Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

Auf wessen Seite seid ihr (eher)???


  • Umfrageteilnehmer
    164
Sohn von Israels US-Botschafter nach Anschlag in Lebensgefahr
Der bei einem Anschlag im Westjordanland schwer verletzte Sohn des israelischen Botschafters in den USA schwebt weiter in Lebensgefahr. Botschafter Jechiel Leiter sagte heutigen Agenturangaben zufolge im Krankenhaus Schaarei Zedek in Jerusalem, es sei eine schwierige Nacht gewesen. „Die Ärzte konnten seinen Zustand stabilisieren, aber für Neria besteht weiterhin Lebensgefahr.“

Ein palästinensischer Attentäter hatte sein Fahrzeug gestern an einer Militärsperre im Westjordanland auf israelische Sicherheitskräfte gelenkt. Die israelische Armee erklärte, der Angreifer sei getötet worden. Neria Leiter, der Berichten zufolge als Reservist Dienst an dem Kontrollpunkt hatte, erlitt schwere Kopfverletzungen. Leiter hatte vor drei Jahren bereits einen Sohn im Gaza-Krieg verloren.

 
Nach Kritik: Van der Bellen laut Israel nur mehr wenige Tage von Atombombe entfernt (Satire)

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Bundespräsident Alexander Van der Bellen übte bei der UNO-Vollversammlung scharfe Kritik an Israels Vorgehen im Gazastreifen und im Westjordanland. Nun schlägt die israelische Regierung Alarm: Laut neuesten Erkenntnissen steht Österreichs Staatsoberhaupt nur noch wenige Tage vor der Fertigstellung einer Atombombe.

NEW YORK – Sichtlich besorgt tritt Israels Premierminister Benjamin Netanjahu vor die Weltpresse. Grund für seinen Auftritt: Neue, bisher unbekannte Hinweise, dass Van der Bellen tief unten in den Gemäuern der Hofburg heimlich atomwaffenfähiges Uran anreichert.

„Wenn wir nicht jetzt handeln, besitzt der irre Öko-Ajatollah aus dem Kaunertal schon in wenigen Tagen eine Atombombe von ungeahnter Sprengkraft“, warnt Netanjahu. Er fordert die USA zu einem Präventivschlag gegen die Hofburg auf, bevor es zu spät ist.

Detaillierte Pläne
Satellitenbilder des Mossad zeigen eine hochgradig verdächtige, ununterbrochene Rauchentwicklung hinter der Hofburg. Israelische Analysten sind sich sicher, dass Van der Bellen hinter verschlossenen Tapetentüren waffenfähiges Uran anreichert.

Als weiteren Beweis präsentiert Netanjahu die Skizze einer komplexen Apparatur, eine angebliche Zentrifuge für den Bau von Massenvernichtungswaffen.

 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Österreich und Israel, ein schwieriges Verhältnis
Nach dem Kriegsverbrechen-Vorwurf des Bundespräsidenten hält die Regierung an ihrer Israel-Position fest. Diplomat Emil Brix sieht diese untergraben

Mittwoch Abend meldete sich Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) noch zu Wort: "Ich verstehe die Aufregung nicht ganz", sagte die Ministerin in New York. Anfang der Woche waren anlässlich der Vollversammlung der Vereinten Nationen die Ministerin, Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) und Bundespräsident Van der Bellen in die USA gereist.

Während einer gemeinsamen Pressekonferenz am Dienstag, am Rande der Eröffnung der Generalversammlung, hatte Van der Bellen Kritik an Israels Vorgehen im Gazastreifen und in der Westbank geübt. Im Rahmen dessen hatte er von "Kriegsverbrechen" und "Verletzungen des Völkerrechts" gesprochen und konkret von der Vertreibung von und Gewalt gegenüber im Westjordanland ansässigen Palästinensern: Das "läuft unter Kriegsverbrechen". Er hatte zugleich betont, dass das Existenzrecht Israels "selbstverständlich außer Frage steht".

Wortwahl nicht abgesprochen
Es folgten eine Reihe von Reaktionen, es gab Kritik, aber auch Unterstützung. Meinl-Reisinger versuchte anschließend zu kalmieren: Österreich habe hier ohnehin eine "sehr klare Haltung", und zwar: "Wir stehen an der Seite Israels", dennoch habe man "immer betont, dass Völkerrecht und humanitäres Völkerrecht auch von Israel eingehalten werden muss".

 
Wie Israel auf die Worte Van der Bellens reagiert
Die pointierte Reaktion des israelischen Außenministers Gideon Sa'ar auf Van der Bellen trugen ihm in Israel selbst Kritik ein

Die scharfe Kritik von Bundespräsident Alexander Van der Bellen an Israels Vorgehen im Westjordanland stieß in der israelischen Regierung auf Empörung. Die Worte, die der israelische Außenminister Gideon Sa'ar wählte, um auf Van der Bellen öffentlich zu reagieren, trugen ihm jedoch selbst Kritik ein.

Van der Bellen hatte am Rande UN-Generalversammlung Kritik am rasanten Ausbau der illegalen Siedlungen im Westjordanland geübt. Er verurteilte auch die zunehmende Gewalt an der palästinensischen Bevölkerung. Van der Bellen warf der israelischen Armee "Kriegsverbrechen" vor. Zugleich betonte der Bundespräsident, dass nicht alle Bürger des Staates Israels für die Politik ihrer Regierung verantwortlich gemacht werden sollten.

