Ja, ist ziemlich eng da unten, aber das 8mm Fisheye macht es auch ziemlich dramatisch...
Der Tull-Bunker in Dortmund-Hörde war im zweiten Weltkrieg der Privat-Bunker der Hoesch-Direktoren
und ihrer Familien, die in den Villen über dem Bunker wohnten. Der Eingang liegt im Hinterhof der
ehemaligen Villa des Hoesch-Direktors Matthias Tull, daher der Name Tull Bunker.
Im Falle eines Luftangriffs konnten bis zu 135 Personen in den Bunker flüchten - die normale Bevölkerung
musste die Luftschutzkeller ihrer Wohnhäuser benutzen. Der Bunker, der in sechs Meter Tiefe liegt, war nur
für kurzfristigen Aufenthalt ausgelegt, deshalb gibt es auch keine Sanitäranlagen dort. Im Jahre 1999
hat der Architekt Richard Schmalöer die Villa samt Bunker gekauft, er veranstaltet dort kleine
Kunstausstellungen und Konzerte.
Hier noch ein Bild vom Einstieg:
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und von einem der Hauptgänge
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