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Srpski svet - Serbische Welt

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Srpski svet - Serbische Welt

Wird die letzten Jahre immer mehr genannt, proklamiert. Ist das einfach nur wie es heißt eine Bezeichnung für die Einheit, Stärkung und Verbundenheit der Serben und ihrer Kultur oder steckt mehr dahinter, wie das Ziel auf Dauer der Vereinigung historisch serbisch geprägter Republiken Serbien, Montenegro und Republik Srpska?

Was denkt ihr?


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Serbien

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Montenegro


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Republika Srpska (Serbische Republik), Teilrepublik vom Gesamtstaat Bosnien-Herzegowina
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es wirklich nur um Kultur ginge, wäre niemand nervös. Dass der Begriff aber von Politikern benutzt wird, die von Einheit aller Serben sprechen, macht die Sache weniger unschuldig, vor allem wenn du wieder Serbische Republik beschreibst, die es nicht gibt.
Der Begriff Srpski svet ist nicht so harmlos, wie er auf den ersten Blick klingt. Offiziell wird er gerne als kulturelle Verbundenheit aller Serben dargestellt. In der Praxis wird er aber seit 2020 von mehreren serbischen Politikern in einem Kontext verwendet, der stark an frühere großserbische Projekte erinnert, also Jugoslawien 1, dann Ende Jugoslawien 2. Milosevic und Kumpane.

Kritiker, darunter internationale Analysten, sehen darin eine Art moderne, weichere Version der alten Idee einer politischen Vereinigung aller serbisch geprägten Gebiete. Das betrifft vor allem Serbien, Montenegro und die Republika Srpska.
Deshalb reagieren viele Nachbarstaaten nervös: nicht wegen Kultur, sondern wegen der politischen Implikationen, die der Begriff inzwischen bekommen hat. Braucht kein Mensch.
 
Vulins Kopie russicher Ideen, im Endeffekt schwächt man dadurch die serbische Zusammenarbeit, weil man hier nur gewisse politische Lager anspricht.
 
Wenn es wirklich nur um Kultur ginge, wäre niemand nervös. Dass der Begriff aber von Politikern benutzt wird, die von Einheit aller Serben sprechen, macht die Sache weniger unschuldig, vor allem wenn du wieder Serbische Republik beschreibst, die es nicht gibt.
Der Begriff Srpski svet ist nicht so harmlos, wie er auf den ersten Blick klingt. Offiziell wird er gerne als kulturelle Verbundenheit aller Serben dargestellt. In der Praxis wird er aber seit 2020 von mehreren serbischen Politikern in einem Kontext verwendet, der stark an frühere großserbische Projekte erinnert, also Jugoslawien 1, dann Ende Jugoslawien 2. Milosevic und Kumpane.

Na ja , wenn man sich die Grenzen von Serbien, Montenegro und die Republik Srpska heute anschaut , ähnelt sie zusammen in etwa der Karte der serbisch kontrollierten Bannschaften aus dem 1. Jugoslawien bis 1941.

Das waren de facto offizielle Grenzen innerhalb YU nach dem die Bannschaft Kroatien 1939 ausgerufen wurde im Königreich Jugoslawien.

960px-Yugoslavia_proposed_banovinas_1939_1941.png


Denk dir mal aus der Karte Nordmazedonien weg, und die muslimischen Gebiete Bosniens, ähnelt das so ziemlich den heutigen Gebiet von Serbien/Montenegro/Srpska.

Das Kommunisten dann ihre neuen Grenzen zogen ist jetzt was anderes.

Kritiker, darunter internationale Analysten, sehen darin eine Art moderne, weichere Version der alten Idee einer politischen Vereinigung aller serbisch geprägten Gebiete. Das betrifft vor allem Serbien, Montenegro und die Republika Srpska.
Deshalb reagieren viele Nachbarstaaten nervös: nicht wegen Kultur, sondern wegen der politischen Implikationen, die der Begriff inzwischen bekommen hat. Braucht kein Mensch.

