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Serbien hat gewählt

Leider ist es noch kein Definitiver Sieg. Hoffe, er kann noch irgendwie eine Regierung bilden. Wenn sich überhaupt keine der Parteien einigen können um eine Mehrheitsregierung, könnte man eventuell eine Minderheits-Regierung unter Tadic bilden, was aber schwer vorstellbar ist, dass dieser Fall eintrifft.

Es ist irgendwie komisch. Tadic fehlen nur noch 2 Sitze und er hofft auf Unterstützung der Sozialisten (Milosevic-Partei), die eigentlich mit der SRS eine völlig andere Ideologie haben, und dennoch auch mit der DS nicht klarkommen.

Und Nikolic hofft auf die Radikale Partei der sandzaklischen Moslems. :roll:


wenn palma aus der koalition mit der sps austreten würde, wäre gut, denn der nimmt 3 sitze mit!

nur sagte er gestern, er werde dies nicht tun, aber er wäre für den weg europas!
und die pensionierten partei ist ebenfalls nicht zu unterschätzen, da der erfolg nicht nur der sps zugeschrieben werden kann!
 
Der «kleine Slobo» ganz gross

Er frisierte sich wie der langjährige serbische starke Mann Slobodan Milosevic und ahmte sogar die Gestik seines grossen Vorbildes nach. Doch die Zeiten der Nachahmung sind für Ivica Dacic vorbei.

http://www.20min.ch/news/ausland/story/27963591




Der heutige Vorsitzende der Milosevic-Sozialisten (SPS) und möglicher «Königsmacher» nach der Parlamentswahl trug zwar nicht zu Unrecht den Spitznamen «kleiner Slobo». Doch inzwischen hat sich der ideologisch äusserst wendige 42-Jährige von seinem Übervater freigeschwommen.

Jetzt schickt er sich an, die seit dem Volksaufstand gegen Milosevic im Jahr 2000 als «verteufelte Systempartei» ausgegrenzten Sozialisten wieder an der Macht zu beteiligen.

Der kleingewachsene und korpulente Dacic hatte schon mit 23 Jahren die Universität im Fach Politik und Journalistik abgeschlossen. Kurz danach trat er in die alles beherrschende SPS von Milosevic ein und legte eine Blitzkarriere hin.

Sehr anpassungsfähig

Schon 1992 war er deren Propagandachef, noch im gleichen Jahr wurde er Mitglied der engsten Parteiführung. Er überlebte in den nächsten Jahren alle Säuberungswellen, die nach alter Manier diese ehemalige Kommunistische Partei überrollten.

Nach der Absetzung von Milosevic durch die Volksmassen und dessen Auslieferung an das UNO-Kriegsverbrechertribunal traute sich Dacic schon erste Entscheidungen gegen den bisher allmächtigen Parteichef.

Er stellte Wahllisten ohne die Zustimmung der Milosevic-Familie auf - ein Vergehen und eine «Majestätsbeleidigung», die in den «guten alten Zeiten» leicht im Gefängnis oder sogar in einem tödlichen Attentat enden konnte.

Doch «Slobo» war im Gefängnis ebenso weit weg wie seine ähnlich mächtige Ehefrau Mira in ihrem Zufluchtsort Moskau. Der von seinen Gegnern oft als «Mini-Napoleon» Verspottete konnte jedoch in heftigen Fraktionskämpfen alle loyalen Milosevic-Gefolgsleute ausstechen und die Parteiführung übernehmen.

Moderner und trendiger

Inzwischen hat er seine Mode und seine Frisur trendig geändert und die alten Sozialisten ganz langsam in Richtung Sozialdemokratie auf den Weg gebracht.

Er verkörpere «die Synthese von Komsomolze und Yuppie» (KP-Jugendfunktionär und kapitalistischer Jung-Aufsteiger), charakterisiert ihn die Zeitung «Danas» am Dienstag in Belgrad: «Vielleicht ist er die Wiedergeburt Milosevic' in neuen Umständen».

Für viele seiner typischen «Betonwähler» und «Ewig-Gestrigen» hatte er trotzdem noch im Wahlkampf Tröstliches parat: «Es ist die Zeit gekommen, dass wir beweisen, dass wir all diese Jahre mit Slobodan Milosevic im Recht waren.»

Obwohl die SPS-Mitglieder noch tief verwurzelt in der Vergangenheit verharren, brächte ein Pakt mit dem Europa-Lager von Staatspräsident Boris Tadic unbezahlbare Vorteile, schreibt die angesehene Zeitung «Politika» am Dienstag.

Das bedeutete einen «Bruch mit der Vergangenheit», man wäre auch im Ausland wieder salonfähig, aber «ohne die Milosevic-Hypothek». Vielmehr müsste sich Tadic rechtfertigen, dessen Partei eineinhalb Jahrzehnte gegen die SPS gekämpft hatte. In Erinnerung ist noch gut Tadics Ablehnung jeglicher Zusammenarbeit mit der SPS, weil «an der Spitze immer noch Slobodan Milosevic steht».


Quelle: SDA/ATS

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hoffe nur, dass die frisur nicht das einzige ist, was sich geändert hat!:rolleyes:
 
Inzwischen hat er seine Mode und seine Frisur trendig geändert und die alten Sozialisten ganz langsam in Richtung Sozialdemokratie auf den Weg gebracht.
Finde ich gut. Kann ich nur begrüssen, eine Sozialdemokratische Partei. Würde auch dem Ansehen der Partei gut tun und sich entgültig mit ihrer Vergangenheit verabschieden.
 
baz.ch - Basler Zeitung Online

bedingungen einer Koalition für das rechts-extreme lager in serbien, von Kostunica festgehalten:

1) wiedereingliederung Kosova´s in den serbischen Staat
2) Kampf gegen die Mafia
3) Verbesserung des Lebensstandards der Bürger
4) eine Annäherung an die EU nur nach der Rückkehr Kosovos nach Serbien

Die modernisierte fashisten-Partei von Slobodan Milosevic SPS hat die gleichen Pläne wie sein Vorgänger,
Kosovo je Srbija...bla bla

Unter den gleichen Voraussetzungen kann die SPS auch eine Koalition mit den "milden" Nationalisten von Tadic bilden,
der will ja das gleiche!

bei den oG Punkten kann nr.1 und nr.4 nicht erfüllt werden.
es wird nur unterschiede geben, mit welchen mitteln die Ziele erreicht werden sollten.
die sps, DSS und srs werden den terrorismus unterstützen, die DS und Jovanovic partei nicht.
 
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