Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Spanien News

das leben ist hier härter als dort drüben, glaub mir.. die meisten müssen sich richtig anstrengen um überhaupt über die runden zu kommen..


acha, und mit was willst du unten über die runden kommen?
wie willst du unten den gleichen standart finanzieren?

über die runden kommen, ja mit verzicht auf viele dinge.
kennt ihr die arbeitslosen quoten in eueren heimat ländern?
 
Du kannst dir nicht einmal sicher sein für den Monat den du gearbeitet hast,überhaupt bezahlt zu werden,und stattdessen vertröstet man dich das du das Geld später kriegst.Ist in Bosnien zumindest so.
 
traurig!!!!

Adnan Mevic Foto: dpa

Noch im Jahr 1999 war in Bosnien ein Baby zum sechsmilliardsten erklärt worden. «Aber die UN machen das diesmal nicht», ergänzte der Chef der UN-Bevölkerungsagentur, Babatunde Osotimehin. Dem zuletzt geehrten Jubiläumskind hat die internationale Aufmerksamkeit auch herzlich wenig gebracht.
Der vor rund zwölf Jahren in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo als offiziell sechsmilliardster Mensch geborene Adnan Mevic und seine Eltern leben heute in bitterer Armut. Von den UN habe es zu Adnans Geburt damals nur eine Silberplakette gegeben, die «man nicht essen kann», sagen die Eltern.
 
Bin heute zufällig auf etwas gestoßen-

In Spanien wurden seit Beginn der Franco-Diktatur bis in die 80er Jahre unter Kooperation von Ärzten, der Kirche und Gerichten systematisch Babys aus Krankenhäusern oder Gefängnissen an adoptionswillige Eltern verkauft. Den leiblichen Eltern gegenüber wurden die babys als tot erklärt, der verschlossene Sarg durch Entstellung u.ä. gerechtfertigt. Die Mütter waren alleinstehende Frauen, Regimegegnerinnen, aber auch verheiratete Mütter von Zwillingen bei denen es leicht viel, ein Kind als tot zu erklären.
Die Adoptiveltern waren teilweise involviert, teilweise glaubten sie jedoch auch, einfach Gutes zu tun. Der enorme Preis für die Babys kam vor allem Gynäkologen und Nonnen zu Gute, die sich an diesem systematischen Kinderhandel enorm bereicherten. Den Müttern wurde angedroht, sie in die Psychiatrie einzuweisen, falls sie z.B. Verdacht schöpften und die Wahrheit erfahren wollten.

Die Gesellschaft Adir ist eine Opfervereinigung, die sich um die Herausgabe der Dokumente bemüht, eine Sammelklage eingereicht hat und versucht, durch Aufbau einer DNA Sammlung Kinder und leibliche Eltern zusammenzuführen.

Man schätzt, dass in dem genannten Zeitraum 30.000 Kinder auf diese Weise entführt und verkauft wurden, dass ist der ungefähre Anteil der Adoptionen in dem Zeitraum,die das immergleiche Muster an Unregelmäßigkeiten im Verwaltungsakt aufweisen. Es könnten jedoch auch weit mehr sein. Bis heute wird das Thema tabuisiert. Die katholische Kirche hatte keine Hemmungen, sich zu beteiligen, und sieht bis heute keinen Klärungsbedarf. "Du darfst nicht lügen" scheint in diesem Fall eine Interpretationssache zu sein.

Die Gier des Menschen scheint keine Grenzen zu kennen.
Interessant ist für mich auch, welche Art von Regimen Europa in Zeiten des Kalten Krieges um den Preis der Stabilität und der Abwehr des Kommunismus zu dulden bereit war.

Kinderraub in Spanien - Illegale Adoptionen werden nur langsam | Weltzeit | Deutschlandradio Kultur.

Spanien: Kinderraub unter Franko | Spanien | de - ARTE
 
Zurück
Oben