Ich glaube es gibt kaum ein Serben der das nicht wollen würde, selbst der demokratischte und liberalste Serbe, allerdings nicht gewaltsam, mit Krieg, wozu ich mich auch zähle.

Im Grunde könnten sich die zwei Staaten Serbien und Montenegro ganz legal wieder vereinen wenn dies eines Tages beide per Volksreferendum beschließen würden. Nur die Republik Srpska macht dies durch Dayton nicht möglich, jedenfalls nicht Einseitig, das müssten alle drei Staatsvölker BiHs sich auf friedliche Teilung nach Tschechoslowakei Model einigen, dies müsste durchs Parlament , mit Verfassungsänderung, dann könnte sich auch Srpska mit Serbien legal vereinigen, was eher nicht passieren wird, aber wer weiß, wenn eines Tages noch Gras über die 90er wächst. Zweiter Weg wäre die selbstausgerufene Unabhängigkeit der Srpska wie es bereits Kosovo, Donezk, Lughansk, Südossetien, Abchasien und Nordzypern taten, was gegen Dayton und die UN Richtlinien wäre, dieser einseitige Schritt würde auch eine Vereinigung mit Serbien erschweren.

Vulins Kopie russicher Ideen, im Endeffekt schwächt man dadurch die serbische Zusammenarbeit, weil man hier nur gewisse politische Lager anspricht.
Na ja, Sepski Svet besteht de facto schon, dazu muss man nicht mal zwingend in ein Staat leben, allein das alle drei (Serbien/Montenegro/Srpska) aneinander Grenzen und somit Verbunden sind macht das ganze schon zu einer Art Srpski Svet, halt in zwei Staaten und einer Teilrepublik des Gesamtstaat BiH.

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Zuletzt bearbeitet:
Na ja , wenn man sich die Grenzen von Serbien, Montenegro und die Republik Srpska heute anschaut , ähnelt sie zusammen in etwa der Karte der serbisch kontrollierten Bannschaften aus dem 1. Jugoslawien bis 1941.

Das waren de facto offizielle Grenzen innerhalb YU nach dem die Bannschaft Kroatien 1939 ausgerufen wurde im Königreich Jugoslawien.

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Denk dir mal aus der Karte Nordmazedonien weg, und die muslimischen Gebiete Bosniens, ähnelt das so ziemlich den heutigen Gebiet von Serbien/Montenegro/Srpska.

Das Kommunisten dann ihre neuen Grenzen zogen ist jetzt was anderes.



Ich glaube es gibt kaum ein Serben der das nicht wollen würde, selbst der demokratischte und liberalste Serbe, allerdings nicht gewaltsam, mit Krieg, wozu ich mich auch zähle.

Im Grunde könnten sich die zwei Staaten Serbien und Montenegro ganz legal wieder vereinen wenn dies eines Tages beide per Volksreferendum beschließen würden. Nur die Republik Srpska macht dies durch Dayton nicht möglich, jedenfalls nicht Einseitig, das müssten alle drei Staatsvölker BiHs sich auf friedliche Teilung nach Tschechoslowakei Model einigen, dies müsste durchs Parlament , mit Verfassungsänderung, dann könnte sich auch Srpska mit Serbien legal vereinigen, was eher nicht passieren wird, aber wer weiß, wenn eines Tages noch Gras über die 90er wächst. Zweiter Weg wäre die selbstausgerufene Unabhängigkeit der Srpska wie es bereits Kosovo, Donezk, Lughansk, Südossetien, Abchasien und Nordzypern taten, was gegen Dayton und die UN Richtlinien wäre, dieser einseitige Schritt würde auch eine Vereinigung mit Serbien erschweren.


Na ja, Sepski Svet besteht de facto schon, dazu muss man nicht mal zwingend in ein Staat leben, allein das alle drei (Serbien/Montenegro/Srpska) aneinander Grenzen und somit Verbunden sind macht das ganze schon zu einer Art Srpski Svet, halt in zwei Staaten und einer Teilrepublik des Gesamtstaat BiH.

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Vulins Vision gibt es nur in Vulins Universum.
 
