Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

[Sammelthread] Somalia

Erneute Schusswechsel in Mogadischu

Mogadischu - Nach einer kurzen Waffenpause in der somalischen Hauptstadt Mogadischu haben radikalislamische Kämpfer und äthiopische Soldaten sich erneut Schusswechsel geliefert. In dem schwer umkämpften Stadtviertel, in dem das Stadion liegt, waren am späten Dienstagabend laute Schüsse zu hören. (bert/sda)
 
Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete schossen die Kämpfer demnach auch Mörsergranaten ab. Ob Menschen starben oder verletzt wurden, war zunächst nicht bekannt. Es war der erste Schusswechsel, der seit Freitag gemeldet wurde. Stammesälteste hatten zuvor mitgeteilt, dass bei den jüngsten Kämpfen in Mogadischu mehr als tausend Menschen ums Leben gekommen seien.
 
Die äthiopische Armee war im Dezember in Somalia einmarschiert, um die somalische Übergangsregierung im Kampf gegen die Islamisten in Mogadischu und anderen Landesteilen zu unterstützen. Somalia befindet sich seit 1991 im Bürgerkrieg.
 
Milizen verstärken Angriffe in Mogadischu

Mogadischu - In der somalischen Hauptstadt Mogadischu droht die Gewalt weiter zu eskalieren. Bewaffnete Milizen schossen am Sonntag mit Minenwerfern in Richtung des Hafens, wo ein Frachter der äthiopischen Armee anlegen sollte. (ht/sda)
 
Die Granaten verfehlten ihr Ziel und explodierten in einem Restaurant eines benachbarten Wohnviertels. Ein Zivilist wurde getötet, elf weitere wurden verletzt. Nach dem Angriff lieferten sich äthiopische Soldaten und Bewaffnete einen heftigen Schusswechsel. Ob es dabei Tote oder Verletzte gab, war unklar. Somalische Regierungstruppen am Hafen eröffneten das Feuer auf Stellungen im Indischen Ozean.
Machtlose Regierung
Die somalische Übergangsregierung hatte im Dezember und im Januar in einer gemeinsamen Offensive mit der äthiopischen Armee die in weiten Teilen des Landes herrschenden islamistischen Milizen vertrieben. Erst vor wenigen Tagen war Staatschef Abdullahi Yusuf Ahmed nach Mogadischu umgezogen.
 
Bislang ist die Regierung offenbar kaum in der Lage, der anhaltenden Gewalt in der Millionenstadt Einhalt zu gebieten. Dies gilt jedoch als wichtige Voraussetzung für die nationale Versöhnungskonferenz, die am 16. April in Mogadischu beginnen soll.
 
Friedenseinsatz der AU
In Baidoa, dem bisherigen Sitz der Übergangsregierung, beriet Ministerpräsident Ali Mohamed am Sonntag mit einer UNO-Delegation über Sicherheitsfragen und den Friedenseinsatz der Afrikanischen Union (AU) in dem ostafrikanischen Land.
Somalia hatte seit dem Sturz des Machthabers Siad Barre 1991 keine funktionierende Zentralregierung mehr.
 
Ein russischer Kreuzfahrtunternehmer will seine Jacht als Köder für somalische Piraten benutzen. Doch anstelle eines harmlosen Schiffs wird die Piraten eine Horde mordlustiger Touristen erwarten, die pro Tag 5.700 Dollar bezahlen, um auf die Jagd zu gehen.

Die Route soll von Djibouti bis nach Mombasa in Kenia führen und dabei extra langsam an der somalischen Küste entlang fahren.

Je nach Lust und Kontostand können sich die Touristen mit Waffen und Munition eindecken. Eine AK-47 Kostet neun Dollar pro Tag, 100 Schuss Munition weitere zwölf Dollar. Ein Granatwerfer mit drei Granaten kostet 175 Dollar und ein fest installiertes Maschinengewehr wird 475 Dollar kosten.


Reiche Russen auf Piratenjagd vor Somalia
--
die spinnen, die Russen.
 
Zurück
Oben