme, sie werde „auf die Berechtigung“ der Angriffe reagieren. Gemäß der Vereinbarung bleiben israelische Soldaten im besetzten Südlibanon stationiert, bis die Hisbollah entwaffnet und die libanesische Armee die Kontrolle übernimmt . Die Hisbollah lehnt dies als Kapitulation ab. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, dass sieben Menschen getötet wurden, als israelische Kampfflugzeuge ein Haus im südlichen Dorf Ansaru angriffen, während vier weitere bei einem Angriff auf das Dorf Deir El Zahrani ums Leben kamen.

Bei den Angriffen in Ansar kamen laut der libanesischen Nachrichtenagentur NNA sieben Menschen ums Leben, darunter drei Kinder und zwei Frauen. Insgesamt wurden 19 Menschen verletzt. Seit dem 2. März sind in den jüngsten Kämpfen im Libanon mindestens 4.300 Menschen getötet worden . Die NNA berichtete außerdem von weiteren Luftangriffen im Südlibanon, darunter auf ein strategisch wichtiges Gebiet nördlich des Litani-Flusses, den Berg Ali al-Taher. Einer der Angriffe, der ein Tal nahe Ansar traf, war der tiefste Luftangriff auf libanesisches Gebiet seit zwei Monaten.

 
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