Na ja , wenn man sich die Grenzen von Serbien, Montenegro und die Republik Srpska heute anschaut , ähnelt sie zusammen in etwa der Karte der serbisch kontrollierten Bannschaften aus dem 1. Jugoslawien bis 1941.

Das waren de facto offizielle Grenzen innerhalb YU nach dem die Bannschaft Kroatien 1939 ausgerufen wurde im Königreich Jugoslawien.

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Denk dir mal aus der Karte Nordmazedonien weg, und die muslimischen Gebiete Bosniens, ähnelt das so ziemlich den heutigen Gebiet von Serbien/Montenegro/Srpska.

Das Kommunisten dann ihre neuen Grenzen zogen ist jetzt was anderes.



Ich glaube es gibt kaum ein Serben der das nicht wollen würde, selbst der demokratischte und liberalste Serbe, allerdings nicht gewaltsam, mit Krieg, wozu ich mich auch zähle.

Im Grunde könnten sich die zwei Staaten Serbien und Montenegro ganz legal wieder vereinen wenn dies eines Tages beide per Volksreferendum beschließen würden. Nur die Republik Srpska macht dies durch Dayton nicht möglich, jedenfalls nicht Einseitig, das müssten alle drei Staatsvölker BiHs sich auf friedliche Teilung nach Tschechoslowakei Model einigen, dies müsste durchs Parlament , mit Verfassungsänderung, dann könnte sich auch Srpska mit Serbien legal vereinigen, was eher nicht passieren wird, aber wer weiß, wenn eines Tages noch Gras über die 90er wächst. Zweiter Weg wäre die selbstausgerufene Unabhängigkeit der Srpska wie es bereits Kosovo, Donezk, Lughansk, Südossetien, Abchasien und Nordzypern taten, was gegen Dayton und die UN Richtlinien wäre, dieser einseitige Schritt würde auch eine Vereinigung mit Serbien erschweren.


Na ja, Sepski Svet besteht de facto schon, dazu muss man nicht mal zwingend in ein Staat leben, allein das alle drei (Serbien/Montenegro/Srpska) aneinander Grenzen und somit Verbunden sind macht das ganze schon zu einer Art Srpski Svet, halt in zwei Staaten und einer Teilrepublik des Gesamtstaat BiH.

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Ein faschistisches, chauvinistisches Groß-Serbien. Es gibt keine Teilrepublik in BiH, es gibt 2 Entitäten.
  • Die Bannschaften von 1929–1941 waren keine ethnischen Einheiten, sondern reine Verwaltungseinteilungen eines zentralistischen, serbisch chauvinistischen Königreichs, das gerade deshalb scheiterte, weil es die realen nationalen, kulturellen und regionalen Identitäten ignorierte. Sie als "proto-serbische Grenzen“ zu verkaufen, ist historisch ungefähr so präzise wie zu behaupten, Österreich-Ungarn sei ein Vorläufer der heutigen EU.
  • Die Grenzen nach 1945 wurden nicht "von Kommunisten erfunden“, sondern spiegelten erstmals die tatsächlichen historischen, ethnischen und regionalen Realitäten wider, die das serbisch-chauvinistische Königreich Jugoslawien bewusst unterdrückt hatte. Dass man das heute nicht mag, ändert nichts daran, dass diese Grenzen international anerkannt und völkerrechtlich bindend sind.
  • Der Vergleich mit Kosovo, Donezk, Abchasien usw. entlarvt das eigentliche Problem: Wer sich auf Beispiele beruft, die auf Krieg, Vertreibung oder russischer Militärpräsenz basieren, zeigt damit selbst, wie wenig friedlich diese Visionen in der Realität wären.
  • "Srpski Svet besteht de facto schon“ ist ein schönes Beispiel für Wunschdenken von Faschisten und serbischen Nationalisten. Drei Gebiete, die aneinandergrenzen, ergeben noch lange keinen politischen Raum, sonst wären Deutschland, Österreich und die Schweiz auch ein „Deutschsprachiger Großraumstaat“. Sind sie aber nicht. Und niemand käme auf die Idee, das als "de facto“ Realität zu verkaufen.
  • Die Idee, dass "jeder Serbe das wollen würde“, ist ein klassischer rhetorischer Trick der gerne von Faschisten und Rechtsextremen Nationalisten genutzt wird: Man erklärt die eigene Meinung zur Meinung eines ganzen Volkes. Die Realität ist:
    • In Montenegro ist die Mehrheit gegen eine Vereinigung.
    • In Serbien ist die Unterstützung dafür marginal.
    • In der RS ist es ein politisches Projekt einiger Eliten, nicht der Bevölkerung. Das ist nicht "Volkswille“, das ist Projektion
  • Und der wichtigste Punkt: Wenn ein politisches Projekt nur funktioniert, indem man historische Gewalt ausblendet, internationale Verträge relativiert und ethnische Homogenität voraussetzt, dann ist es kein Zukunftsprojekt, sondern ein Rückfall in die 90er, nur hübscher verpackt, aber genau so tödlich und mit Kriegsverbrechen gespickt
 
