Naja, bei de Querschüssen die es gab, ein brauchbares Ergebnis
Babler erhielt 81,5 Prozent
Auf dem SPÖ-Parteitag in Wien hat Parteichef Andreas Babler am Samstag 81,51 Prozent der Delegiertenstimmen bekommen. Das Ergebnis fiel höher aus als in der SPÖ zuvor befürchtet, rechneten viele auch parteiinterne Kritikerinnen und Kritiker doch mit einer Abstrafung der SPÖ-Regierungsarbeit. Zuvor bot Babler in seiner Rede eine programmatische Tour de Force, von den Vorgängen im Nahen Osten, über den Kampf gegen Femizide, bis hin zu scharfer Kritik an der FPÖ, der man das Thema Migration „wegnehmen“ wolle.
„Ordnen statt spalten“ lautete das Motto des 47. SPÖ-Parteitags, und nach Geschlossenheit werbend klangen auch die Wortmeldungen. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig etwa lobte die Regierungsarbeit der SPÖ und betonte, von dem Parteitag solle ein „Zeichen der Stärke und Zuversicht“ ausgehen – mehr dazu in wien.ORF.at. Auch Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim warb um Geschlossenheit in der Partei.
Am Samstag fiel das Ergebnis dann relativ geschlossen aus. Babler erzielte 81,51 Prozent bei 600 abgegebenen Delegiertenstimmen. Die Wahlbeteiligung auf dem Parteitag lag bei 98,5 Prozent.
Der Vergleichswert stammt aus dem Jahr 2023, von Bablers letztem Antreten: Damals erhielt er 88,8 Prozent. Dieses Mal wollte man zumindest erneut einen Achter vorne – und schaute mit bangem Blick auf das bisher schlechteste Parteitagsergebnis, das Pamela Rendi Wagner mit 75 Prozent 2021 einfuhr.
Auf dem SPÖ-Parteitag in Wien hat Parteichef Andreas Babler am Samstag 81,51 Prozent der Delegiertenstimmen bekommen. Das Ergebnis fiel höher aus als in der SPÖ zuvor befürchtet, rechneten viele auch parteiinterne Kritikerinnen und Kritiker doch mit einer Abstrafung der SPÖ-Regierungsarbeit...
orf.at