Taulle
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Belgrad. DPA/baz. Serbien hat Montenegro wegen des Besuchs des Ministerpräsidenten der abtrünnigen südserbischen Provinz Kosovo, Agim Ceku, mit "langfristigen" Folgen für ihre Beziehungen gedroht. Montenegro sei, wie alle UNO-Mitgliedstaaten verpflichtet, die Souveränität und territoriale Integrität Serbiens, die auch das Kosovo beinhaltet, zu respektieren, heisst es in einer am Samstag in Belgrad veröffentlichten Stellungnahme des serbischen Regierungssprechers Srdjan Djuric.
Montenegros Präsident Milo Djukanovic hatte sich am Freitag nach Gesprächen mit Ceku in der Hauptstadt Podgorica für "gute Nachbarbeziehungen" zwischen Montenegro und der von der UNO verwalteten Provinz ausgesprochen.
Kosovo sei "unveräusserlicher" Bestandteil Serbiens und kein montenegrinischer Nachbar, sagte Djuric. Die Missachtung dieses "Grundprinzips" der UN-Charta seitens Montenegro werde "langfristige Folgen" für die Beziehungen zwischen Belgrad und Podgorica haben, warnte Djuric. Montenegro hat sich im vergangenen Frühjahr in einem Referendum für die Trennung vom Staatenbund mit Serbien und die staatliche Unabhängigkeit entschieden.
http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=B2D16CA2-1422-0CEF-7002D043D5E093A0
Montenegros Präsident Milo Djukanovic hatte sich am Freitag nach Gesprächen mit Ceku in der Hauptstadt Podgorica für "gute Nachbarbeziehungen" zwischen Montenegro und der von der UNO verwalteten Provinz ausgesprochen.
Kosovo sei "unveräusserlicher" Bestandteil Serbiens und kein montenegrinischer Nachbar, sagte Djuric. Die Missachtung dieses "Grundprinzips" der UN-Charta seitens Montenegro werde "langfristige Folgen" für die Beziehungen zwischen Belgrad und Podgorica haben, warnte Djuric. Montenegro hat sich im vergangenen Frühjahr in einem Referendum für die Trennung vom Staatenbund mit Serbien und die staatliche Unabhängigkeit entschieden.
http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=B2D16CA2-1422-0CEF-7002D043D5E093A0