Ein faschistisches, chauvinistisches Groß-Serbien. Es gibt keine Teilrepublik in BiH, es gibt 2 Entitäten.

Es gab nie ein faschistisches Serbien, das geht gab es nur in kranken kroatischen Nationalisten Köpfen wie bei dir. Wenn das Königreich Serbien ein Großserbien gründen wollen würde, hätte man es gleich 1918 gemacht, welches als Sieger aus dem 1. WK heraustrat, was zB auch das Verbündete Frankreich König Aleksandar geraten hat, oder was auch der montenegrinisch König Nikola schon vor dem 1 WK forderte bevor er 1916 abgesetzt wurde, als es schon Vereinigunsgespräche der zwei serbischen Königreiche Montenegro und Serbien gab.
König Aleksandar hätte locker 1918 ein Serbien von Krajina bis Griechenland ausrufen können, er hatte aber die Vision eines einheitliches Süd Slawen Staat, das werfen ihn bis heute serbischen Nationalisten/Patrioten vor ein historischen Fehler begangen zu haben.

Was stimmt das Serbiens König Aleksander es nicht geschafft hat ein Zwischending zwischen den nach Autonomie strebenden Kroaten und seinen engsten Generälen zu schaffen die mehr zentralistisch dachten. Deswegen rief er auch die Königsdiktatur aus um ein Bürgerkrieg zu verhindern, allerdings nicht nach ethnischen Grenzen. Natürlich machte er auch Fehler. 1939 fing man aber an das Königreich YU zu dezentralisieren.



  • Die Bannschaften von 1929–1941 waren keine ethnischen Einheiten, sondern reine Verwaltungseinteilungen eines zentralistischen, serbisch chauvinistischen Königreichs, das gerade deshalb scheiterte, weil es die realen nationalen, kulturellen und regionalen Identitäten ignorierte. Sie als "proto-serbische Grenzen“ zu verkaufen, ist historisch ungefähr so präzise wie zu behaupten, Österreich-Ungarn sei ein Vorläufer der heutigen EU.

Du hast nicht genau gelesen und deine Beschreibung ist ungenau, meine Karte oben ist von 1939, als Königreich YU anfing zu dezentralisieren, da erteilte das serbische Königshaus Kroatien nämlich seine eigene Bannschaft mit weitreichender Autonomie, wo man nach ethnischen und historischen Aspekten die Grenzen zog. Das Kroatien war größer als das heutige Kroatien und alle anderen Kroatien zuvor (samt der mehrheitlich serbisch besiedelten Krajina).

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Kroatien im Königreich Jugoslawien 1939-1941

Dann gab es de facto schon eine slowenische Bannschaft für sich Nordwestlich von YU, der Rest waren de facto serbische Bannschaften unter Belgrad. Wohlgemerkt☝️, gab es damals noch nicht Bosniaken/Muslime als einheitliches Volk, auch nicht Nordmazedonier.

Wichtige Aspekte:
-Ob die Vardar Bannschaft (heutige Nordmazedonien) ebenfalls kurz über lang eine eigene Bannschaft gekriegt hätte , hätte Königreich YU weiter existiert, oder zumindest ein großer Teil der Bannschaft, gut möglich da der Prozess Dezentralisierung schon im gange war.