"Abscheulicher Unsinn"
Israels Außenminister Sa'ar reagierte scharf. Auf der Plattform X schrieb er: "Österreichs Präsident @vanderbellen sollte sich schämen!" Es sei nicht akzeptabel, dass ein Vertreter eines Landes, auf dessen Boden schwerste Verbrechen gegen das jüdische Volk begangen wurden, "eine falsche Anschuldigung gegen den jüdischen Staat" erhebe, so Sa'ar. In Anspielung an Van der Bellens Differenzierung zwischen Bevölkerung und Regierung fügte Sa'ar hinzu: "Selbstverständlich sollte kein österreichischer Bürger für den abscheulichen Unsinn seines Präsidenten verantwortlich gemacht werden."

Laut einem Bericht in ynet sorgte diese scharfe öffentliche Reaktion in israelischen Diplomatenkreisen für einige Kritik – zumal es sich bei Österreich um einen Partner handle. "Man kann nicht auf diese Weise gegen das Staatsoberhaupt eines befreundeten Landes austeilen. Es gibt angemessene Wege der Kritik", wird eine anonyme Quelle aus hohen Ministeriumskreisen in ynet zitiert. Es handle sich bei Österreich um einen engen Verbündeten – und Israel sollte darauf achten, sich international nicht noch mehr zu isolieren. (Maria Sterkl aus Jerusalem, 24.9.2026)

 
"INS Drakon" in Kiel gebaut
Israels neues Riesen-U-Boot erreicht Haifa
Nach wochenlanger Fahrt läuft die "INS Drakon" in Haifa ein. Das in Deutschland gebaute U-Boot ist das größte und schwerste der israelischen Marine. Seine geheimen Fähigkeiten sollen bis in die entlegensten Winkel des Nahen Ostens reichen.

Israels Marine hat ein neues Schwergewicht: Nach mehrwöchiger Fahrt von Deutschland ist die "INS Drakon" im Hafen der Mittelmeerstadt Haifa eingetroffen. Dies bestätigte eine israelische Militärsprecherin. Das vom Kieler Marineschiffbauer TKMS gebaute U-Boot ist das sechste und letzte der Dolphin-Reihe. Mit mehr als 70 Metern Länge ist es das größte U-Boot der israelischen Marine und mit zehn Torpedorohren ausgerüstet.

Der israelische Generalstabschef Ejal Zamir hatte zuletzt angekündigt, die Marine solle in den kommenden Jahren deutlich modernisiert und ausgebaut werden. Das in Deutschland hergestellte U-Boot sei das erste größere Waffensystem, das im Rahmen eines mehrjährigen Plans namens "Choschen" zur Marine komme. Ziel sei es, dass die Marine weiter entfernt von Israel, länger und mit größerer Feuerkraft operieren könne.

 
„Größte Lüge des Jahrhunderts“
Netanjahus Rundumschlag vor UNO
Bei der UNO-Generalversammlung in New York hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Donnerstag in seiner Rede zu einem Rundumschlag ausgeholt. So bezeichnete er Völkermordvorwürfe gegen Israel etwa als „größte Lüge des Jahrhunderts“. Im Vorfeld seiner Rede kam es zu Protesten – außerhalb, aber auch innerhalb des UNO-Hauptquartiers.

Beim Auftritt Netanjahus hatten zahlreiche Ländervertreterinnen und -vertreter aus Protest den Saal verlassen. Andere Delegierte applaudierten dem israelischen Regierungschef. Netanjahu reagierte auf den Protest mit scharfen Worten. „Wenn es noch weitere moralische Feiglinge gibt, die diesen Saal noch nicht verlassen haben, dann tun Sie das bitte jetzt.“

Internationale Vorwürfe, sein Land begehe im Gazastreifen einen Völkermord, nannte Netanjahu die „größte Lüge des Jahrhunderts“. Vielmehr habe Israel einen Völkermord verhindert. Hätte Israel die islamistische Terrororganisation Hamas nicht gestoppt, hätte diese jeden einzelnen von ihnen getötet, sagte er. Gewalttätige israelische Siedler im besetzten Westjordanland bezeichnete er indes als „eine Handvoll jugendlicher Straftäter“.


Ekelhaft dieser Netanjahu
 
Siedlergewalt: Erst kommen die Schafe, dann wird vertrieben
Israels Finanzminister Smotrich treibt das umstrittene E1-Projekt voran: Ein jüdischer Siedlungstraum, der einen palästinensischen Staat endgültig unmöglich machen würde.
Abu Jihad scrollt durch Dutzende Fotos und Videos auf seinem Telefon: Sie zeigen junge Männer, wie sie durch das Dorf seiner Familie streifen. Auf den ersten Blick wirken sie wie harmlose Schafhirten. Doch auf dem Rücken baumelt ein Maschinengewehr. Dass sie sich zu den nationalreligiösen Siedlern zählen, zeigt die gehäkelte Kippa auf dem Kopf und die Schläfenlocken. Ihr Vieh treiben sie provokativ langsam und nah vorbei an den Hütten der Beduinen. Ein Teil der Herde gehöre ihm sogar, sagt der Beduine. Man habe ihm die Schafe kürzlich gestohlen. Drohgebärden, Provokationen, nächtliche Besuche – es gehe darum, Angst zu verbreiten.

Dass das funktioniert, haben radikale jüdische Siedler in den vergangenen Monaten mehrfach bewiesen: Die Beduinen-Gemeinschaft von Ras ‘Ein al ‘Auja im nahen Jordantal wurde bereits im Jänner aus ihrem Dorf vertrieben. Die Siedler leerten nachts Wassertanks, beschädigten Stromleitungen, drangen in Behausungen ein.

 
Zurück
Oben