-Ob heutige muslime Bosniaken sich ohne den 2 WK und bei weiterem existieren des Königreich YU jemals als neues eigenes Volk hervorgekommen wären, oder sich eher als muslime Serben ausgegeben hätten so wie osmanische ethnische Albaner zurück zum Albanertum kehrten, ist fraglich, eher das letztere, das es zu dem Zeitpunkt schon slawische Muslime gab die sich ihrer serbischen Ethnie bewusst waren.

So, nehmen wir das alles in Betracht und schauen und die Karte des Königreich YU 1941 an, will ich mich nochmal wiederholen…

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denk dir das südliche heutige Nordmazedonien weg (Vardar Bannschaft), lass es eine neue Bannschaft sein außerhalb Serbiens, an was erinnern dich das Serbien und die Grenzen von 1941? Richtig, etwa an das heutige Serbien, Montenegro, Srpska, was man als Srpski Svet bezeichnet.

Und das 1941 hat absolut nichts mit Großserbien zu tun. Demnach wäre nach deiner ziemlich dämliche Aussage die Bannschaft Kroatien 1941 auch ein Großkroatien? Nein, würde ich auch nicht sagen.

Das sind einfach historisch serbisch besiedelte Gebiete, die auch vor den Osmanen zu mittelalterlichen Fürstentümer und Königreiche wie Raška, Bosnien, Zeta gehörten, welche Serben stellten.

Vor allem waren es Gebiete wo die überwältigende Mehrheitsbevölkerung ein serbisch zentralen Bannschaft gehören wollte (Vardar ausgelassen wo gemischte Meinungen gab)

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.

Serbische Bannschaften 1941

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Heutige Serbien, Montenegro, Srpska


Schin ziemlich identisch, oder?


  • Die Grenzen nach 1945 wurden nicht "von Kommunisten erfunden“, sondern spiegelten erstmals die tatsächlichen historischen, ethnischen und regionalen Realitäten wider, die das serbisch-chauvinistische Königreich Jugoslawien bewusst unterdrückt hatte. Dass man das heute nicht mag, ändert nichts daran, dass diese Grenzen international anerkannt und völkerrechtlich bindend sind.

Jain. Ich will jetzt nicht du sein und Tito und das kommunistische Jugoslawien als faschistisch chauvinistisch bezeichnen, nur weil es antiserbisch handelte und Grenzen zog die Serbien teilten. Serbien hatte 1918 seine festen anerkannten internationale Grenzen, dann gab es westlich der Drina undefinierte Grenzen, welche 1939 definiert wurden durch Gründung der Bannschaft Kroatien und de facto Bannschaft Slowenien. Siehe oben mein Komentar

  • Der Vergleich mit Kosovo, Donezk, Abchasien usw. entlarvt das eigentliche Problem: Wer sich auf Beispiele beruft, die auf Krieg, Vertreibung oder russischer Militärpräsenz basieren, zeigt damit selbst, wie wenig friedlich diese Visionen in der Realität wären.

Ist einfach nichts anderes als ethnische Konflikte , was machten westliche Militärpräsenz 1999, 2001, 2003 und heute?

Serbien, Ukraine und Georgien haben anerkannte Grenzen, wo Grenzverschiebungen illegal sind, sie wurden aber verschoben durch USA/EU/Russland. Warum sollte zukünftig nicht auch in Bosnien passieren wenn die geopolitische Lage günstig ist ? Weißt du es?

  • "Srpski Svet besteht de facto schon“ ist ein schönes Beispiel für Wunschdenken von Faschisten und serbischen Nationalisten. Drei Gebiete, die aneinandergrenzen, ergeben noch lange keinen politischen Raum, sonst wären Deutschland, Österreich und die Schweiz auch ein „Deutschsprachiger Großraumstaat“. Sind sie aber nicht. Und niemand käme auf die Idee, das als "de facto“ Realität zu verkaufen.

Also ich würde das alles andere als Wunschdenken bezeichnen, mehr als Realität. Das grundlegende Volk in den zwei Staaten Serbien und Montenegro und in der BiH Teilrepublik Sepska, gehören alle der Serbisch-Orthodoxen Kirche an, sie sprechen die selbe Sprache, serbisch, haben eine Kultur, gehören der gleichen Ethnie an, feiern alle drei die serbische Slava, haben eine Geschichte…

das sind alles Fakten die Realität sind, sie sind da, sie existieren , da von Wunschdenken zu sprechen ist fern ab jeder Realität, ein Sepski Svet besteht irgendwo in einer Form sehr wohl, wenn du die Beispiele die ich nannte in Betracht ziehst


  • Die Idee, dass "jeder Serbe das wollen würde“, ist ein klassischer rhetorischer Trick der gerne von Faschisten und Rechtsextremen Nationalisten genutzt wird: Man erklärt die eigene Meinung zur Meinung eines ganzen Volkes. Die Realität ist:
    • In Montenegro ist die Mehrheit gegen eine Vereinigung.
    • In Serbien ist die Unterstützung dafür marginal.
    • In der RS ist es ein politisches Projekt einiger Eliten, nicht der Bevölkerung. Das ist nicht "Volkswille“, das ist Projektion

Ich habe nicht vom jetzigen Stand geredet☝️, ich sagte nur eines Tages , wenn zwei Regierungen und Staaten das wirklich wollen würden, könnten sich Serbien Montenegro legal wieder vereinen.

-Montenegro: Zur Zeit ist vielleicht die Mehrheit wirklich gegen eine Vereinigung, kann sich aber schnell ändern, wie wir sehen hat sich das Serbentum Montenegro seit dem Djukanovic Sturz stabilisiert, und sollten die Montenegriner jemals eine doppelte Staatsbürgerschaft erhalten, sprich auch die sehr große Zahl in Serbien lebenden Montenegriner, wäre ich mir nicht mehr so sicher ob die Mehrheit gegen einer Vereinigung wäre in 10-20 Jahren ;)

Serbien: Würde die große Mehrheit sicherlich für eine Vereinigung der drei serbischen Republiken sein, müsste man nichtmal Regerendum abhalten

Republik Srpska: Gleiches wie Serbien, in Sepska sind etwa 80% der Serben für Vereinigung mit Serbien, 10% für eine Unabhängige Srpska ohne Zusammenschluss mit Serbien

  • Und der wichtigste Punkt: Wenn ein politisches Projekt nur funktioniert, indem man historische Gewalt ausblendet, internationale Verträge relativiert und ethnische Homogenität voraussetzt, dann ist es kein Zukunftsprojekt, sondern ein Rückfall in die 90er, nur hübscher verpackt, aber genau so tödlich und mit Kriegsverbrechen gespickt

Total falscher vergleich, hier ist die Rede von drei existierenden weltweit anerkannten politischen einheiten, zwei Republiken Serbien/Montenegro und einer BiH Teilrepublik , Entität Srpska. Keiner redet davon fremde Territorien militärisch zu okkupieren. Diese bestanden de facto schon 1939-1941, und hätten wohl bis heute bestanden wenn Hitler und der 2 WK nicht wäre.
 

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Kommt der wieder mit der Teilrepublik Scheiße um die Ecke …
ENTITÄT bre
Nein wie oft noch, wenn eine Entität wie die Republik Srpska ein Vetorecht auf alles Gesamtstaatliche von Bosnien hat, wenn die Srpska ein eigenes Parlament, Verfassung, Hauptstadt, Präsident, Premier, Polizei ect ect hat, dann ist es de facto eine Republik im Gesamtstaat Bosnien Herzegowina. Da könnt ihr bosnische Muslime und kroatische Nationalisten wie ivo noch so sehr durch die Decke gehen vor Wut.

Deutsche Medien bezeichnen Sepska sogar als Teilrepublik oder oft auch als Serbenrepublik.
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Wenn es keine wäre, wäre die Entität nicht weltweit unter den Namen REPUBLIK Srpska anerkannt. 🤷‍♂️
 
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